Vortragende & Mitwirkende 2010

Dimitré Dinev

Portrait Dimitré Dinev

Dimitré Dinev (© SHS)

Schriftsteller

 

Dimitré Dinev wurde 1968 in Bulgarien geboren, wo er das Bertold Brecht Gymnasium in Plovdiv besuchte.

Ab 1986 hatte Dimitré Dinev seine ersten Veröffentlichungen in bulgarischer Sprache. 1990 flüchtete er nach Österreich wo er ab 1991 Philosophie und russische Philologie an der Universität Wien studierte. Seit 1992 veröffentlichte  er Drehbücher, Übersetzungen, Theaterstücke und Prosa in deutscher Sprache. 1999 wurde sein Stück Russenhuhn das auf der Tragödie Die Troerinnen von Euripides basiert am WUKTheater in Wien uraufgeführt und 2007 kam es zur Uraufführung seines Stückes Das Haus des Richters im Wiener Akademietheater.
Sein erster Roman „Engelszungen“ erschien 2003 und wurde mehrfach ausgezeichnet und zu einem großen Erfolg bei Kritik und Publikum. 2005 folgte die Veröffentlichung der Erzählungen Ein Licht über dem Kopf.

Dimitré Dinev erhielt folgende Auszeichnungen: Förderpreis des Kulturkreises des Bundes deutscher Industrie (2004), Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2005), Author in Residence bei den Salzburger Festspielen (2008).
Dimitrè Dinev lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Wien.

O. Univ.-Prof. Dr. Heinz W. Engl

Portrait Heinz W. Engel

Heinz W. Engel

Rektor der Universität Wien

 

Heinz Engl wurde 1953 in Linz geboren. Er studierte Technische Mathematik an der Johannes Kepler Universität Linz wo er 1977 promovierte (sub auspiciis praesidentis) und 1979 seine Habilitation für das Fach Mathematik erlangte.
1981 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Johannes Kepler Universität Linz ernannt, 1988 folgte die Berufung zum ordentlichen Universitätsprofessor für Industriemathematik.

Von 1992 bis 1996 war Heinz Engl Leiter des Christian Doppler Labors für Mathematical Modelling and Numerical Simulation und von 1994 bis 2003 Mitglied des Kuratoriums und Referent des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Von 1995 bis 2000 war er zudem Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Von 2003 bis 2007 war er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates der Technischen Universität Graz.

Seit 2002 ist Heinz Engl wissenschaftlicher Leiter des Industrial Mathematics Competence Centre (IMCC), seit 2003 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Direktor des Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM). Von 2007 bis 2011 war er Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Wien. 2011 wurde er zum Rektor der Universität Wien ernannt.

Mag. Angelika Flatz

Portrait Angelika Flatz

Angelika Flatz

Sektionschefin der Sektion Öffentlicher Dienst und Verwaltungsreform im Bundeskanzleramt

 

Angelika Flatz, 1963 in Wien geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo sie von 1990 bis 1991 als Studienassistentin am Institut für Römisches Recht tätig war. 1998 war sie Assistentin an der Technischen Universität Wien am Institut für Rechtswissenschaften.

1998 bis 2000 war Angelika Flatz Referentin bzw. Referatsleiterin im Bundeskanzleramt und Mitarbeiterin im Kabinett der Frauenministerin und Referentin für Grundsatzangelegenheiten der Frauenpolitik im Bundesministerium für Generationen und Soziale Sicherheit. Ab 2000 wurde sie Referatsleiterin.
Von 2002 bis 2004 war sie Referentin für Budget Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung in der Budgetsektion und stellvertretende Leiterin der Abteilung Informationslogistik und Verwaltungsvereinfachung im Präsidium des Bundesministeriums für Finanzen. Von 2004 bis 2008 war Angelika Flatz in der Parlamentsdirektion als Leiterin des Büros der Präsidentin des Nationalrates tätig. 2008 leitete sie das Büro der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt.

Seit 2009 hat Angelika Flatz die Leitung der Sektion Öffentlicher Dienst und Verwaltungsreform im Bundeskanzleramt übernommen.

Dr. Paul Frey

Portrait Paul Frey

Paul Frey

Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands

 

Paul Frey wurde 1974 in Wien geboren und studierte ab 1992-1999 Rechtswissenschaften in Wien (Magisterium 1997, Doktorat 1999).

Von 1994 bis 1997 war Paul Frey Assistent bei Rudolf Hoke am Institut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät Wien. Nach der Gerichtspraxis und dem Zivildienst war er zunächst in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und drei Jahre als Vorstandsassistent bei der Anker Versicherung in Wien tätig. Von 2002 bis 2007 war er beim Österreichischen Postbus Rechtsabteilungsleiter und Prokurist, ab 2005 Geschäftsführer. Seit 2007 ist Paul Frey Geschäftsführer des Museumsverbands Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien.

Er verfasste juristische Fachpublikationen und -beiträge, insbesondere zur Rechtsgeschichte sowie zum Versicherungs- und Steuerrecht, und hielt zahlreiche Fachvorträge zur Rechts-geschichte, Öffentlichem Verkehr(srecht) und Kunst und Kultur(-recht) sowie Allgemeinen (Kultur-)Management.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Prof. Dr. Alexander von Gabain

Portrait Alexander von Gabain

Alexander von Gabain

Mitbegründer der Intercell AG, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats und als strategischer Berater für das Unternehmen tätig

 

Alexander von Gabain promovierte an der Universität Heidelberg in Molekularbiologie und war als Post-Doc an der Stanford University, USA, tätig.

In den 1980ern und 1990ern war Alexander von Gabain in Schweden Professor an der Universität von Umeå und am Karolinska Institutet und stand Pharma- und Biotechunternehmen als Berater zur Seite. Von 1992 bis 1998 war er Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Universität Wien am Campus Vienna Biocenter. 1997 gründete er gemeinsam mit Kollegen die Intercell AG und leitete das Unternehmen bis zum erfolgreichen Börsegang 2005 als CEO. Seit November 2009 unterstützt Alexander von Gabain den Vorstand und Aufsichtsrat der Intercell AG als strategischer Berater.

Derzeit ist Alexander von Gabain Professor an den Max F. Perutz Laboratorien der Universität Wien und außerordentlicher Professor am Karolinska Institutet. Er ist Mitglied mehrerer Berufsverbände und Aufsichtsrat verschiedener Biotech-Organisationen, sowie des INiTS Universitäres Gründerservice Wien. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Berater der TVM Capital und Mitglied des WHO-Komitees "Stop Tuberculosis". Im Jahr 2008 wurde er in den Aufsichtsrat des European Institute of Innovation and Technology (EIT) berufen. Im November 2009 wurde Alexander von Gabain als internationales Mitglied der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences (IVA) ernannt.

Dr. Martin Gleitsmann

Portrait Martin Gleitsmann

Martin Gleitsmann

Abteilungsleiter der WKO, Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit

 

Martin Gleitsmann wurde 1957 in Wien geboren und promovierte 1980 zum Dr. der Rechtswissenschaften.

1982 wurde Martin Gleitsmann Sozialreferent beim Niederösterreichischen Bauernbund und 1987 Rechtsreferent bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft Niederösterreich (SVA). 1988 legte er die Besondere Verwaltungsprüfung an der Akademie des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ab. 1993 wurde er Referent für Sozialversicherung und Gesundheitspolitik der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und von 2001 bis 2005 war er (Vize-)Präsident im Verwaltungsrat des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. Zudem hatte er von 2009 bis 2011 die Funktion des Obmann-Stv. der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft inne.

Seit 1999 ist Martin Gleitsmann Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKO. Er ist Mitglied im Verbandsvorstand des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und Mitglied im Verwaltungsrat des AMS. Zudem ist er in der Pensionskommission, im Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen und im Beratenden Ausschuss für Soziale Sicherheit der EU tätig sowie OGH-Laienrichter. Martin Gleitsmann ist Initiator der Plattform Gesundheitswirtschaft (www.wirmachengesundheit.at/) und der Initiative „proFITNESS“ (www.profitnessaustria.at/) .

 

 

Mag. Georg Gruber, MBA

Portrait Georg Gruber

Georg Gruber

Geschäftsführer der MODAL GmbH, Vorstandsmitglied von Fairtrade Austria

 

Georg Gruber wurde 1956 in Molln, O.Ö. geboren und studierte Betriebsinformatik an der Kepler Universität Linz. Von 1980-82 folgte ein MBA Studium an der University of Oregon, US als Fulbright Stipendiat.

