Vortragende & Mitwirkende 2018

Prof. Dr. Susanne Beck, L.L.M.

Portrait Susanne Beck

Susanne Beck

Professorin am Kriminalwissenschaftlichen Institut der Leibnitz Universität Hannover

 

Susanne Beck studierte Rechtswissenschaften in Würzburg und an der London School of Economics. Ihr Referendariat absolvierte sie in Schweinfurt, Würzburg und Sydney (AUS). 2006 promovierte sie, unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Universität Würzburg), zu dem Thema "Stammzellforschung und Strafrecht".
Während der Promotion war sie zudem Mitglied des Graduiertenkollegs "Bioethik" am Interdisziplinären Zentrum für Ethik in den Biowissenschaften (Tübingen). Im Anschluss arbeitete sie für ein Semester als Assistenzprofessorin am United International College in Zhuhai (China).

Von 2008 bis 2012 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Würzburg, wo sie im Jahr 2013 auch habilitierte (Thema der Arbeit: Strafrecht und Kollektive). Im Rahmen von Vertretungen und Lehraufträgen war sie an der Universität zu Köln, der Justus-Liebig Universität  Gießen und der European Business School (EBS) Wiesbaden tätig.

Seit 2013 hat Susanne Beck den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Universität Hannover inne.
Neben Fragen des Allgemeinen Teils des Strafrechts, methodischen Fragen der Strafrechtsvergleichung und dem Medizinstrafrecht interessiert sie sich insbesondere für rechtliche Fragestellungen moderner Technologien. Sie ist Mitglied der acatech, betreut mehrere Projekte zu Recht der modernen Technologien und diskutiert unter anderem im Rahmen der Plattform lernende Systeme die Auswirkungen von Künstlicher Intellligenz auf unsere Gesellschaft und deren rechtliche Einhegung.

Brigadier Mag. (FH) Mag. Peter Deckenbacher

Portrait Peter Deckenbacher

Peter Deckenbacher

Stellvertretender Kommandant des Kommandos Führungsunterstützung & Cyber Defence

 

Peter Deckenbacher wurde 1962 in Linz geboren und nahm von 1991 bis 1994 am 13. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie sowie einem berufsbegleitenden Studium an der Universität Wien teil.

Von 1994 bis 1996 war er im BMLV im Bereich der Rüstungsplanung tätig, von 1996 bis 2015 im Heeres-Nachrichtenamt in unterschiedlichen Funktionen, von 2002 bis zuletzt als Leiter der Technischen Aufklärung, tätig.
Von 2001 bis 2005 absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium für wirtschaftswissenschaftliche Berufe in Wien.
2006 absolvierte er das NATO Defense College in Rom, gefolgt von einem Auslandseinsatz als Stellvertretender Kommandant und Chef des Stabes der Multinationalen Task Force - South (MNTF-S) KFOR im Kosovo.
Von 2015 bis 2016 leitet er auf Weisung des Bundesministers für Landesverteidigung, dem ChGStb direkt unterstellt, das Projekt Change Management IT 2020 (CMIT2020) und führte im engen Zusammenwirken mit der Linienorganisation sowie dem BMF und dem BRZ die Einführungsentscheidung zum Umstieg auf SAP-HR herbei.

Seit November 2016 nimmt er die Funktion des Stellvertretenden Kommandanten des Kommandos Führungsunterstützung & Cyber Defence wahr und hostete anlässlich der Nachbereitung der Austrian Strategic Decision Making Exercise 2018 (ASDEM18) einen Workshop mit Juristen und Cyberexperten aus dem BKA, BMLV, BMI und BMeiA zum Thema rechtlicher Aspekte vom Übergang der Cyberkrise zur Cyberverteidigung.

Mag. Dr. Sonja Dürager, LL.M.

Portrait Sonja Dürager

Sonja Dürager

Juristin bei bpv Hügel Rechtsanwälte

 

Sonja Dürager wurde 1979 in Salzburg geboren und studierte von 1998 bis 2002 Rechtswissenschaften an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg. 2004 promovierte sie in Wien zum Dr. iur. Im Jahr 2007 absolvierte sie den Lehrgang Informationsrecht- und Medienrecht an der Universität Wien bei Herrn Prof Forgó, wo sie heute auch vorträgt.

Sie begann ihre berufliche Laufbahn in einer Rechtsanwaltskanzlei in Salzburg und war später im Rahmen des verlängerten Gerichtspraktikums am BG Salzburg, LG Salzburg und OLG Wien.

Seit 2004 ist sie bei bpv Hügel Rechtanwälte GmbH, in welcher Kanzlei sie seit 2007 als Rechtsanwalt das IT/IP/Datenschutz-Team leitet.
Seit 2017 ist sie Partner bei bpv Hügel Rechtanwälte. Ihre Funktion umfasst unter anderem die Verantwortung für Rechtsfragen in den Bereichen IT-Recht, Datenschutzrecht, Marken-, Medien- und Urheberrecht sowie Lauterkeitsrecht. Schwerpunkte der Tätigkeit bilden die Vertretung von Klienten vor Gerichten und Behörden in sämtlichen Angelegenheiten des gewerblichen Rechtsschutzes, und die Beratung bei der Gestaltung von Verträgen mit Fokus IT und geistiges Eigentum. Sie ist Vortragende bei Tagungen und Workshops sowie Dozentin für Urheberrecht und Medienrecht am Kuratorium für Journalistenausbildung (Salzburg/Wien). Zudem befasst sie sich mit den Themen IP/IT und Datenschutz regelmäßig literarisch.

Univ.-Prof. Dr. Iris Eisenberger M.Sc.

Portrait Iris Eisenberger

Iris Eisenberger

Professorin der Rechtswissenschaften, Leiterin des Institutes für Rechtswissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien

 

Iris Eisenberger ist seit 1.1.2016 Professorin für Rechtswissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Innovations- und Technologierecht, Umwelt- und Lebensmittelrecht sowie Wissenschafts-, Forschungs- und Universitätsrecht. Theoretische, methodische und didaktische Fragen sind zentraler Bestandteil ihrer Forschung und Lehre. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Durchführung von nationalen und internationalen interdisziplinären Forschungsprojekten.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Graz und der Universidad de Valladolid, Spanien (Mag. iur, Dr. iur) und dem Studium der politischen Theorie an der London School of Economics and Political Science (M.Sc.) habilitierte sie sich mit einer Arbeit zum Innovationsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien für die Fächer Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und die damit zusammenhängenden Bereiche des Europarechts.

Sie arbeitete unter anderem im österreichischen und im europäischen Parlament sowie im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst. Als Gastforscherin und Gastprofessorin war sie an zahlreichen ausländischen Universitäten tätig, darunter am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, am Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Universität Freiburg im Breisgau, im Program on Science, Society and Technology an der Harvard University, an der Mekelle University in Äthiopien und an der University of Macau.

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Dr.med. Tobias Gantner, MBA, LL.M.

Portrait Tobias Gantner

Tobias Gantner

Gründer und Geschäftsführer der HealthCare Futurists GmbH

 

Tobias Gantner studierte Humanmedizin, Philosophie, (Gesundheits)Ökonomie und Rechtswissenschaften in Deutschland, der Schweiz, der VR China sowie den USA. Nach seiner Assistenzarztzeit in der Transplantationschirurgie arbeitete er bei Siemens Healthcare auf internationalen Beratungsmandaten.

Seine nächsten Stationen waren die Strategie der Novartis Pharma und die Leitung der Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik. Bei Bayer Healthcare baute er den Bereich Market Access auf und leitete ihn. Seine nächsten Positionen beinhalteten ein Healthcare Startup sowie eine Leitungsposition bei Johnson&Johnson.

Tobias Ganter ist Gründer und Geschäftsführer der HealthCare Futurists GmbH, einem internationalen Netzwerk von innovativen Unternehmen, Think Tank und Make Tank aus Experten unterschiedlicher Disziplinen mit einem Focus im Bereich Medizin und Life Sciences. Sein Interesse gilt patientenzentrierter Innovation im Gesundheitswesen in systemischer, politscher und technologischer Hinsicht und der daraus resultierenden Veränderung von Geschäftsmodellen insbesondere unter dem Gesichtspunkt der digitalen Transformation des Gesundheitswesens.
Er versieht mehre Lehraufträge zu den Themen Gesundheitsmanagement, Market Access und „Innovation in Healthcare“ an nationalen und internationalen Universitäten und ist gesuchter Redner und Referent zu Zukunftsthemen in Healthcare und Life Sciences.

Dkfm. Helmut Hanusch

Portrait Helmut Hanusch

Helmut Hanusch

Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Mitglied des Österreichischen Werberates, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle

 

Helmut Hanusch wurde 1947 in Wien geboren und studierte von 1966 bis 1970 spezielle BWL „Werbung und Marksforschung“ an der Hochschule für Welthandel in Wien.
Im selben Zeitraum war er als Wirtschaftsredakteur der Finanznachrichten tätig.

Ab 1971 wurde Helmut Hanusch Chefredakteur der Zeitschrift Organisation & Betrieb (Fachmagazin für Bürotechnik, EDV, Betriebswirtschaft und Organisation) im Verlag Orac.
Von 1972 bis 1995 war er Verlagsleiter, Geschäftsführer, Gesellschafter im Verlag Orac und von 1995 bis 1997 Geschäftsführer der Wirtschaftstrend- Zeitschriftenverlag GmbH.
Von 1997 bis 2001 war er Vorstand der ZVB AG (Magazinholding der KURIER-Gruppe), sowie Geschäftsführer der diversen Verlage, und von 2001 bis 2008 Geschäftsführer der Verlagsgruppe NEWS GmbH.
Von Oktober 2008 bis April 2018 war Helmut Hanusch Generalbevollmächtigter der Verlagsgruppe NEWS GmbH. Mit seiner Berufung in den Beirat, das Aufsichtsgremium der VGN hat er diese Funktion zurückgelegt.

Ehrenamtlich ist er zudem Präsident des Vereins Media-Analysen, Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle, Vorsitzender des Board Werbemarkt im VÖZ und Mitglied des Österreichischen Werberates. Er hat das Silberne und das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich erhalten.

MMag. Ralph Janik LL.M.

Portrait Ralph Janik

Ralph Janik

Lehrbeauftragter an der Universität Wien, der Donau-Universität Krems und Adjunct Professor an der Webster University Vienna

 

Ralph Janik studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften in Wien und Alcalá de Henares (Madrid). Danach  LL.M. in internationalem Recht an der Universität Amsterdam.

Beruflich war er u.a. Mitarbeiter des Forschungsprojekts „International Law through the National Prism: the Impact of Judicial Dialogue“, Forschungsassistent an der Universität Amsterdam und Universitätsassistent an der Abteilung für Völkerrecht und internationale Beziehungen der Universität Wien.

Derzeit ist er Mitglied des Expertenpools der Rechercheplattform Addendum sowie externer Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Vortragender im Rahmen des Lehrgangs Diplomacy and Global Affairs an der Donau-Universität Krems sowie Adjunct Professor an der Webster University Vienna.
Seine Forschungsschwerpunkte sind das völkerrechtliche Gewaltverbot, das Recht bewaffneter Konflikte, Menschenrechte, internationales Wirtschaftsrecht sowie die Theorie und Geschichte des Völkerrechts.

Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher

Portrait Martin Kocher

Martin Kocher

Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien in Wien, Professor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

 

Martin Kocher wurde 1973 in Altenmarkt/Zauchensee geboren. Er studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Universität Innsbruck wo er 1998 den Magistertitel in Wirtschaftswissenschaften erhielt. 2002 wurde ihm das Doktorat in Volkswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck verliehen und 2007 habilitierte er (venia legendi) an der an der Universität Innsbruck.

Sein Werdegang beinhaltet Stationen an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München , der Queensland University of Technology, der Universität von East Anglia, der Universität Amsterdam und der Universität Innsbruck, die ihm das Doktorat in Volkswirtschaftslehre verlieh. Er war darüber hinaus Dekan und Studiendekan an der LMU München.

Martin Kocher ist Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien in Wien und Professor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Seine mehr als 50 wissenschaftlichen Artikel  in den Bereichen Verhaltensökonomie, Finanzwissenschaft und experimentelle Wirtschaftsforschung sind in den wichtigsten Fachzeitschriften der Volkswirtschaftslehre publiziert. Er ist verantwortlicher Herausgeber des Journal of Economic Psychology, Direktor des Entscheidungslabors am VCEE an der Universität Wien, ständiger Gastprofessor an der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Universität Göteborg, und CESifo Research Fellow.

Univ.-Prof. Dr. Ursula Kriebaum

Portrait Ursula Kriebaum

Ursula Kriebaum

Professorin für Völkerrecht und Leiterin des Wahlfachkorbes Recht der Internationalen Beziehungen an der Universität Wien

 

Ursula Kriebaum wurde 1971 in Wien geboren und studierte von 1989 bis 1994 Rechtswissenschaften und technische Mathematik in Wien und Dijon. 1995 erwarb sie das Diplom des International Menschenrechtsinstituts in Straßburg. 1999 promovierte sie in Wien zur Dr. iur., 2008 wurde ihr die venia docendi für Völkerrecht durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien verliehen.

Von 1993-1995 war sie als Assistentin am Institut für Römisches Recht und von 1995 bis 2011 als Assistentin am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Universität Wien tätig. Von 2007 bis 2011 war sie außerordentliche Professorin an der Universität Wien, seit 2011 hat sie eine Professur für Völkerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne.
Seit 2010 leitet sie den Wahlfachkorb, Recht der Internationalen Beziehungen, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Ursula Kriebaum ist Mitglied des Ständigen Haager Schiedshofs, Mitglied des Schiedsgerichts des Protokolls über kulturelle Kooperation des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten und der Republik Korea sowie Stellvertreterin des österreichischen Schiedsrichters am Vergleichs- und Schiedshof der OSZE. Des Weiteren fungiert sie als rechtliche Beraterin/Gutachterin in Investitionsschiedsverfahren und Menschenrechtsfällen.

Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger

Portrait Sylvia Kritzinger

Sylvia Kritzinger (© SHS)

Professur für Methoden der Sozialwissenschaften an der Universität Wien

 

Sylvia Kritzinger, geboren 1974 in Bozen/Italien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, am Institut für Höhere Studien (IHS) und am Trinity College Dublin. 2002 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr. phil.

Von 2000 bis 2003 war sie am Trinity College Dublin zuerst als Research Fellow und dann als Lecturer an der Abteilung für Politikwissenschaften tätig. Von 2003 bis 2007 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Höhere Studien (IHS), Abteilung Politikwissenschaften, in Wien.

Seit 2007 ist sie Professorin für Methoden der Sozialwissenschaften am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien (Schwerpunkt: quantitative Methoden der Sozialwissenschaften). Sie ist einer der ProjektleiterInnen der Austrian National Election Study (AUTNES) sowie wissenschaftliche Leiterin des Austrian Social Science Data Archive (AUSSDA).
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Öffentliche Meinung und Wahlforschung, Repräsentationsforschung und politische Partizipation, und Umfrageforschung.

Dr. Elisabeth Lovrek

Portrait Elisabeth Lovrek

Elisabeth Lovrek (© Peter Berger)

Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Honorarprofessorin für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien

 

Elisabeth Lovrek wurde in Wien geboren wo sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien belegte und 1981 zur Doktorin der Rechtswissenschaften (Dr. iur.) promovierte. Direkt im Anschluss daran begann Lovrek die Ausbildung zur Richterin und wurde Richteramtsanwärterin.

Ab dem Jahr 1987 wurde Elisabeth Lovrek schließlich als Richterin am Bezirksgericht Innere Stadt in Wien eingesetzt. 1990 stieg sie zur Richterin am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien auf, 8 Jahre später wurde sie auf eine Planstelle am Oberlandesgericht Wien berufen.

2003 wurde Elisabeth Lovrek zur Richterin des Obersten Gerichtshofs ernannt und ist seit 2015 Vizepräsidentin und seit Juli 2018 Präsidentin des Obersten Gerichtshofs. Sie lehrt als Honorarprofessorin Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Prof. Dr. Werner Neudeck

Portrait Werner Neudeck

Werner Neudeck

Professor für International Economics an der Diplomatischen Akademie

 

Werner Neudeck wurde 1954 in Mödling geboren und erhielt 1976 den Magister rerum socialium oeconomicarumque an der Universität Wien. 1978/1979 war er Student an der University of Oxford (Campion Hall und Nuffield College) und 1980 promovierte er zum Doctor rer. soc. oec. an der Universität Wien. 1989 kehrte er für ein Sabbatical nach Campion Hall zurück.

Von 1980 bis 1995 war Werner Neudeck Universitätsassistent an der Universität Wien und von 1983 bis 1992 zudem Adjunct Professor an der Webster University (Wien) wo er 1992 den Excellence in Teaching Award erhielt. Von 1992 bis 1999 war er Senior Economist des International Monetary Fund am Joint Vienna Institute. 1994 wurde er zum AGIP Professor of International Economics am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University berufen und lehrte dort bis 1997.

Seit 1997 ist Werner Neudeck Professor of International Economics an der Diplomatischen Akademie Wien und Academic Dean des gemeinsamen postgradualen Master-Programms (M.A.I.S.) der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien.

Mag. Julian Pehm

Portrait Julian Pehm

Julian Pehm

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäisches Schadenersatzrecht der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Karl-Franzens-Universität Graz

 

Julian Pehm, geboren 1990 in Wien, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäisches Schadenersatzrecht der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Karl-Franzens-Universität Graz (ESR).

Bereits während seines rechtswissenschaftlichen Studiums (Mag. iur. 2014) arbeitete er als Studienassistent von Univ.-Prof. Dr. Stefan Perner und Univ.-Prof. Dr. Martin Spitzer am Institut für Zivilrecht der Universität Wien sowie bei Schneider & Schneider Rechtsanwälte.
Nach einer Teilnahme am renommierten Franz von Zeiller Moot Court, begann er 2014 mit seiner Forschungstätigkeit am ESR.
In diesem Rahmen beschäftigt sich Julian Pehm seit 2017 auch eingehend mit den Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung auf den Bereich des Haftungsrechts. In seinem Dissertationsprojekt untersucht er Fragen der Informationshaftung. Weitere Schwerpunkte umfassen das österreichische und europäische Schadenersatzrecht, Medienrecht, Wettbewerbsrecht und Rechtsvergleichung.

Julian Pehm unterrichtet Privatrecht an der Karl-Franzens-Universität Graz und ist Fellow der Vienna Doctoral Academy „Communicating the Law“.

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Ratkolb

Portrait Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb (© Matthias Cermer)

Professor am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien

 

Oliver Rathkolb wurde 1955 in Wien geboren und promovierte zum Dr. jur. und Dr. phil.

Von 1981 bis 1994 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und ab März 1994 Co-Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte und Gesellschaft in Wien.
Von 1985 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Leiter des Bruno-Kreisky-Archivs Wien und von 1992 bis 2007 Wissenschaftskoordinator des Bruno-Kreisky-Forums für Internationalen Dialog, Wien.
Seit 1993 ist Oliver Rathkolb Universitätsdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2000 bis 2001 hatte er zudem die Schumpeter-Forschungsprofessur am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University, USA. 2003 war er Gastprofessor am Department of History der University of Chicago, USA.
Von 2005 bis 2008 war Oliver Rathkolb Leiter des neu gegründeten Bolzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

Seit 2004 ist er Herausgeber der Fachzeitschrift "Zeitgeschichte". Zudem ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des "Hauses der Geschichte Österreich", Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Europa Museums in Brüssel und Vorsitzender des Theodor Körner Preises für Wissenschaft und Kunst.
Seit März 2008 hat er eine Professur für Zeitgeschichte an der  Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich politische Geschichte, Österreichische Republikgeschichte im europäischen Kontext, Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Europa und Europäische Integration, NS-Perzeptionsgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte, sowie Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich).

ObstdG Mag. Siegward Schier

Portrait Siegward Schier

Siegward Schier

Oberst des Generalstabsdienstes, Leiter des Referats Militärische Führung am Institut für Höhere Militärische Führung an der Landesverteidigungsakademie, Lehrender am FH-MaStg Militärische Führung

 

Siegward Schier wurde 1974 in Wien geboren, absolvierte 1998 die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt und nahm von 2003 bis 2006 am 17. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie in Wien sowie an einem berufsbegleitenden Studium an der Universität Wien teil.

Nach einjährigen Verwendungen als Planungsoffizier auf Brigadeebene und Referatsleiter im Generalstabsbüro im BMLV war er mehrere Jahre Chef des Stabes der 3. Panzergrenadierbrigade in Mautern/NÖ. Darüber hinaus konnte Oberst Schier wiederholt Erfahrungen in der Führung von Truppen in unterschiedlichen Führungsfunktionen als Zugskommandant, Kompaniekommandant und Bataillonskommandant sowohl in Inlands- als auch in Auslandseinsätzen (KFOR/KOSOVO) sammeln. 2013 absolvierte er zudem den einjährigen US Army Command and General Staff Course in Leavenworth/KS.

Seit 01.01.2014 ist er Leiter des Referats Militärische Führung am Institut für Höhere Militärische Führung an der Landesverteidigungsakademie. Das Referat beschäftigt sich mit Forschung und Lehre im Bereich Stabsdienst (Aufbau- und Ablauforganisation) und der Truppenführung an sich (Leadership).
Privat ist Oberst Schier verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M.

Portrait Bernhard Schima

Bernhard Schima (© SHS)

Assistent des Generaldirektors des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission

 

Bernhard Schima wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1991 seinen Magister und 1994 seinen Doktortitel erhielt. Ebenfalls 1994 schloss er seine Postgradualen Studien an der Harvard Law School mit einem LLM ab. Von 1989 bis 1993 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht der Universität Wien tätig.

1994 war Bernhard Schima Jurist in der für Rechtsfragen der europäischen Integration zuständigen Abteilung im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Von 1995 bis 2003 war er am Gerichtshof der Europäischen Union Mitarbeiter im Kabinett von Richter Dr. Peter Jann.

Seit 2003 ist Bernhard Schima Mitglied des Juristischen Diensts der Europäischen Kommission. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Graz für das Fach Europarecht und ist seit 2010 Hon.-Prof. an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Studienjahr 2013/14 war er Visiting Fellow an der Yale University, wo er sich mit verfassungsrechtlichen Fragen der EU beschäftigte.
Bernhard Schima hat zum Europarecht weitreichend gelehrt und publiziert.

Mag. Dr. Aurel Schubert

Portrait Aurel Schubert

Aurel Schubert

Generaldirektor für Statistik der Europäischen Zentralbank

 

Aurel Schubert wurde 1956 in Budapest (Ungarn) geboren. Sein Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien schloss er 1979 mit Magister rer.soc.oec. ab. 1980 bis 1985 war er im Rahmen eines Fulbright Stipendiums Forschungs- und Lehrassistent an der University of South Carolina (USA), wo er im selben Zeitraum Volkswirtschaft studierte und 1985 mit Ph.D. promovierte. Seine Dissertation wurde 1991 von der Cambridge University Press veröffentlicht.

Von 1985 bis 1987 war Aurel Schubert als Referent im Büro für Zahlungsbilanzanalyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) tätig. 1988 wurde er Referent im Internationalen Büro der OeNB. Von 1989 bis 1992 war er Vertreter der OeNB in der Financial Action Task Force (FATF) und von 1992 bis 1995 Leitungsassistent im Sekretariat des Direktoriums/Öffentlichkeitsarbeit der OeNB. Von 1995 bis 1997 folgte seine Tätigkeit als Abteilungsleiter der Abteilung für die Analyse wirtschaftlicher Entwicklungen im Ausland der OeNB und von 1997 bis 2001 als Hauptabteilungsleiter Statistik. Von 2001 bis 2010 war er Direktor der Hauptabteilung Statistik der OeNB.
Seit 1998 ist Aurel Schubert Mitglied des Statistics Committee des Europäischen Systems der Zentralbanken und seit 2010 Vorsitzender. Von 1999 bis 2010 war er Mitglied des Committee on Monetary, Financial and Balance of Payments Statistics (CMFB) der Europäischen Kommission (Eurostat)und von 2000 bis 2010 Mitglied des Statistikrates der Bundesanstalt Statistik Österreich. Von 2006 bis 2007 war er zudem Vorsitzender der Statistics Task Force des Eurosystems.

Seit 2010 ist Aurel Schubert Generaldirektor Statistik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und seit Februar 2011 ist er zudem Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien.
Er ist Mitglied des European Statistical Advisory Committee (ESAC) und Mitglied des Vorstandes (Executive) des Irving Fisher Committee on Central Bank Statistics. Aurel Schubert erhielt u.a. den Outstanding Academic Performance Award und den Outstanding Teaching Performance Award vom Department of Economics der University of South Carolina, den Walther Kastner Preis der Vereinigung der Banken und Bankiers und den Excellence in Teaching Award der Webster University in Wien. Er publizierte rund 50 Artikel über Geldpolitik, Notenbankwesen, Bankengeschichte und Statistik in diversen Fachzeitschriften.

Prof. Dr. Natalie Sebanz

Portrait Natalie Sebanz

Natalie Sebanz

Professorin in Cognitive Science an der Central European University

 

Natalie Sebanz studierte Psychologie und Linguistik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Als Doktorandin erforschte sie am Max Planck Institut für Psychologische Forschung in München kognitive Prozesse in sozialer Interaktion und promovierte 2004 an der Ludwig Maximilian Universität München.

Nach Aufenthalten in den USA und Großbritannien wurde sie Associate Professor an der Radboud Universität in Nimwegen (NL). Dort leitete sie eine Arbeitsgruppe zu den kognitiven und neuronalen Mechanismen des gemeinsamen Handelns, gefördert durch einen European Young Investigator Award. Im Jahr 2013 wechselte sie an die Central European University in Budapest, um dort als Professorin am Aufbau eines neuen Promotionsstudienganges in Kognitionswissenschaft mitzuwirken.

Gefördert durch einen Consolidator Grant des European Research Council befasst sie sich derzeit mit der Frage, wie Expertise im Bereich des gemeinsamen Handelns entsteht, und wie interpersonale Koordination zum Erlernen individueller Fähigkeiten beiträgt. Natalie Sebanz ist Mitglied der Academia Europaea und der Leopoldina, und wurde u.a. mit dem Young Mind and Brain Prize ausgezeichnet.

Dr. Klaus Taschwer

Portrait Klaus Taschwer

Klaus Taschwer (© Matthias Cremer)

Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Der Standard

 

Klaus Taschwer wurde 1967 geboren und studierte Soziologie, Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Wissenschaftsforschung) an der Universität Wien und dissertierte über die Popularisierung von Wissenschaft in Wien um 1900.

Während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist und „Zwischenschaftler“. Er schrieb ab 1993 vor allem für das Stadtmagazin Falter, aber auch für die taz, den Freitag und das Universum Magazin. 1997 gründete er das Wissenschaftsmagazin heureka!, das er bis 2009 herausgab.
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit war Klaus Taschwer Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien, unterrichtete an der Universität Klagenfurt und der FH Eisenstadt, war Mitbegründer und Ko-Leiter des Universitätslehrgangs „SciMedia“ für Wissenschaftskommunikation und 2013 erster Journalist-in-Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Seit 2007 ist Klaus Taschwer Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung Der Standard. Er veröffentlichte vor allem zur österreichischen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, vgl. zuletzt „Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert“ (Czernin Verlag, 2015) und "Der Fall Paul Kammerer. das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit" (Hanser, 2016) https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-fall-paul-kammerer/978-3-446-44878-0/

Ing. Mag. Dr. Christoph Tschohl

Portrait Christoph Tschohl

Christoph Tschohl

Wissenschaftlicher Leiter, Gesellschafter und Prokurist am Zenturm für digitale Menschenrechte der Research Institute AG & Co KG (RI)

Mag. Daniel Uchtmann

Portrait Daniel Uchtmann

Daniel Uchtmann

Kunsthistoriker, Kunstvermittlung, Kunsthistorisches Museum Wien

 

Daniel Uchtmann wurde 1973 in Schüttorf, in der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geboren und studierte ab 1993 Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Marburg/Lahn, Münster/Westf. und Wien mit Studienaufenthalten in Florenz und Rom.

Von 1994-1997 war Daniel Uchtmann als Kunsthistoriker für die Stadt Marburg/Lahn tätig und seit 2000 arbeitet er für das Kunsthistorische Museum Wien im Bereich der Kunstvermittlung.
Er verfasste kunsthistorische Fachpublikationen insbesondere zur Kulturgeschichte (Staatspreis 2015) und zahlreiche Beiträge zu Ausstellungskatalogen und Kinderbüchern, hielt zahlreiche Fachvorträge und kuratierte Ausstellungen.

Daniel Uchtmann lehrt Kunstgeschichte in der Erwachsenen- und Jugenbildung. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der venezianischen Malerei sowie in der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

ObstdG Mag. Jürgen Wimmer

Portrait Jürgen Wimmer

Jürgen Wimmer

Oberst des Generalstabsdienstes, Führung des Referats Operation im Institut für Höhere Militärische Führung an der Landesverteidigungsakademie, Lehrender am FH-MaStg Militärische Führung

 

Jürgen Wimmer ist seit 01.01.2016 Leiter des Referats Operation im Institut für Höhere Militärische Führung an der Landesverteidigungsakademie. Das Referat beschäftigt sich mit Forschung und Lehre im Bereich "Joint Operations", also dem Teilstreitkräfte übergreifenden Einsatz (Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte, Spezialeinsatzkräfte, Seestreitkräfte, usw.) zur Planung und Führung von Operationen. Eines der Hauptforschungsfelder ist dabei auch die Erforschung des Krieges in seiner Natur und in seinem Charakter, um einerseits zeitlose Prinzipien abzuleiten und andererseits aktuelle und zukünftige Entwicklungen zu erkennen bzw. vorherzusehen. Operative Führung wird schwergewichtsmäßig in der höchsten Offiziersausbildung, dem FH-Masterstudiengang und dem Generalstabslehrgang vermittelt. Im Bereich der Forschung und Lehre gibt es regen Austausch mit internationalen Akademien und Universitäten in Form von Symposien, Konferenzen und gemeinsamen Übungen.

Neben dem Generalstabslehrgang in Österreich absolvierte Oberst Wimmer auch das Joint Forces Staff College in Norvolk/VA, um auch die transatlantischen Einflüsse operativen und militärstrategischen Denkens kennenzulernen. Darüber hinaus konnte er Erfahrungen auf militärstrategischer und operativer Ebene in den Einsätzen EUFOR/TSCHAD und EUFOR/BOSNIEN HERZEGOWINA sammeln.

Vor seiner aktuellen Tätigkeit war Oberst Wimmer mehrere Jahre als Streitkräfteplaner im Bundesministerium für Landesverteidigung. In der Führung von Truppen diente er als Zugskommandant, Kompaniekommandant und stellvertretender Bataillonskommandant bei der Infanterie, als Chef des Stabes der 3. Panzergrenadierbrigade sowie als Österreichischer Kontingentskommandant in BOSNIEN HERZEGOWINA.

Dr. Josef Wöss

Portrait Josef Wöss

Josef Wöss

Leiter der Abteilung Sozialpolitik der Arbeiterkammer Wien

 

Josef Wöss wurde 1957 in Oberösterreich geboren. Nach Abschluss der Handelsakademie in Linz studierte er ab 1977 Philosophie und Politikwissenschaften in Salzburg. Ab 1979 wechselte er an die Universität Wien wo er Rechtswissenschaften studierte. 1985 schloss er sein Studium der Rechtswissenschaften mit Doktorat ab.

Nach Absolvierung seines Gerichtsjahres begann Josef Wöss 1986 in der Abteilung Sozialpolitik der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien zu arbeiten.
Im Jahr 1994 absolvierte er ein Praktikum in der EU-Kommission. 1996 arbeitete er im Büro des Finanzministers und von Herbst 1998 bis Anfang 2000 im Büro des Bundeskanzlers.

Seit 1997 leitet Josef Wöss die Abteilung Sozialpolitik in der Arbeiterkammer Wien. Er ist Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitglied des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen.