Vortragende & Mitwirkende

Dr. Andrea Amza-András

Portrait Andrea Amza-András

Andrea Amza-András

Geschäftsträgerin der Botschaft von Rumänien in der Republik Österreich

 

Nach Studien in Philologie (BA 1998 in Cluj/Klausenburg) und in Governance and European Studies (Master´s degree 2002, Universität Bologna) absolvierte Andrea Amza-Andras den Lehrgang „Europastudien“ an der Diplomatischen Akademie in Wien (2004) und erwarb 2025 magna cum laude das Doktorat magna an der deutschsprachigen Andrassy Universität in Budapest mit der Arbeit: Rumänien auf dem Weg vom Policy-Taker zum Policy-Shaper: Artikulationen der rumänischen Europapolitik zwischen 1. Jänner 2019 und 31. Dezember 2024.

Andrea Amza-Andras leitet seit 2024 als Geschäftsträgerin (Chargée d´affaires) die Botschaft von Rumänien in Österreich.

Univ.-Prof. DI Dr. Horst Bischof

Portrait Horst Bischof

Horst Bischof (© Lunghammer)

Rektor der Technischen Universität Graz

 

Horst Bischof wurde 1967 in Saanen in der Schweiz geboren und wuchs in der Obersteiermark auf. Er studierte Informatik an der Technischen Universität Wien (TU Wien) und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien. Als Universitätsassistent kehrte er an die TU Wien zurück, wo er 1993 promovierte und 1995 habilitierte.

Horst Bischof ist seit 2001 Professor für Computer Vision am Institut für maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz. Als Vizerektor für Forschung ist Horst Bischof seit 2011 für die strategische Forschungsausrichtung der TU Graz sowie für die Forschungskooperation und den Technologietransfer verantwortlich.

Der Informatiker ist seit Oktober 2023 Rektor der TU Graz. Er hat fast 800 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und wurde für seine Publikationen mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der Most Influential Paper over the Decade Award der MVA 2019, den Jan-Konderink-Preis der ECCV 2018, den 29. Pattern Recognition Award 2002 und den Hauptpreis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM) 2007 und 2012. Das Forschungsportal Research.com listet ihn als den dritthäufigsten zitierten Informatiker in Österreich.
Horst Bischof ist Vorsitzender des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung.

Hon.-Prof. Dr. Irene Faber

Portrait Irene Faber

Irene Faber

Hofrätin des OGH

 

Irene Faber wurde 1972 in Istanbul geboren. 

Nach der Matura am Akademischen Gymnasium in Salzburg absolvierte sie zunächst eine Grafik-Design Ausbildung an der „Graphischen“ in Wien. Dann studierte sie Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Paris V sowie Soziologie (erster Studienabschnitt) an der Universität Wien

Sie war Universitäts-Assistentin bei Univ.-Prof Dr. Nikolaus Benke und Univ.-Prof. Dr. Constanze Fischer-Czermak an der Universität Wien sowie Mitarbeiterin bei o.Univ.-Prof. i.R. Dr. DDr. h.c. Helmut Koziol am European Centre for Tort and Insurance Law (ECTIL), bevor sie die Justiz-Laufbahn einschlug. 

Irene Faber begann als Richterin im Evidenzbüro des Obersten Gerichtshofs, wo sie für den Senat 4 (gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht) und den Senat 16 (Kartellsenat) tätig war. Danach war sie Richterin am Arbeits- und Sozialgericht Wien. Im Jahr 2014 war sie als Mitarbeiterin der Präsidentin des OGH i.R. Hon.-Prof. Dr. Irmgard Griss für die „Hypo Alpe Adria-Untersuchungskommission“ tätig. In der Folge wurde sie Richterin am Oberlandesgericht Wien, wo sie vorwiegend in unternehmensrechtlichen Senaten tätig war.

2018 wurde sie zur Hofrätin des Obersten Gerichtshofs ernannt. Sie ist Mitglied des 6. Senats (Gesellschaftsrecht, Schutz der Ehre, Datenschutz), bis 2023 war sie zudem Mitglied der Senate 10 (Sozialrecht) und 16 (Kartellsenat). Seit 2024 leitet sie den Wissenschaftlichen Dienst (Evidenzbüro) des Obersten Gerichtshofs und die Kooperation des Obersten Gerichtshofs mit den Universitäten. 

Irene Faber unterrichtet und prüft Zivilverfahrensrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 2025 wurde ihr von der Universität Wien die Honorarprofessur für Zivilverfahrensrecht verliehen. 

 

 

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Dr. Paul Frey

Portrait Paul Frey

Paul Frey

Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands

 

Paul Frey wurde 1974 in Wien geboren und studierte 1992-1999 Rechtswissenschaften in Wien (Magisterium 1997, Doktorat 1999).

Von 1994 bis 1997 war Paul Frey Assistent bei Rudolf Hoke am Institut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät Wien. Nach der Gerichtspraxis und dem Zivildienst war er in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und drei Jahre als Vorstandsassistent bei der Anker Versicherung in Wien tätig. Von 2002 bis 2007 war er beim Österreichischen Postbus Rechtsabteilungsleiter und Prokurist, ab 2005 Geschäftsführer. Seit 2007 ist Paul Frey Geschäftsführer des Museumsverbands Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien.

Seit 2021 engagiert sich Paul Frey darüberhinaus im katholischen Privatschulbereich und ist Rektor des Instituts Neulandschulen. Für den Zeitraum 2023–2028 hat ihn die österreichische Bundesregierung zum Universitätsrat der Universität Wien bestellt.

Er verfasste juristische Fachpublikationen und -beiträge, insbesondere zur Rechtsgeschichte, zum Öffentlichen Verkehr und Verkehrsrecht, zum Versicherungs- und Steuerrecht sowie zum Kunst- und Kulturrecht und im Bereich der Museologie. Er ist regelmäßiger Lektor für Kunst- und Kulturrecht an der Universität Wien sowie an der Sigmund Freud-Universität und hielt zahlreiche Fachvorträge zur Rechtsgeschichte, Kunst und Kultur(-recht) sowie Allgemeinen (Kultur-)Management.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Dr. Kristin Hanusch-Linser

Portrait Kristin Hanusch-Linser

Kristin Hanusch-Linser

Geschäftsführende Gesellschafterin & Herausgeberin SHEconomy Media.
President IAA-Austria (International Advertising Association)

 

Kristin Hanusch-Linser arbeitet seit über 25 Jahren in kommunikationsintensiven Change-Prozessen und den Strukturwandel von ALT zu NEU, von PRINT zu ONLINE und MALE to FEMALE. Ihre Mission ist es, Transformation und Kommunikation als zentrale Elemente für erfolgreiche Veränderungsprozesse zu etablieren.

In ihrer aktuellen Rolle als Geschäftsführende Gesellschafterin und Herausgeberin bei SHEconomy Media bringt sie ihre Überzeugung für Diversity als Veränderungskraft für eine bessere und nachhaltigere Wirtschaft ein. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung von Change-Strategien und der Erstellung von Transformationsnarrativen, die Organisationen und Top-Executives dabei unterstützen, in dynamischen Zeiten Orientierung zu bieten. Bei den ÖBB verantwortete sie als Head of Communication & Marketing von 2010 bis 2016 den Image Turnaround.

Sie ist Vice-President der International Advertising Association, Member des Eurobrand Advisory Board, Lektorin an der WU Executive Academy und Gründungsmitglied des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der juridischen Fakultät der Universität Wien.

Prof. Dr. Marcus Helfrich

Portrait Marcus Helfrich

Marcus Helfrich

Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, München

 

Marcus Helfrich wurde 1963 in Kaiserslautern geboren und studierte von 1982 bis 1987 Rechtswissenschaften, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er war zwischen 1993 und 1995 Leiter der Rechts- und Patentabteilung einer Großforschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und ist seit 1993 als Rechtsanwalt zugelassen. 2010 promovierte er zum Dr. iur. und wurde zum Professor an der FOM für Wirtschaftsrecht berufen. Daneben übernahm er Gastdozenturen an der Universität Stettin sowie der Universität Yerewan.

 Seine Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet des Datenschutz- sowie des Informations- und Medienrechts. Darüber hinaus liegt seine Lehrtätigkeit auf dem Gebiet des Europarechts, des internationalen Wirtschafsrechts sowie der IT-Compliance.

Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher

Portrait Martin Kocher

Martin Kocher (© OeNB)

Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank und Mitglied im EZB-Rat

 

Martin Kocher wurde 1973 in Altenmarkt/Zauchensee geboren. Sein akademischer Werdegang beinhaltet Stationen an der LMU München, der Universität von East Anglia, der Universität Amsterdam, der Universität Göteborg, an der QUT in Brisbane und der Universität Innsbruck, wo er sein Doktorat erlangte.

Er war österreichischer Bundesminister für Arbeit von 2021 bis 2022 und Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft von 2022 bis März 2025. Davor fungierte er als Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien in Wien, als Präsident des Fiskalrats und als Vorsitzender des Statistikrates.

Seit September 2025 ist Martin Kocher Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank und Mitglied im EZB-Rat. Zudem ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien (beurlaubt ohne Bezüge) und Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger

Portrait Sylvia Kritzinger

Sylvia Kritzinger (© SHS)

Professur für Methoden der Sozialwissenschaften an der Universität Wien

 

Sylvia Kritzinger, geboren 1974 in Bozen/Italien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, am Institut für Höhere Studien (IHS) und am Trinity College Dublin. 2002 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr. phil.

Von 2000 bis 2003 war sie am Trinity College Dublin zuerst als Research Fellow und dann als Lecturer an der Abteilung für Politikwissenschaften tätig. Von 2003 bis 2007 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Höhere Studien (IHS), Abteilung Politikwissenschaften, in Wien.

Seit 2007 ist sie Professorin für Methoden der Sozialwissenschaften am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien (Schwerpunkt: quantitative Methoden der Sozialwissenschaften).  Sie ist einer der ProjektleiterInnen der Austrian National Election Study (AUTNES), der European Value Study - Austria sowie des Digitalisierungsprojekts Digitize! - Computational Social Sciences in der digitalen und sozialen Transformation.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Öffentliche Meinung und Wahlforschung, Repräsentationsforschung und politische Partizipation, und Umfrageforschung.

Mag. Paul Marouschek

Portrait Paul Marouschek

Paul Marouschek (©BMI/Gerd Pachauer)

Stellvertretender Direktor des Bundeskriminalamtes Wien

 

Mag. Paul Marouschek wurde 1962 in St. Pölten geboren und begann 1984 seinen Dienst als Sicherheitswachebeamter in der Bundespolizeidirektion Wien. Daneben studierte von 1987 bis 1994 Rechtswissenschaften in Wien.

Nach Abschluss des Studiums 1994 war er zuerst als Referent im Bez.Pol.Koat Innere Stadt tätig und von 1996-2000 im Wiener Sicherheitsbüro in den Bereichen internationaler Drogenhandel, Einbruch, Menschenhandel, Raub und Mord.
Er wechselte im Mai 2000 in das Bundesministerium für Inneres Projektteam „Reform des Kriminaldienstes, insbesondere durch Einrichtung eines Bundeskriminalamtes“, in dem er speziell mit dem Aufbau und der Umsetzung der Abteilung 4 des BKA, Kriminalanalyse nach internationalen Methodiken und Standards betraut war. Im Oktober 2002 wurde er zum Leiter dieser Abteilung ernannt.
Mit April 2024 wurde er zum Stellvertretenden Direktor des Bundeskriminalamtes bestellt.

Seit Jänner 2026 ist er Programmleiter von Künstliche Intelligenz in der Sicherheits-/Kriminalpolizei sowie Sicherheitsverwaltung und im Asyl- und Migrationsbereich im BMI. Ziel sind die Schaffung eines strukturierten Ansatzes für die Identifikation, Bewertung und Priorisierung von KI-Anwendungsfällen, die Koordination vorhandener Ressourcen, Integration bestehende Gremien und Entwicklung einer verbindlichen, zukunftsorientierte KI-Strategie unter konsequenter Berücksichtigung strikter Compliance für das BMI.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

2023 wurde Meissel zum ordentlichen Mitglied  der Europäischen Akademie der Wissenschaften  „Academia Europaea“ gewählt. 

Prof. Dr. Werner Neudeck

Portrait Werner Neudeck

Werner Neudeck

Professor für International Economics an der Diplomatischen Akademie

 

Werner Neudeck wurde 1954 in Mödling geboren und erhielt 1976 den Magister rerum socialium oeconomicarumque an der Universität Wien. 1978/1979 war er Student an der University of Oxford (Campion Hall und Nuffield College) und 1980 promovierte er zum Doctor rer. soc. oec. an der Universität Wien. 1989 kehrte er für ein Sabbatical nach Campion Hall zurück.

Von 1980 bis 1995 war Werner Neudeck Universitätsassistent an der Universität Wien und von 1983 bis 1992 zudem Adjunct Professor an der Webster University (Wien) wo er 1992 den Excellence in Teaching Award erhielt. Von 1992 bis 1999 war er Senior Economist des International Monetary Fund am Joint Vienna Institute. 1994 wurde er zum AGIP Professor of International Economics am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University berufen und lehrte dort bis 1997.

Von 1997 bis 2020 war er Professor of International Economics an der Diplomatischen Akademie Wien und Academic Dean des gemeinsamen postgradualen Master-Programms (M.A.I.S.) der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien.

Seit 2020 lehrt Werner Neudeck als Professor Emeritus an der Diplomatischen Akademie Wien und wurde zum Vorsitzenden der Studienkommission gewählt.

DI Dr. Johann Pluy

Portrait Johann Pluy (© ÖBB Sebastian Reich)

Johann Pluy (© ÖBB Sebastian Reich)

Mitglied des Vorstands der ÖBB-Infrastruktur AG | Ressort Assetmanagement, Betrieb und Digitalisierung

 

DI Dr. Johann Pluy begann seine berufliche Laufbahn als Programmierer bei der Kapsch AG. Nach seiner Assistenztätigkeit an der Technischen Universität Wien erwarb er umfassende praktische Erfahrungen – zunächst als Sachbearbeiter und später als Leiter der Abteilung Energiemarketing, Vertrieb und Trading bei den Österreichischen Bundesbahnen.

Anschließend übernahm er zunächst die Leitung der Energiewirtschaft, bevor er 2006 zur Geschäftsbereichsleitung Kraftwerke aufstieg. In seiner anschließenden Rolle als Geschäftsführer der ÖBB-Business Competence Center GmbH baute er sein Fachwissen und seine Kompetenzen weiter aus.

Seit 2019 ist er Vorstandsmitglied der ÖBB Infrastruktur AG und verantwortet das Ressort Assetmanagement, Betrieb und Digitalisierung. Seit 2022 ist er Präsident der Infrastructure Manager Coalition der CER (Verband der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften).

Univ.-Prof.i.R. MMag. DDr. L.H.D. h.c. Oliver Rathkolb

Portrait Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb (© Parlamentsdirektion Ulrike Wieser)

Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien und Wiener Institut für Kultur- und Zeitgeschichte

 

Oliver Rathkolb wurde 1955 in Wien geboren und promovierte zum Dr. jur. und Dr. phil.

Von 1981 bis 1994 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und ab März 1994 Co-Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte und Gesellschaft in Wien.
Von 1985 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Leiter des Bruno-Kreisky-Archivs Wien und von 1992 bis 2007 Wissenschaftskoordinator des Bruno-Kreisky-Forums für Internationalen Dialog, Wien.
Seit 1993 ist Oliver Rathkolb Universitätsdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2000 bis 2001 hatte er zudem die Schumpeter-Forschungsprofessur am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University, USA. 2003 war er Gastprofessor am Department of History der University of Chicago, USA.
Von 2005 bis 2008 war Oliver Rathkolb Leiter des neu gegründeten Bolzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

Seit 2004 ist er Herausgeber der Fachzeitschrift „zeitgeschichte“. Zudem ist er Vorsitzender wissenschaftlichen Beirats des Hauses der europäischen Geschichte in Brüssel und des Hauses der Geschichte Österreich sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Jüdischen Museums Wien und des Archivs der Salzburger Festspiele und Kuratoriumsmitglied der Österreichischen Nationalbibliothek. 2008-2025 hatte er eine Professur für Zeitgeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, seither Senior Fellow und Vorsitzender des Wiener Instituts für Kultur- und Zeitgeschichte (VICCA).

Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich politische Geschichte, Österreichische Republikgeschichte im europäischen Kontext, Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Europa und Europäische Integration, NS-Perzeptionsgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte, sowie Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich).

Mag. Alexandra Salnikow

Portrait Alexandra Salnikow

Alexandra Salnikow

Universitätsassistentin (prae doc) am Institut für Zivilrecht der Universität Wien

Alexandra Salnikow studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Mag.iur.). Während des Studiums besuchte sie die univie:summer school und absolvierte dort European Studies und die Austrian Arbitration Academy.

Danach absolvierte sie neben einem Praktikum bei einer renommierten Kanzlei die Gerichtspraxis im Sprengel des Oberlandesgerichts Wien mit Stationen am BGHS, dem Landesgericht für Strafsachen Wien und dem Arbeits- und Sozialgericht Wien. Seit 2024 ist sie Universitätsassistentin Prae Doc am Institut für Zivilrecht der Universität Wien, am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Christiane Wendehorst, LL.M., mit Schwerpunkt im Recht der Digitalisierung.

Dort wirkt sie in der Lehre zivilrechtlicher Fächer mit und bietet gemeinsam mit einem Kollegen einen Kurs zum Einsatz von Zitier- und Literaturverwaltungsprogrammen beim wissenschaftlichen Arbeiten an. Daneben engagiert sie sich als Fellowvertreterin bei der Ars Iuris. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sie sich mit urheber-, datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Deepfakes.

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M.

Portrait Bernhard Schima

Bernhard Schima (© SHS)

Direktor und Hauptrechtsberater im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission

 

Bernhard Schima wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1991 seinen Magister und 1994 seinen Doktortitel erhielt. Ebenfalls 1994 schloss er seine Postgradualen Studien an der Harvard Law School mit einem LLM ab. Von 1989 bis 1993 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht der Universität Wien tätig.

1994 war Bernhard Schima Jurist in der für Rechtsfragen der europäischen Integration zuständigen Abteilung im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Von 1995 bis 2003 war er am Gerichtshof der Europäischen Union Mitarbeiter im Kabinett von Richter Dr. Peter Jann.

Seit 2003 ist Bernhard Schima Mitglied des Juristischen Diensts der Europäischen Kommission. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Graz für das Fach Europarecht und ist seit 2010 Hon.-Prof. an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Studienjahr 2013/14 war er Visiting Fellow an der Yale University, wo er sich mit verfassungsrechtlichen Fragen der EU beschäftigte.

Seit Ende 2019 Direktor und Juristischer Hauptberater im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission. 

Bernhard Schima hat zum Europarecht weitreichend gelehrt und publiziert.

Mag.a HRin Martina Spreitzer-Kropiunik

Portrait Martina Spreitzer-Kropiunik

Martina Spreitzer-Kropiunik

Präsidentin des Landesgerichts St. Pölten

 

Martina Spreitzer-Kropiunik wurde 1967 in Klagenfurt geboren und studierte von 1985-1990 Rechtswissenschaften in Wien.

1995 wurde sie auf ihre erste Planstelle als Untersuchungsrichterin am Landesgericht für Strafsachen Wien ernannt, wo 2002 der Wechsel zur Vorsitzenden erfolgte.
Zwischen 2020 und 2025 war sie als Vizepräsidentin des Landesgerichts für Strafsachen Wien tätig und leitete insbesondere die Bereiche der rund 135 Beamten/Vertragsbediensteten, Sicherheit und die (noch nicht fertiggestellte) Sanierung des Gerichtsgebäudes.

Seit September 2025 ist sie Präsidentin des Landesgerichts St. Pölten, zu dessen Sprengel auch zehn untergeordnete Bezirksgerichte gehören. Nach wie vor ist sie zu 15% in der Rechtsprechung tätig.
Darüber hinaus engagiert sie sich international im Sportrecht.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer (© Lukas Beck)

Michael Stampfer (© Lukas Beck)

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und ist Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Michael Stampfer verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der österreichischen und internationales Forschungs- und Technologiepolitik. Er war und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten und in einer Reihe von nationalen, EU- und OECD-Projekten zu Forschungspolitik, Finanzierung und Hochschulverwaltung aktiv und hat zahlreiche Publikationen (mit-)verfasst.

Michael Stampfer ist Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds (WWTF), einer privaten gemeinnützigen Förderorganisation für wissenschaftliche Forschung in Wien (www.wwtf.at). Der WWTF unterstützt mit seinen Schwerpunkten Spitzenforschung durch international streng jurierte Calls in der Projekt- und Personenförderung. 

 

 

Dr. Klaus M. Steinmaurer, MBA

Portrait Klaus Steinmaurer

Klaus Steinmaurer

Geschäftsführer für den Fachbereich Telekommunikation und Post der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH

 

Klaus Steinmaurer wurde 1969 in Oberösterreich geboren und studierte von 1988 bis 1994 Recht an der Universität Wien. 2002 promovierte er neben seiner beruflichen Tätigkeit. Ergänzend absolvierte er ein Masterstudium im Bereich IT und Business Process Management an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er 2010 erfolgreich beendete.

Seine berufliche Karriere startete er bei einer großen österreichischen Baufirma als Mitglied der Rechtsabteilung. Ab 1996 war er für max.mobil, dann T-Mobile und nunmehr Magenta T als Leiter des Bereichs Recht und Regulierung tätig. Von 2016 bis 2018 war er als Vice President International Regulatory Affairs Europe bei der Deutschen Telekom AG (DTAG) in Bonn tätig.

Seit Juli 2019 ist er Geschäftsführer des Fachbereichs Telekommunikation und Post der RTR-GmbH. Klaus Steinmaurer war 2022 Vice Chair im BEREC Board (Body of European Regulators for Electronic Communications). Seit 2023 ist er Mitglied der DMA High Level Group.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Klaus Steinmaurer seit 2011 an der FH St. Pölten als Vortragender für Zivilrecht tätig sowie seit 2013 auch als Vortragender für Internationales Telekommunikationsrecht an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Regulierung, Datenschutz und Compliance. Außerdem ist er Herausgeber der Manz Kommentare zum Telekommunikationsgesetz (TKG) 2021.

Mag. Daniel Uchtmann

Portrait Daniel Uchtmann

Daniel Uchtmann

Kunsthistoriker, Kunstvermittlung, Kunsthistorisches Museum Wien

 

Daniel Uchtmann wurde 1973 in Schüttorf, in der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geboren und studierte ab 1993 Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Marburg/Lahn, Münster/Westf. und Wien mit Studienaufenthalten in Florenz und Rom.

Von 1994-1997 war Daniel Uchtmann als Kunsthistoriker für die Stadt Marburg/Lahn tätig und seit 2000 arbeitet er für das Kunsthistorische Museum Wien im Bereich der Kunstvermittlung, die er seit 2022 leitet.
Er verfasste kunsthistorische Fachpublikationen insbesondere zur Kulturgeschichte (Staatspreis 2015) und zahlreiche Beiträge zu Ausstellungskatalogen und Kinderbüchern, hielt zahlreiche Fachvorträge und kuratierte Ausstellungen.

Daniel Uchtmann lehrt Kunstgeschichte in der Erwachsenen- und Jugendbildung. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der venezianischen Malerei sowie in der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

Fridolin Wenny, MSc

Portrait Fridolin Wenny

Fridolin Wenny (© Daniel Novotny)

Leiter des Büros für Digitale Agenden der Arbeiterkammer Wien

 

Fridolin Wenny studierte internationale Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie in St. Petersburg und Kopenhagen.

Er war er bei Siemens in der Geschäftsentwicklung und Strategie tätig.

Fridolin Wenny leitet das Büro für Digitale Agenden im Bereich Wirtschaft der AK Wien mit Schwerpunkt digitale Souveränität, KI und Arbeitswelt.

Univ.-Ass. Mag. Adriana Winkelmeier

Portrait Adriana Winkelmaier

Adriana Winkelmaier

Universitätsassistent (prae doc) am Institut für Innovation und Digitalisierung der Universität Wien

Adriana Winkelmeier wurde in Bruck an der Mur geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Mag. iur. 2022) sowie an der Universität Stockholm im Rahmen eines Erasmus-Aufenthalts. Seit 2024 absolviert sie das Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Seit 2022 ist sie am Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien bei Prof. Forgó tätig, zunächst als Studienassistentin und seit 2023 als Universitätsassistentin (prae doc). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Recht digitaler Plattformen, der Cybersicherheit, der Regulierung künstlicher Intelligenz sowie im Medien- und Datenschutzrecht. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen insbesondere die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn technologische Entwicklungen die Grenzen bestehender Rechtsrahmen aufzeigen und neue regulatorische Ansätze erfordern.

Ihre Forschungsergebnisse präsentiert sie auf internationalen Fachkonferenzen und beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen Diskussion über aktuelle Fragen der Digitalisierung und des Technologierechts.

Dr. Susanna Zapreva

Portrait Susanna Zapreva

Susanna Zapreva

Vorstandsmitglied der VERBUND AG

Susanna Zapreva wurde 1973 in Wien geboren. Sie absolvierte ein Studium der Elektrotechnik sowie ein Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Wien. Darüber hinaus schloss Susanna Zapreva ein Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der University of South Australia in Adelaide erfolgreich ab. Ihre Management- und Führungsausbildung absolvierte sie an der Saïd Business School der University of Oxford.

Susanna Zapreva war neun Jahre lang Geschäftsführerin der Wien Energie GmbH. Ihr beruflicher Werdegang führte sie über die Unternehmensberatung in die Energiewirtschaft. Von 2016 bis 2023 war sie Vorstandsvorsitzende der enercity AG in Deutschland. Susanna Zapreva ist seit Januar 2024 Mitglied des Vorstands der VERBUND AG. Zu ihren Verantwortungsbereichen zählt unter anderem das internationale Wachstumsgeschäft.

Zusätzlich bekleidet sie mehrere Aufsichtsrats- und Beiratsmandate in renommierten Unternehmen im deutschsprachigen Raum.