Von 1983 bis 2000 verfolgte Georg Gruber eine internationale Managementkarriere bei Procter & Gamble mit mehrjährigen Auslandsaufenthalten in London, Paris und Brüssel und operativer Verantwortung für CEE. Es folgte die Leitung des Ressorts Human Resources der Bank Austria (2000-2004).

Der Wechsel in den Non-Profit Sektor kam 2005 mit der Aufgabe als Geschäftsführer von Fairtrade Austria. Seit 2007 leitet er MODAL, die Bildungstochter der Raiffeisenlandesbanken NÖW und Burgenland mit Verantwortung für einen nachhaltige Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, Führungskräften und Funktionären des Raiffeisen Sektors.

Als Vorstandsmitglied von Fairtrade Austria beschäftigt sich  Georg Gruber intensiv mit den ethischen Themen der Globalisierung. Dabei dient das Fairtrade Modell mit einem weltweiten Umsatzvolumen von über 3 Mrd. Euro als Labor für eine nachhaltige, sozial und ökologisch faire Gestaltung des globalen Handels. Fairtrade arbeitet in enger Kooperation mit österreichischen Wirtschaftspartnern, der österreichischen Entwicklungspolitik, den Medien  und den Fairtrade Produzenten in über 50 Ländern des Südens zusammen und zählt heute zu den erfolgreichsten und professionellsten NGOs in Österreich und weltweit.

Dr. Arnd Haller

Portrait Arnd Haller

Arnd Haller

Leiter der Rechtsabteilung von Google Deutschland

 

Arnd Haller studierte Rechtswissenschaften in Würzburg, Münster und Granada/ Spanien und ist in Hamburg als Rechtsanwalt zugelassen. Nach seiner Ausbildung war er als Rechtsanwalt in einer internationalen Kanzlei tätig und hat dort vorwiegend Mandanten aus den Bereichen Medien, IT und Internet, u.a. in Fragen des Jugendschutzrechts, beraten.

Seit 2005 ist Arnd Haller Leiter der Rechtsabteilung der Google Germany GmbH. Er ist zuständig für die rechtlichen Belange von Google in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie für die skandinavischen Länder. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung von Google in Deutschland. Zu seinen Haupttätigkeitsfeldern gehören der Gewerbliche Rechtsschutz, Urheberrecht und Wettbewerbsrecht, haftungsrechtliche Fragen und Datenschutz. Herr Haller ist Jugendschutzbeauftragter der Google Germany GmbH, Vorstandsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimediaanbieter (FSM) und stellvertretender Vorsitzender von fragFINN e.V.

Mag. Gerhard Hesse

Sektionschef im Bundeskanzleramt und Leiter des Verfassungsdienstes

 

Gerhard Hesse wurde 1970 geboren, absolvierte das Diplomstudium und das Doktoratstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Er ist seit 1994 im Bundeskanzleramt tätig, seit 1995 im Verfassungsdienst. Von 2007 bis 2010 war er stellvertretender Kabinettchef von Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und Bundeskanzler Werner Faymann.

Seit April 2010 leitet er den Verfassungsdienst.

 

 

Thilo Huys

Portrait Thilo Huys

Thilo Huys

Manager Communications Westeuropa, Australien, Neuseeland und Japan von Lenovo Deutschland GmbH

 

Thilo Huys wurde 1963 in Berlin geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Pforzheim. Nach dem Abschluß seines Studiums als Diplombetriebswirt arbeitete er die ersten Jahre für internationale  Werbeagenturen in Frankfurt, Turin und Hamburg.

Thilo Huys managed seit mehr als 12 Jahren Aufgaben in Unternehmenskommunikationsabteilungen  der Tk-Branche, wie zum Beispiel o2, KPNQwest und bei Deutschlands größten Kabelnetzbetreiber, Kabel Deutschland.

Seit 2008 ist Thilo Huys Manager Corporate Communications in der Mature Market Organisation von Lenovo, dem viertgrößten Computerhersteller der Welt. Dort verantwortet er die externe Kommunikation für die Länder Australien, Neuseeland, Japan und Deutschland sowie die Produktkommunikation der Server-, Workstation und Desktopsysteme von Lenovo innerhalb Westeuropas.

Univ.-Prof. Dr. Susanne Kalss

Portrait Susanne Kalss

Susanne Kalss

Universitätsprofessorin am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht an der Wirtschaftsuniversität Wie

 

Susanne Kalss hat an der Universität Wien studiert und im Bereich des Öffentlichen Rechts dissertiert. Sie habilitierte sich mit Hilfe eines APART-Stipendiums im Bereich des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts.

Im Jahr 2000 erhielt Susanne Kalss einen START-Preis des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF) für ein Forschungsprojekt zu Kapitalgesellschaften aus rechtsvergleichender und rechtshistorischer Sicht. Von 2000-2003 war sie als Professorin für Privatrecht an der Alpen Adria-Universität Klagenfurt tätig.

Seit 2003 unterrichtet Susanne Kalss am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen des Unternehmens-, Gesellschafts-, Kapitalmarkt-, Stiftungs- und privaten Wirtschaftsrechts.

Dipl.-Ing. Isabella Kossina, MBA

Portrait Isabella Kossina

Isabella Kossina (© SHS)

Geschäftsführerin der Beteiligungsmanagementgesellschaft GmbH und ehemalige Wiener Umwelt-Stadträtin

 

Isabella Kossina wurde 1962 in Wien geboren und studierte Technische Chemie an der Technischen Universität Wien. 1984 schloss sie ihr Studium mit dem Titel Diplomingenieur mit Auszeichnung ab und war anschließend im Rahmen eines Auslandsstipendiums ein halbes Jahr bei der französischen Atomenergiekommission CEA tätig.

1985 begann Isabella Kossina bei der Gewerbebehörde des Magistrates der Stadt Wien (MA 36). 1986 wechselte sie in das Umweltbundesamt (UBA) und wurde zur Leiterin der Abteilung Umwelttechnologien bestellt. 1992 folgte der Wechsel an die Spitze der Gruppe Umwelttechnologien wo sie für die Bereiche Abfall, Luft, Klimaschutz, Lärm und Verkehr zuständig war. In der Folge vom Umstrukturierungen wurde sie als Prokuristin und nachfolgend als gewerberechtliche Geschäftsführerin der UBA-GmbH bestellt. Während ihrer UBA-Tätigkeit war Kossina für die Stadt Wien als Abfallexpertin tätig. Zudem übte sie Vorsitztätigkeiten bei internationalen Kongressen der EU-Kommission und der UN-Wirtschaftskommission (UN-ECE) aus. Von 2001 bis 2004 war Isabella Kossina amtsführende Stadträtin für Umwelt in Wien.

Seit 2004 ist Isabella Kossina Geschäftsführerin der Beteiligungs- managementgesellschaft GmbH (BMG), einer der vier operativen Tochtergesellschaften der Wiener Stadtwerke und verantwortlich für den Nachhaltigkeitsbericht der Wiener Stadtwerke.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Portrait Wolfgang Mazal

Wolfgang Mazal

Universitätsprofessor für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien

 

Wolfgang Mazal, geboren 1959 in Wien, studierte ab 1977 an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien wo er 1981 zum Dr.iur. promovierte.

Von 1981 bis 1983 absolvierte Wolfgang Mazal eine theologische Ausbildung an den Wiener Theologischen Kursen. 1989 erhielt er das Erwin-Schrödinger Stipendium des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung und es folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt an der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth (BRD). Er habiliterte 1992 an der Universität Wien für die Fächer Österreichisches Arbeitsrecht und Österreichisches Sozialrecht.

Zwischen 1981 und 1983 war Wolfgang Mazal Assistent am Institut für Kirchenrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, absolvierte das Gerichtsjahr im Bereich des Oberlandesgerichts Wien und eine Praxis bei Price Waterhouse Wien. Von 1983 bis 1992 war er Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der Technischen Universität Wien. Seit 1992 ist er als Universitätsprofessor für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien tätig, lehrt Arbeits- und Sozialrecht sowie Medizinrecht und leitet darüber hinaus seit 2004 das Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Univ.-Prof. Dr. Rainer Münz

Portrait Rainer Münz

Rainer Münz

Leiter der Forschungsabteilung der Erste Group Bank AG, Senior Fellow am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und Experte zu Fragen von Bevölkerung und Migration sowie der demographischen Alterung und ihrer Auswirkung auf Wirtschaft und soziale Sicherungssysteme

 

Rainer Münz wurde 1954 in Basel geboren und studierte an der Universität Wien wo er 1978 promovierte und 1986 habilitierte.
Bis 1992 war er Direktor des Instituts für Demographie der österreichischen Akademie der Wissenschaften, danach Professor für Bevölkerungswissenschaft an der Humboldt-Universität (1992-2003) sowie Gastprofessor an den Universitäten Bamberg (1986), UC Berkeley (1986, 1989, 1997-98), Frankfurt/M. (1988), Klagenfurt (1995, 1997), St. Gallen (2010), Wien (2001-02) und Zürich (1992) und Fellow des Instituts für Finanzmathematik der TU Wien (2001-02).

Rainer Münz war als Konsulent für die Europäische Kommission, die OECD und die Weltbank tätig. Er beriet Griechenland (2003), die Niederlande (2004), Slowenien (2008) und Schweden (2009) während der jeweiligen EU-Präsidentschaften dieser Länder. Von 2000 bis 20001 war er Mitglied der Regierungskommission zur Reform des deutschen Einwanderungsrechts (sogenannte Süssmuth-Kommission) und von 2008 bis 2010 war er Mitglied der Reflexionsgruppe "Horizont 2020-2030" der Europäischen Union (sogenannter EU-"Weisenrat").

Rainer Münz ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten und wissenschaftlichen Beiräten; darunter: International Organisation for Migration (IOM, Genf), Center for Migration, Policy and Society (COMPAS) der Oxford University, International Metropolis Project (Ottawa-Amsterdam), SOT-Treuhand (Wien-Graz-Klagenfurt etc.), VBV-Pensionskasse (Wien), STUWO AG (Wien), Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (Wien), Wien Museum, Europäisches Forum Alpbach.

Dir. Dr. Thomas Neumann

Portrait Thomas Neumann

Thomas Neumann

Stv. Generaldirektor der  Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft

 

Thomas Neumann wurde 1971 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Europarecht an der Universität Groningen. Bis zu seiner Promotion als Dr.iur. im Jahre 1998 war er als Universitätsassistent am Institut für Österrei-chische und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universität Wien tätig.

Von 1998 bis 2001 war er juristischer Sachbearbeiter in der Versicherungs- und Beitragsabteilung der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft.
Von 2001 bis 2009 war er in der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Aufgabengebiet Sozialversicherung und Gesundheitspolitik betraut, wo er 2007 stv. Abteilungsleiter wurde. Ab 2004 war er zudem Mitglied der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung und der Pensions-reformkommission, ab 2005 Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsforums Österreich, ab 2006 Vorsitzender der Kontrollversammlung der Pensionsversicherungsanstalt und ab 2007 fachkundiger Laienrichter beim OGH.

2009 wurde Thomas Neumann Direktor der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft. Als Leiter des Geschäftsbereichs Kundenmanagement umfassen seine Aufgaben die Bereiche des Versicherungs-, Gesundheits- und Pensionsservice, die Internationale Sozialversicherung sowie alle Rechts- und PR-Angelegenheiten. Seit 2016 ist Thomas Neumann stellvertretender Generaldirektor der SVA.
Er hat als Sozialrechtsexperte an zahlreichen sozialpolitischen Reformen in den letzten Jahren mitgewirkt und sich in über 100 wissen-schaftlichen Aufsätzen mit dem Sozialrecht und der Sozialpolitik auseinander gesetzt.
Seit 2012 ist er Lehrbeauftragter für Sozialrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Univ.-Prof. Dr. Paul Oberhammer

Portrait Paul Oberhammer

Paul Oberhammer

Professor am Institut für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien

 

Paul Oberhammer, geboren 1965 in Innsbruck, absolvierte seine juristische Ausbildung an der Universität Wien. Nach seiner Habilitation 1997 war er zunächst außerordentlicher Professor an der Universität Wien, dann Ordinarius an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Handelsrecht). Von 2003 bis 2010 war er Inhaber des Lehrstuhls für Schweizerisches und Internationales Zivilprozess-, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht sowie Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich.

Paul Oberhammers bisherige Lehrtätigkeit umfasst Zivilverfahrensrecht, Privatrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Rechtsgeschichte in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich sowie als Gastvortragender in verschiedenen europäischen Staaten und den USA.
Er war als Berater in verschiedene Gesetzgebungsprojekte involviert und verfügt über reichhaltige praktische Erfahrung vor allem auf den Gebieten des Zivilverfahrens, des Vollstreckungs- und Insolvenzrechts, in der Schiedsgerichtsbarkeit sowie im Privat- und Wirtschaftsrecht.

Seit 2011 ist Paul Oberhammer Professor am Institut für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist das gesamte Zivilverfahrensrecht unter besonderer Berücksichtigung seiner privatrechtlichen, internationalen und historischen Bezüge sowie das Privat und Wirtschaftsrecht.
Paul Oberhammer ist als Rechtsanwalt bei der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg zugelassen und of counsel der Kanzlei Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr in London. Seit 2012 ist  er zudem ständiger Gastprofessor für Rechtswissenschaft an der Universität St. Gallen.

Mag. Joachim Preiss

Portrait Jochen Preiss

Jochen Preiss

Kabinettschef im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

 

Joachim Preiss wurde 1969 in Mödling geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Außerdem absolvierte er den Universitätslehrgang für Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Universität Wien.

In den Jahren 1994 bis 1997 arbeitete er als Assistent am Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Wirtschaftsuniversität Wien. Von 1998 bis Ende 2006 war er in der Arbeiterkammer Wien in der wirtschaftspolitischen Abteilung, in der Rechtsschutzabteilung und in der sozialpolitischen Abteilung, zum Schluss als deren stellvertretender Leiter, tätig. Währenddessen hielt er Fachseminare zu verschieden arbeits- und sozialrechtlichen Themen ab, publizierte in Fachmedien, arbeitete als Fachbuchautor, hatte einen Lehrauftrag an der Wirtschaftsuniversität Wien, am Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht und war lange Jahre Mitglied der Datenschutzkommission beim Bundeskanzleramt. Von Ende 2003 bis Anfang 2005 war Joachim Preiss ständiger Vertreter des Präsidenten der Bundesarbeitskammer im Arbeitsausschuss für Grundrechte des Österreich Konvents.

In den Jahren 2007 und 2008 war Joachen Preiss sozialpolitischer Berater von Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer. Seit 2008 ist Joachim Preiss Kabinettschef von Bundesminister Rudolf Hundstorfer im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Dkfm. Peter Püspök

Portrait Peter Püspök

Peter Püspök

Vorsitzender des Vereinsvorstandes der OIKOCREDIT-Austria

 

Peter Püspök, geboren 1946 in Bad Ischl, besuchte die Hochschule für Welthandel in Wien und schloss seine Ausbildung 1970 als Diplomkaufmann ab.

Von 1971 bis 1977 war Peter Püspök für die Chase Manhattan Bank tätig. 1971 und 1972 absolvierte er das Trainee-Programm in Frankfurt und New York, 1973 wurde er Account-Manager in Wien, 1974 Leiter der Ausbildungsabteilung in New York und 1975 Leiter des Kommerzkundengeschäfts in Düsseldorf.
Von 1977 bis 1998 war er für die Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) in Wien tätig. 1987 wurde er stv. Mitglied des Vorstandes und 1988 ordentliches Vorstandsmitglied. 1998 wurde er Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien.

Seit 2007 ist Peter Püspök Konsulent der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien. Er ist zudem unter anderem Vizepräsident im Aufsichtsrat des Verbund und bei Unilever Austria, Beiratsmitglied bei Vienna-Capital-Partners, Kuratoriumsvorsitzender des Kunsthistorischen Museums, Bundesfinanzreferent der ÖVP, Vorsitzender des Vereinsvorstandes der OIKOCREDIT-Austria, Präsidiumsmitglied des Hilfswerk NÖ und Mitglied des Stiftungsvorstandes der St. Nikolaus-Kindertagesheim-Stiftung.

Dr. Florian Schattauer

Portrait Florian Schattauer

Florian Schattauer (© SHS)

Filmproduzent

 

Florian Schattauer wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Performing Arts Administration an der New York University.
Er lehrte Kunstmanagement an der Webster University Vienna (2003 – 2005) und an der University of the Witwatersrand Johannesburg (2004 – 2006). Seit 2005 ist er Mitglied der Fakultät der Sommerhochschule der Universität Wien.

Florian Schattauer ist Gründer und Geschäftsführer von Shadowy Meadows Productions, einer Filmproduktionsfirma, die sich auf unabhängige Spielfilme spezialisiert, und Gründer und „Managing Trustee“ von Blackboard Trust, eines kulturellen Non-Profit-Unternehmens.
Als Produzent war Florian Schattauer Gast der Mannheim Meetings (2006) und des Cannes Producer Networks (2007).
Der von ihm produzierte Langfilm I Mike What I Like (2006) wurde u.a. bei Filmfestspielen in Fribourg, Durban und Edinburgh und beim Internationalen Berliner Literaturfestival gezeigt. Ende dieses Jahres wird I Mike What I Like als Installation bei der Afropolis Ausstellung in Köln zu sehen sein.
Long Street (2009) wurde u.a. in Pusan, Durban, BFI London und Cinematheque Kopenhagen gezeigt und kommt im Herbst 2010 in die südafrikanischen Kinos.

Zur Zeit stellt Florian Schattauer den Debutspielfilm von Jyoti Mistry fertig und ist in Vorbereitung für einen Spielfilm mit dem Berlinale prämierten Regisseur Ntshavheni Wa Luruli, der gegen Ende dieses Jahres in Südafrika gedreht werden wird.
Florian Schattauer lebt und arbeitet als unabhängiger Produzent in Johannesburg, Südafrika.

Mag. Dr. Heimo Scheuch

Portrait Heimo Scheuch

Heimo Scheuch

Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG

 

Heimo Scheuch, 1966 in Villach geboren, studierte zwischen 1985 und 1990 Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaften an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Jahr 1987 erlangte er im Rahmen von einem Auslandsjahr ein Diplom im europäischen Kartellrecht an der Universität Paris und besuchte das Internationale Sommerprogramm der Sommerhochschule der Universität Wien. Zwischen 1990 und 1992 absolvierte er ein Studium an der École Supérieure de Commerce de Paris und 1992 bis 1993 folgte das Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Von 1993 bis 1996 arbeitete Heimo Scheuch als Finanz- und Wirtschaftsanwalt im Corporate Finance and Banking Bereich bei der Rechtsanwaltskanzlei Shook, Hardy & Bacon L.L.P. in Mailand und London.

Seit 1996 ist Heimo Scheuch in der Wienerberger Gruppe tätig. Von 1996 bis 1997 war er Assistent des Vorstandes der Wiederberger Baustoffindustrie AG. Von 1997 bis 1998 war er Mitglied des Senior Managements von Terca Bricks N.V. (Belgien) und Mitglied des Vorstandes von Terca France, einer Tochtergesellschaft von Terca Bricks. Von 1999 bis 2001 folgte seine Tätigkeit als CEO von Terca Bricks N.V. Von 2001 bis 2009 war er Mitglied des Vorstandes der Wienerberger AG (Wien) und seit 2009 ist er Vorsitzender des Vorstandes.

Dr. Josef Schmidinger

Portrait Josef Schmidinger

Josef Schmidinger

Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank

 

Josef Schmidinger wurde 1955 geboren und studierte an der juristischen Fakultät in Wien, wo er 1978 zum Dr.iuris promovierte. Während und nach seinem Studium war er als Studienassistent an der Universität Wien tätig; von 1976 bis 1978 am Institut für Römisches Recht und von 1978 bis 1980 am Institut für Staats- und Verwaltungs-recht.

Seit 1980 arbeitet Josef Schmidinger für die Erste Bank. Von 1980 bis 1985 als juristischer Referent in der Abteilung allgemeine Rechtangelegen-heiten, 1986 übernahm er die Leitung des Bereichs Wohnbaufinanzierungen und 1990 die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien. 1992 kam die Leitung des Generalsekretariats hinzu und von 1995 bis 1997 die zusätzliche Leitung der Stabstelle Recht. Von 2000 bis 2001 übernahm er außerdem noch die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien der Erste Bank AG.

Josef Schmidinger ist seit 1994 Vorstandsmitglied der sWohnbaubank AG, seit 1997 Vorstandsmitglied der sBausparkasse AG, seit 2001 Vorstandsvorsitzender der sBausparkasse AG und seit 2017 Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank. Zudem ist er Vortragender an der Fachhochschule Wr. Neustadt, an der FH Wien, sowie beim ÖPWZ zum Thema Veranlagungen, und Immobilienveranlagungen.

emer. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Schrammel

Portrait Walter Schrammel

Walter Schrammel (© SHS)

Ehemaliger Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Walter Schrammel wurde 1947 geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien wo er 1969 zum Dr.iur. promovierte. 1981 erfolgte die Habilitation für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien.

1983 wurde Walter Schrammel zum ordentlichen Professor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien ernannt, wo er Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht war.<br/> Von 1991 bis 1993 war er Dekan und von 1993 bis 1999 Prodekan und danach Vorsitzender des Fakultätskollegiums der Rechtswissen-schaftlichen Fakultät der Universität Wien. Bis 2006 war er Vizedekan der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät sowie Vorsitzender des Dachverbandes der Universitäten.

Seit 1994 hat Walter Schrammel regelmäßige Gastprofessuren an der Universität René Descartes in Paris inne. Er gehört zu den Gastprofessoren der Donau-Universität Krems und ist Vortragender des Zentrums für Europäische Integration und des Zentrums für Europa-, Wirtschafts- und Technologierecht. Seit 1993 ist er Mitglied des Direktoriums der Lehrgänge EURAS und EROJUS. Außeruniversitär ist er Vorsitzender des Bühnenschiedsgerichts Wien und stellvertretender Vorsitzender des ständigen Schiedsgerichts der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer

Michael Stampfer

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.

Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnützigen Wissen-schaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungs-professuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder „Kognitions-forschung”.<br/> Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.

Mag. Dr. Sigrid Wadauer

Portrait Sigrid Wadauer

Sigrid Wadauer

Historikerin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

 

Sigrid Wadauer, 1968 in Linz geboren, studierte Geschichte an der Universität Wien, wo sie 2001 promovierte.

Seit 1995 hat Sigrid Wadauer in verschiedenen Forschungsprojekten mitgearbeitet, Forschungsstipendien und Fellowships in Österreich, Deutschland und den USA erhalten und war externe Lektorin an den Universitäten Wien und Salzburg.
Von 2004-2007 arbeitete sie im Rahmen einer Hertha-Firnberg-Stelle an der Universität Salzburg. Seit 2007 ist sie als Drittmittelangestellte an der Universität Wien tätig, zunächst als Elise-Richter-Stipendiatin. 2007 erhielt sie den START-Preis des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)/des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF).  Seit 2008 leitet sie ein ERC (European Research Council)-Starting-Grant-Projekt. Diese Förderungen ermöglichen es hervorragenden jungen Wissenschafter/innen durch Bereitstellung entsprechender Mittel, eine Arbeitsgruppe aufzubauen und sich über mehrere Jahre auf ihre Forschungsvorhaben zu konzentrieren.

Sigrid Wadauers bisherige Forschungen und Publikationen befassen sich mit der Analyse autobiographischer Texte, Handwerk, Berufsverboten und Entlassungen im Nationalsozialismus, Alter und Generationenbeziehungen, Fremdheit, Mobilität/Sesshaftigkeit und Erwerb. Im aktuellen Forschungsprojekt The Production of Work untersucht sie gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe, wie und wogegen bestimmte Vorstellungen von Arbeit (in der Zeit von 1880-1938) praktisch durchgesetzt wurden und wie dabei andere Arten einen Lebensunterhalt zu finden umdefiniert wurden.

Dr. Josef Wöss

Portrait Josef Wöss

Josef Wöss

Leiter der Abteilung Sozialpolitik der Arbeiterkammer Wien

 

Josef Wöss wurde 1957 in Oberösterreich geboren. Nach Abschluss der Handelsakademie in Linz studierte er ab 1977 Philosophie und Politikwissenschaften in Salzburg. Ab 1979 wechselte er an die Universität Wien wo er Rechtswissenschaften studierte. 1985 schloss er sein Studium der Rechtswissenschaften mit Doktorat ab.

Nach Absolvierung seines Gerichtsjahres begann Josef Wöss 1986 in der Abteilung Sozialpolitik der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien zu arbeiten.
Im Jahr 1994 absolvierte er ein Praktikum in der EU-Kommission. 1996 arbeitete er im Büro des Finanzministers und von Herbst 1998 bis Anfang 2000 im Büro des Bundeskanzlers.

Seit 1997 leitet Josef Wöss die Abteilung Sozialpolitik in der Arbeiterkammer Wien. Er ist Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitglied des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen.