Vortragende & Mitwirkende 2017

Univ.-Ass. Mag. Hannah Berger

Portrait Hannah Berger

Hannah Berger

Fellow Doctoral Academy Communicating the Law

 

Hannah Berger wurde 1989 in Wien geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und der Rijksuniversiteit Groningen in den Niederlanden. Neben dem Studium der Rechtswissenschaften studierte sie auch Kultur- und Sozialanthropologie und war journalistisch tätig.

Seit 2013 ist sie Universitätsassistentin am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien in der Abteilung von Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl. Ihr Forschungsinteresse gilt dem Medienrecht, dabei besonders dem Rundfunkrecht, sowie dem Umweltrecht.

In ihrer Dissertation befasst sie sich mit den Auswirkungen des europäischen Beihilferechts auf den österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und untersucht dabei besonders die Auftragsvorprüfung im ORF-G. Im Zuge dessen hat sie auch einen Forschungsaufenthalt am Mainzer Medieninstitut und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz absolviert.

Dr. Alexandra Föderl-Schmid

Portrait Alexandra Föderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid

Chefredakteurin und Co-Herausgeberin von Der Standard und derStandard.at

 

Alexandra Föderl-Schmid wurde 1971 in Haslach (Oberösterreich) geboren und studierte von 1989 bis 1993 Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Salzburg und promovierte 1996 zum Dr. Phil. Außerdem besuchte sie von 1989 bis 1990 die em>Journalistenschule in Wels (jetzt OÖ Journalistenakademie).

Seit 1989 ist sie im Journalismus tätig, von 1988 bis 1990 bei der Mühlviertler Rundschau, seit 1990 bei der Tageszeitung Der Standard – bis 1993 in den Redaktionen in Linz und Wien, von 1993 bis 1998 als Deutschlandkorrespondentin in Berlin. Nach einem Jahr als Außenpolitik-Redakteurin in Wien kehrte sie 1999 als Deutschland-Korrespondentin nach Berlin zurück, war aber als Sonderkorrespondentin auch in Krisengebieten unterwegs (z.B. Afghanistan, Georgien, Venezuela, Israel und die Palästinensergebiete), 2005 übersiedelte sie als EU-Korrespondentin nach Brüssel. 2006 übernahm sie die Leitung des Ressorts Wirtschaft, 2007 die Chefredaktion der Tageszeitung Der Standard. 2012 ernannte sie Oscar Bronner zur Co-Herausgeberin von Der Standard und derStandard.at, seit 2013 ist sie auch Chefredakteurin von derStandard.at.

Seit 2017 ist sie Mitglied des Advisory Board des Reuters Institute for the Study of Journalism. Im Herbst 2017 wechselt Alexandra Föderl-Schmid zur Süddeutschen Zeitung. 2003 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland mit 457 Berufsjournalisten aus 61 Staaten gewählt, 2004 übernahm sie als erste Frau den Vorsitz des Vereins. 2005 erhielt sie das Alfred-Geiringer-Stipendiums der APA und verbrachte ein halbes Jahr in Oxford.

Im Sommersemester 2013 war sie Inhaberin der Theodor Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus an der Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Dr. Paul Frey

Portrait Paul Frey

Paul Frey

Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands

 

Paul Frey wurde 1974 in Wien geboren und studierte ab 1992-1999 Rechtswissenschaften in Wien (Magisterium 1997, Doktorat 1999).

Von 1994 bis 1997 war Paul Frey Assistent bei Rudolf Hoke am Institut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät Wien. Nach der Gerichtspraxis und dem Zivildienst war er zunächst in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und drei Jahre als Vorstandsassistent bei der Anker Versicherung in Wien tätig. Von 2002 bis 2007 war er beim Österreichischen Postbus Rechtsabteilungsleiter und Prokurist, ab 2005 Geschäftsführer. Seit 2007 ist Paul Frey Geschäftsführer des Museumsverbands Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien.

Er verfasste juristische Fachpublikationen und -beiträge, insbesondere zur Rechtsgeschichte sowie zum Versicherungs- und Steuerrecht, und hielt zahlreiche Fachvorträge zur Rechts-geschichte, Öffentlichem Verkehr(srecht) und Kunst und Kultur(-recht) sowie Allgemeinen (Kultur-)Management.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Dr. Roland Gerlach

Portrait Roland Gerlach

Roland Gerlach

Gründungspartner von Gerlach Rechtsanwälte

 

Dr. Roland Gerlach absolvierte von 1981 bis 1986 sein Diplomstudium an der Universität Wien. Während seines Studiums war er fünf Jahre als Studienassistent tätig. Nach dem Doktorats-studium an der Universität Wien folgte 1988 die Promotion zum Dr.iur.

1988 trat Roland Gerlach in die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Georg Grießer ein. 1993 folgte die Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte und 1996 die Gründung der Rechtsanwaltskanzlei Grießer Gerlach Gahleitner.
2001 schloss er das Postgraduate Studium LL.M. Labour Law an der London School of Economics ab.

2011 gründete Roland Gerlach seine Kanzlei Gerlach Rechtsanwälte. Er ist Anwalt für Arbeitsrecht und sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene für Arbeitnehmer und Arbeitgeber/-innen tätig. Seine Kanzlei wird allgemein als eine der ersten Adressen für dieses Tätigkeitsgebiet anerkannt.
Zudem ist er Mitglied des Ausschusses der Rechtsanwaltskammer Wien, Mitglied der International Bar Association (IBA), der American Bar Association (ABA) sowie der Industrial Law Society und Vertreter Österreichs im Board der European Employment Lawyers Association (EELA).

 

 

Dr. Alfred Grinschgl

Portrait Alfred Grinschgl

Alfred Grinschgl

Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Medien

 

Alfred Grinschgl wurde 1952 in Graz geboren. Nach Volksschule und Mittelschule studierte er in Graz Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität. Zum Dr. jur. promovierte er 1978.

Ab 1971 arbeitete Alfred Grinschgl als Redakteur für die Tageszeitung Südost-Tagespost in Graz. Von 1976 bis 1979 war er innenpolitischer Redakteur der katholischen Wochenzeitung Die Furche in Wien. Im Anschluss daran hatte er bis 2001 in verschiedenen Bereichen des Druck-Verlagshauses Styria in Graz (heute Styria Media Group AG) Geschäftsführungsfunktionen inne, u.a. bei der Grazer Kabel-TV GmbH und der Telekabel Graz sowie der TV- & Videoproduktion Cinevision.
Ab 1993 war Alfred Grinschgl an der Etablierung von Privatradio-Unternehmen führend beteiligt. So war er auch Gründungsgeschäftsführer des ersten in Österreich zugelassenen Privatradios Antenne Steiermark und weiters Geschäftsführer der Antenne Wien.

Bis 2017 ist Alfred Grinschgl Geschäftsführer für den Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) in Wien. Die RTR-GmbH ist Geschäftsstelle der KommAustria. Weiters ist Dr. Alfred Grinschgl für den FERNSEHFONDS AUSTRIA, für die Förderung der nichtkommerziellen und kommerziellen Rundfunkveranstalter sowie für den Digitalisierungsfonds verantwortlich.

Dkfm. Helmut Hanusch

Portrait Helmut Hanusch

Helmut Hanusch

Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Mitglied des Österreichischen Werberates, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle

 

Helmut Hanusch wurde 1947 in Wien geboren und studierte von 1966 bis 1970 spezielle BWL „Werbung und Marksforschung“ an der Hochschule für Welthandel in Wien.
Im selben Zeitraum war er als Wirtschaftsredakteur der Finanznachrichten tätig.

Ab 1971 wurde Helmut Hanusch Chefredakteur der Zeitschrift Organisation & Betrieb (Fachmagazin für Bürotechnik, EDV, Betriebswirtschaft und Organisation) im Verlag Orac.
Von 1972 bis 1995 war er Verlagsleiter, Geschäftsführer, Gesellschafter im Verlag Orac und von 1995 bis 1997 Geschäftsführer der Wirtschaftstrend- Zeitschriftenverlag GmbH.
Von 1997 bis 2001 war er Vorstand der ZVB AG (Magazinholding der KURIER-Gruppe), sowie Geschäftsführer der diversen Verlage, und von 2001 bis 2008 Geschäftsführer der Verlagsgruppe NEWS GmbH.
Von Oktober 2008 bis April 2018 war Helmut Hanusch Generalbevollmächtigter der Verlagsgruppe NEWS GmbH. Mit seiner Berufung in den Beirat, das Aufsichtsgremium der VGN hat er diese Funktion zurückgelegt.

Ehrenamtlich ist er zudem Präsident des Vereins Media-Analysen, Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle, Vorsitzender des Board Werbemarkt im VÖZ und Mitglied des Österreichischen Werberates. Er hat das Silberne und das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich erhalten.

Mag. Gerhard Hesse

Sektionschef im Bundeskanzleramt und Leiter des Verfassungsdienstes

 

Gerhard Hesse wurde 1970 geboren, absolvierte das Diplomstudium und das Doktoratstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Er ist seit 1994 im Bundeskanzleramt tätig, seit 1995 im Verfassungsdienst. Von 2007 bis 2010 war er stellvertretender Kabinettchef von Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und Bundeskanzler Werner Faymann.

Seit April 2010 leitet er den Verfassungsdienst.

 

 

Mag. Silvia Hruška-Frank

Stv. Leiterin der Abteilung Sozialpolitik der AK Wien

 

Silvia Hruška-Frank wurde 1976 in Wien geboren, wuchs in Niederösterreich auf und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Seit 2003 ist sie bei der Arbeiterkammer Wien (AK) beschäftigt, zunächst in der arbeitsrechtlichen Beratung und im Rechtsschutz, seit 2007 in der sozialpolitischen Abteilung. Von 2014 bis 2015 arbeitete sie für den Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) in dessen Abteilung Rechtspolitik. 2016 wurde sie zur stellvertretenden Abteilungsleiterin der Abteilung Sozialpolitik der AK Wien bestellt.

Ihre Schwerpunkte sind Grundlagenarbeit zum Arbeitsrecht, Mitbestimmung im Betrieb und im Aufsichtsrat, Initiativen und Sozialpartner-verhandlungen für wichtige sozialpolitische Gesetzesvorhaben, verbunden mit umfang-reicher Vortragstätigkeit. Als Arbeits-rechtsexpertin hat sie an zahlreichen sozialpolitischen Vorhaben der letzten Jahre mitgearbeitet, unter Anderem war sie Verhandlungsführerin für den ÖGB beim Entstehen des ARÄG 2014. Besonders gerne engagiert sie sich für das „Junge ExpertInnen-netzwerk Sozialpartnerschaft“, das einen strukturierten Meinungs- und Erfahrungs-austausch für die ExpertInnen der Sozial-partnerInnen ermöglicht.
Sie ist Mitautorin des wichtigen EinsteigerInnenwerks für Betriebsratsmitglieder „Arbeitsverfassungsrecht in Frage und Antwort“, erschienen im ÖGB Verlag sowie des „Zeller Handbuchs Arbeitsvertragsklauseln“, erschienen im Manz Verlag.

 

 

Hon.-Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner

Portrait Andy Kaltenbrunner

Andy Kaltenbrunner (© Carina Brunthaler)

Gesellschafter von Medienhaus Wien, Medienforscher und -entwickler

 

Andy Kaltenbrunner, geboren 1962 in Steyr, studierte Politikwissenschaft und Pädagogik und arbeitete parallel ab 1981 als Redakteur der Arbeiter-Zeitung. Ab 1990 war er Redakteur und Leiter des Politikressorts des Nachrichtenmagazins profil und bis 1999 in der trend/profil/Orac-Magazingruppe Entwickler und Chefredakteur neuer Verlagsprodukte.
Für seine Arbeit zu pädagogischen Themen erhielt er den Journalismus-Staatspreis 1982 und 1985.

Seit 1985 berufsbegleitend in Lehre und Forschung tätig, machte er dies ab 2000 zum Arbeitsschwerpunkt. Seine Themenfelder sind Medienpolitik, journalistische Praxis, Medienkonvergenz und -innovation.
Am Institute for Comparative Media and Communication Studies der Österreichischen Akademie der Wissenschaften leitet er als Senior Researcher das Projekt „Journalism in Transition“. Er lehrte u.a. an den Universitäten Wien und Klagenfurt, der Publizistikakademie Hamburg, dem Poynter Institute (USA) und ist Honorar-Professor der Universidad Miguel Hernández (Spanien). Von 2011 bis 2015 war er Programm-Direktor für „International Media Innovation Management“ an der Deutschen Universität für Weiterbildung /Steinbeis-Hochschule in Berlin.
Seit 2000 ist er außerdem als Medienberater in mehreren europäischen Ländern tätig.
Andy Kaltenbrunner leitete die Entwicklung der Wiener  FH-Studiengänge „Journalismus und Medienmanagement“ (2003) "Film, sowie „TV- und Medienproduktion" (2011).

2005 gründete er gemeinsam mit Matthias Karmasin, Alfred Noll, Daniela Kraus und Astrid Zimmermann die Forschungs- und Bildungsgesellschaft Medienhaus Wien.
Er ist wissenschaftlicher Beirat der Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft und Gründer und Co-Herausgeber der Forschungsreihe Journalisten-Report / Journalism Report.
Ausführliche Publikationsliste und Kontaktdaten: www.mhw.at

Mag. Othmar Karas, MBL

Mitglied des Europäischen Parlaments

 

Othmar Karas wurde 1957 in Ybbs an der Donau geboren. 1996 erhielt er an der Universität Wien die Sponsion zum Magister phil. (Hauptfach: Politikwissenschaft) und 1997 an der Hochschule St. Gallen die Sponsion zum MBL im Bereich Europäisches und internationales Wirtschafts-recht.

Othmar Karas war Bundesobmann der Jungen ÖVP, Nationalratsabgeordneter und General-sekretär der ÖVP, bevor er 1999 in das Europäische Parlament gewählt wurde. Neben seiner Tätigkeit als Präsident des Hilfswerk Österreich gründete Othmar Karas 2010 das überparteiliche Bürgerforum Europa, das sich für eine stärkere Beteiligung von Bürgern an der EU-Politik einsetzt und dessen Sprecher er bis heute ist.

Aktuell ist Othmar Karas Mitglied des Europäischen Parlaments in der EVP-Fraktion und Vorsitzender der interparlamentarischen Delegation für die Beziehungen zwischen Russland und Europa sowie seit 2012 Vizepräsident der Robert Schuman Stiftung der EVP-Fraktion in Brüssel.
Nach zehn Jahren als Vizepräsident der EVP-Fraktion, war Othmar Karas von 2012 bis 2014 Vizepräsident des Europäischen Parlaments, zuständig für Bürgerinformation und Medienkontakte. Seit 2006 ist er (mit einer kurzen Unterbrechung) Vorsitzender der ÖVP-Delegation im EU-Parlament.
Im Europäischen Parlament ist Othmar Karas als einer der Architekten der Krisenbewältigung der EU über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt. Als Chefverhandler des Europäischen Parlaments prägte er u.a. die EU Gesetze zur stärkeren Koordinierung der Haushalte der EU-Mitgliedstaaten und die neuen Spielregeln für Banken in der EU.

Dr. Daniela Kraus

Geschäftsführerin von fjum_forum journalismus und medien

 

Daniela Kraus wurde 1972 in Wien geboren, studierte Geschichte, Ethnologie und Philosophie und promovierte 1999 an der Universität Wien zum Dr. Phil.

Ab Mitte der neunziger Jahre war Daniela Kraus neben ihren Studien freiberuflich in verschiedenen Medien tätig. 1998/99 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, bis 2005 war sie Mitarbeiterin der Kaltenbrunner Medienberatung und von 2005 bis 2011 war sie als geschäftsführende Gesellschafterin am Aufbau von Medienhaus Wien beteiligt.

Seit Juli 2011 ist Daniela Kraus Geschäftsführerin von fjum_wien (www.fjum-wien.at). Sie hat zahlreiche Studien, Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Journalismus und Medien konzipiert und durchgeführt, zuletzt „Der Journalisten-Report IV“ über Medien-management in Österreich (gem. mit Andy Kaltenbrunner und Matthias Karmasin).
Daniela Kraus bloggt im Online-Standard: Journo-Blog.

Univ.-Prof. Dr. Ursula Kriebaum

Portrait Ursula Kriebaum

Ursula Kriebaum

Professorin für Völkerrecht und Leiterin des Wahlfachkorbes Recht der Internationalen Beziehungen an der Universität Wien

 

Ursula Kriebaum wurde 1971 in Wien geboren und studierte von 1989 bis 1994 Rechtswissenschaften und technische Mathematik in Wien und Dijon. 1995 erwarb sie das Diplom des International Menschenrechtsinstituts in Straßburg. 1999 promovierte sie in Wien zur Dr. iur., 2008 wurde ihr die venia docendi für Völkerrecht durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien verliehen.

Von 1993-1995 war sie als Assistentin am Institut für Römisches Recht und von 1995 bis 2011 als Assistentin am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Universität Wien tätig. Von 2007 bis 2011 war sie außerordentliche Professorin an der Universität Wien, seit 2011 hat sie eine Professur für Völkerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne.
Seit 2010 leitet sie den Wahlfachkorb, Recht der Internationalen Beziehungen, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Ursula Kriebaum ist Mitglied des Ständigen Haager Schiedshofs, Mitglied des Schiedsgerichts des Protokolls über kulturelle Kooperation des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten und der Republik Korea sowie Stellvertreterin des österreichischen Schiedsrichters am Vergleichs- und Schiedshof der OSZE. Des Weiteren fungiert sie als rechtliche Beraterin/Gutachterin in Investitionsschiedsverfahren und Menschenrechtsfällen.

Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger

Portrait Sylvia Kritzinger

Sylvia Kritzinger (© SHS)

Professur für Methoden der Sozialwissenschaften an der Universität Wien

 

Sylvia Kritzinger, geboren 1974 in Bozen/Italien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, am Institut für Höhere Studien (IHS) und am Trinity College Dublin. 2002 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr. phil.

Von 2000 bis 2003 war sie am Trinity College Dublin zuerst als Research Fellow und dann als Lecturer an der Abteilung für Politikwissenschaften tätig. Von 2003 bis 2007 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Höhere Studien (IHS), Abteilung Politikwissenschaften, in Wien.

Seit 2007 ist sie Professorin für Methoden der Sozialwissenschaften am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien (Schwerpunkt: quantitative Methoden der Sozialwissenschaften). Sie ist einer der ProjektleiterInnen der Austrian National Election Study (AUTNES) sowie wissenschaftliche Leiterin des Austrian Social Science Data Archive (AUSSDA).
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Öffentliche Meinung und Wahlforschung, Repräsentationsforschung und politische Partizipation, und Umfrageforschung.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Prof. Dr. Werner Neudeck

Portrait Werner Neudeck

Werner Neudeck

Professor für International Economics an der Diplomatischen Akademie

 

Werner Neudeck wurde 1954 in Mödling geboren und erhielt 1976 den Magister rerum socialium oeconomicarumque an der Universität Wien. 1978/1979 war er Student an der University of Oxford (Campion Hall und Nuffield College) und 1980 promovierte er zum Doctor rer. soc. oec. an der Universität Wien. 1989 kehrte er für ein Sabbatical nach Campion Hall zurück.

Von 1980 bis 1995 war Werner Neudeck Universitätsassistent an der Universität Wien und von 1983 bis 1992 zudem Adjunct Professor an der Webster University (Wien) wo er 1992 den Excellence in Teaching Award erhielt. Von 1992 bis 1999 war er Senior Economist des International Monetary Fund am Joint Vienna Institute. 1994 wurde er zum AGIP Professor of International Economics am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University berufen und lehrte dort bis 1997.

Seit 1997 ist Werner Neudeck Professor of International Economics an der Diplomatischen Akademie Wien und Academic Dean des gemeinsamen postgradualen Master-Programms (M.A.I.S.) der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien.

Dir. Dr. Thomas Neumann

Portrait Thomas Neumann

Thomas Neumann

Stv. Generaldirektor der  Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft

 

Thomas Neumann wurde 1971 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Europarecht an der Universität Groningen. Bis zu seiner Promotion als Dr.iur. im Jahre 1998 war er als Universitätsassistent am Institut für Österrei-chische und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universität Wien tätig.

Von 1998 bis 2001 war er juristischer Sachbearbeiter in der Versicherungs- und Beitragsabteilung der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft.
Von 2001 bis 2009 war er in der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Aufgabengebiet Sozialversicherung und Gesundheitspolitik betraut, wo er 2007 stv. Abteilungsleiter wurde. Ab 2004 war er zudem Mitglied der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung und der Pensions-reformkommission, ab 2005 Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsforums Österreich, ab 2006 Vorsitzender der Kontrollversammlung der Pensionsversicherungsanstalt und ab 2007 fachkundiger Laienrichter beim OGH.

2009 wurde Thomas Neumann Direktor der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft. Als Leiter des Geschäftsbereichs Kundenmanagement umfassen seine Aufgaben die Bereiche des Versicherungs-, Gesundheits- und Pensionsservice, die Internationale Sozialversicherung sowie alle Rechts- und PR-Angelegenheiten. Seit 2016 ist Thomas Neumann stellvertretender Generaldirektor der SVA.
Er hat als Sozialrechtsexperte an zahlreichen sozialpolitischen Reformen in den letzten Jahren mitgewirkt und sich in über 100 wissen-schaftlichen Aufsätzen mit dem Sozialrecht und der Sozialpolitik auseinander gesetzt.
Seit 2012 ist er Lehrbeauftragter für Sozialrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Ratkolb

Portrait Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb (© Matthias Cermer)

Professor am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien

 

Oliver Rathkolb wurde 1955 in Wien geboren und promovierte zum Dr. jur. und Dr. phil.

Von 1981 bis 1994 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und ab März 1994 Co-Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte und Gesellschaft in Wien.
Von 1985 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Leiter des Bruno-Kreisky-Archivs Wien und von 1992 bis 2007 Wissenschaftskoordinator des Bruno-Kreisky-Forums für Internationalen Dialog, Wien.
Seit 1993 ist Oliver Rathkolb Universitätsdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2000 bis 2001 hatte er zudem die Schumpeter-Forschungsprofessur am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University, USA. 2003 war er Gastprofessor am Department of History der University of Chicago, USA.
Von 2005 bis 2008 war Oliver Rathkolb Leiter des neu gegründeten Bolzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

Seit 2004 ist er Herausgeber der Fachzeitschrift "Zeitgeschichte". Zudem ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des "Hauses der Geschichte Österreich", Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Europa Museums in Brüssel und Vorsitzender des Theodor Körner Preises für Wissenschaft und Kunst.
Seit März 2008 hat er eine Professur für Zeitgeschichte an der  Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich politische Geschichte, Österreichische Republikgeschichte im europäischen Kontext, Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Europa und Europäische Integration, NS-Perzeptionsgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte, sowie Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich).

ObstdG Dr. Markus Reisner

Portrait Markus Reisner

Markus Reisner

Oberstleutnant des Generalstabsdienstes der Landesverteidigungsakademie Wien, Fellow Doctoral Academy "Communicating the Law"

 

Markus Reisner wurde 1978 in Niederösterreich geboren. Er besuchte von 1998 bis 2002 die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. Danach diente er bis 2004 im Aufklärungsbataillon 2 in Salzburg. Von 2004 bis 2013 wurde er beim Jagdkommando in Wiener Neustadt verwendet. In dieser Zeit absolvierte er wiederholte Auslandseinsätze in Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Afghanistan, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik.

Von 2010 bis 2013 absolvierte er ein Dr.-Studium der Geschichte an der Universität Wien. Seine Dissertation behandelte einen Teilaspekt des Luftkrieges über Österreich von 1943 bis 1945. Er veröffentlichte zwei Bücher zu zeitge-schichtlichen Themenstellungen in jeweils drei Auflagen und arbeitet zurzeit an einem weiteren Buch zur Thematik der sogenannten „Wiener Operation“ der sowjetischen Streitkräfte im März/April 1945. Hierzu absolvierte er wiederholte Forschungsaufenthalte in Moskau. Zusätzlich verfasste er mehrere Artikel zur historischen und aktuellen militärischen Themenstellungen.

Bis 2016 absolvierte er den Generalstabskurs an der Landesverteidigungsakademie Wien. Seit 2013 nimmt er am PhD-Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien teil. Infolge wurde er als Fellow der Vienna Doctoral Academy Communicating the Law ausgewählt. Im Rahmen seines PhD-Studiums forscht er zu den rechtlichen und ethischen Herausforderungen des Einsatzes und der Zukunft von unbemannten Waffensystemen, Robotik und Künstlicher Intelligenz. Im Österreichischen Bundesheer versieht er seit 2016 als Hauptlehroffizier und Forscher an der Landesverteidigungsakademie Wien seinen Dienst.

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M.

Portrait Bernhard Schima

Bernhard Schima (© SHS)

Assistent des Generaldirektors des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission

 

Bernhard Schima wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1991 seinen Magister und 1994 seinen Doktortitel erhielt. Ebenfalls 1994 schloss er seine Postgradualen Studien an der Harvard Law School mit einem LLM ab. Von 1989 bis 1993 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht der Universität Wien tätig.

1994 war Bernhard Schima Jurist in der für Rechtsfragen der europäischen Integration zuständigen Abteilung im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Von 1995 bis 2003 war er am Gerichtshof der Europäischen Union Mitarbeiter im Kabinett von Richter Dr. Peter Jann.

Seit 2003 ist Bernhard Schima Mitglied des Juristischen Diensts der Europäischen Kommission. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Graz für das Fach Europarecht und ist seit 2010 Hon.-Prof. an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Studienjahr 2013/14 war er Visiting Fellow an der Yale University, wo er sich mit verfassungsrechtlichen Fragen der EU beschäftigte.
Bernhard Schima hat zum Europarecht weitreichend gelehrt und publiziert.

Dr. Josef Schmidinger

Portrait Josef Schmidinger

Josef Schmidinger

Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank

 

Josef Schmidinger wurde 1955 geboren und studierte an der juristischen Fakultät in Wien, wo er 1978 zum Dr.iuris promovierte. Während und nach seinem Studium war er als Studienassistent an der Universität Wien tätig; von 1976 bis 1978 am Institut für Römisches Recht und von 1978 bis 1980 am Institut für Staats- und Verwaltungs-recht.

Seit 1980 arbeitet Josef Schmidinger für die Erste Bank. Von 1980 bis 1985 als juristischer Referent in der Abteilung allgemeine Rechtangelegen-heiten, 1986 übernahm er die Leitung des Bereichs Wohnbaufinanzierungen und 1990 die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien. 1992 kam die Leitung des Generalsekretariats hinzu und von 1995 bis 1997 die zusätzliche Leitung der Stabstelle Recht. Von 2000 bis 2001 übernahm er außerdem noch die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien der Erste Bank AG.

Josef Schmidinger ist seit 1994 Vorstandsmitglied der sWohnbaubank AG, seit 1997 Vorstandsmitglied der sBausparkasse AG, seit 2001 Vorstandsvorsitzender der sBausparkasse AG und seit 2017 Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank. Zudem ist er Vortragender an der Fachhochschule Wr. Neustadt, an der FH Wien, sowie beim ÖPWZ zum Thema Veranlagungen, und Immobilienveranlagungen.

RA lic. iur. Daniel Schönberger

Head of Legal Google Switzerland & Austria

 

Daniel Schönberger wurde 1971 in Schaffhausen (CH) geboren. Er hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert und 1998 als lic. iur. / MLaw abgeschlossen. Seit 2002 ist er in der Schweiz als Rechtsanwalt zugelassen.

Nach einem klassischen Einstieg in den Juristenberuf mit verschiedenen Stationen an Zürcher Gerichten, zuletzt als Urkundsperson und Gerichtsschreiber, erlernte er in einer Boutique-Anwaltskanzlei das Handwerkszeug eines IT-Juristen und war danach mehrere Jahre als Country Legal Counsel leitender Jurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei Hewlett-Packard Schweiz. 2008 wurde Daniel Schönberger der erste Jurist von Google in der Alpenregion und ist seither verantwortlich für die Rechtsabteilung in der Schweiz und Österreich (sowie Liechtenstein). In dieser Funktion betreut er das gesamte Google Portfolio mit lokalem Bezug. Er ist außerdem Mitglied des Google EMEA Legal Management Teams. Neben seiner Kerntätigkeit befasst er sich mit rechtlichen und philosophischen Themen an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie.

Daniel Schönberger ist Mitglied verschiedener Fachgremien von Wirtschaftsverbänden, wie etwa economiesuisse, Swico und Swiss American Chamber of Commerce. Seit 2016 ist er Mitglied der juristischen Fakultät der Universität Zürich und doziert im Rahmen eines CAS Kurses des Europa Institutes zu Themen des E-Commerce, Datenschutzes, Urheberrechts, Providerhaftung und IT-Vertragsrechts.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer

Michael Stampfer

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.

Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnützigen Wissen-schaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungs-professuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder „Kognitions-forschung”.<br/> Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.

Dr. Klaus Taschwer

Portrait Klaus Taschwer

Klaus Taschwer (© Matthias Cremer)

Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Der Standard

 

Klaus Taschwer wurde 1967 geboren und studierte Soziologie, Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Wissenschaftsforschung) an der Universität Wien und dissertierte über die Popularisierung von Wissenschaft in Wien um 1900.

Während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist und „Zwischenschaftler“. Er schrieb ab 1993 vor allem für das Stadtmagazin Falter, aber auch für die taz, den Freitag und das Universum Magazin. 1997 gründete er das Wissenschaftsmagazin heureka!, das er bis 2009 herausgab.
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit war Klaus Taschwer Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien, unterrichtete an der Universität Klagenfurt und der FH Eisenstadt, war Mitbegründer und Ko-Leiter des Universitätslehrgangs „SciMedia“ für Wissenschaftskommunikation und 2013 erster Journalist-in-Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Seit 2007 ist Klaus Taschwer Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung Der Standard. Er veröffentlichte vor allem zur österreichischen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, vgl. zuletzt „Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert“ (Czernin Verlag, 2015) und "Der Fall Paul Kammerer. das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit" (Hanser, 2016) https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-fall-paul-kammerer/978-3-446-44878-0/

Mag. Daniel Uchtmann

Portrait Daniel Uchtmann

Daniel Uchtmann

Kunsthistoriker, Kunstvermittlung, Kunsthistorisches Museum Wien

 

Daniel Uchtmann wurde 1973 in Schüttorf, in der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geboren und studierte ab 1993 Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Marburg/Lahn, Münster/Westf. und Wien mit Studienaufenthalten in Florenz und Rom.

Von 1994-1997 war Daniel Uchtmann als Kunsthistoriker für die Stadt Marburg/Lahn tätig und seit 2000 arbeitet er für das Kunsthistorische Museum Wien im Bereich der Kunstvermittlung.
Er verfasste kunsthistorische Fachpublikationen insbesondere zur Kulturgeschichte (Staatspreis 2015) und zahlreiche Beiträge zu Ausstellungskatalogen und Kinderbüchern, hielt zahlreiche Fachvorträge und kuratierte Ausstellungen.

Daniel Uchtmann lehrt Kunstgeschichte in der Erwachsenen- und Jugenbildung. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der venezianischen Malerei sowie in der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

Dr. Saskia Wallner

Geschäftsführerin Ketchum Publico und Ketchum Global Partner

 

Saskia Wallner studierte Rechtswissenschaften in Wien und Paris und arbeitete nach ihrer Gerichtspraxis in Feldkirch als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Österreichischen Verfassungs-gerichtshof. 1993/94 absolvierte sie ihr Postgraduate-Studium in International Relations, Economics and European Studies am Bologna Center der Johns Hopkins University, schnupperte als Stagiare EU-Kommissions-Luft in Brüssel und dissertierte in weiterer Folge über die Rolle des EuGH in der Durchsetzung des Europäischen Gemeinschaftsrechts.

1995 verließ sie die Juristerei in Richtung Marketing & Sales im Finanzbereich, um 1998 schließlich ihren Platz in Österreichs führender PR-Agentur Publico zu finden, wo sie von der PR-Assistentin zur Partnerin aufstieg. Wallners fachliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen Corporate Communications und Positionierung, Krisenkommunikation mit Fokus auf Litigation PR sowie Finanz- und Change Kommunikation. Zu ihren Kunden zählen ua A1 Telekom, AUVA, BRZ, Erste Group oder PwC.
Nach ihrer Karenz übernahm Wallner 2010 die Geschäftsführung und baute die Agentur als Teil der globalen Communications Consultancy Ketchum völlig neu auf. Heute ist Ketchum Publico die wohl kreativste und am meisten ausgezeichnete PR Agentur Österreichs mit einem stark ausgeprägten integrierten Beratungsansatz und einem breiten Spektrum an Dienstleistungen quer durch alle Kommuni-kationskanäle.

Wallner ist Keynote-Speakerin zu Themen wie Communicating in i-age, Storytelling, Networking uvm, Jurymitglied bei diversen nationalen und internationalen Award Shows sowie Mentorin und Mitglied des Advisory Boards der Faculty of International Management an der Modul University.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Michaela Windisch-Graetz

Portrait Michaela Windisch-Grätz

Michaela Windisch-Grätz

Professorin und stellvertretende Institutsvorständin des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Michaela Windisch-Graetz wurde 1967 in Wien geboren und studierte von 1985 bis 1991 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit zur ärztlichen Therapiefreiheit. Ab dieser Zeit war sie Universitätsassistentin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien und habilitierte sich dort im Jahr 2002 zur Rechtsfragen des europäischen Kranken-versicherungsrechts. 2003 erfolgte ihre Sponsion zur Mag.phil. nach dem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie.

Seit 2002 lehrt Windisch-Graetz Arbeits- und Sozialrecht sowie Europäisches Wirtschaftsrecht als außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien. Ihre aktuellen Forschungs-gebiete beziehen sich auf Rechtsfragen grenzüberschreitender Arbeitsverhältnisse, der Verknüpfung von Unionsbürgerschaft und Integration in die Aufnahmegesellschaft sowie Fragen des Antidiskriminierungsrechts.
Sie war Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen der Universität Wien sowie fachkundige Laienrichterin am Obersten Gerichtshof.

Neben ihrer Lehrtätigkeit ist Michaela Windisch-Graetz derzeit stellvertretende Instituts-vorständin des Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, Mitglied der Schiedskommission der Donau Universität Krems sowie Vizestudienprogrammleiterin der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät.