Vortragende & Mitwirkende 2019

Univ.-Prof. Dr. Ebrahim Afsah

Portrait Ebrahim Afsah

Ebrahim Afsah (© Kim Vadsk, Universität Kopenhagen)

Professor am Institut für Islamisch-Theologische Studien an der Universität Wien

 

Ebrahim Afsah wurde 1972 in Teheran geboren und machte 1992 sein Abitur in Gießen. Von 1992 bis 1996 studierte er Rechts-, Politik- und Verwaltungswissenschaften an der School of Oriental and African Studies der University of London. Von 1997 bis 1998 studierte er am Trinity College der University of Dublin und von 1999 bis 2001 als McCloy Fellow der Studienstiftung an der University of Harvard. 2008 folgte die Promotion am Trinity College mit Auszeichung.

Von 2002 bis 2005 war er Referent am Max-Planck-Institut für Völkerrecht in Heidelberg beschäftigt und baute die Rechtstransferprojekte in Afghanistan und Jordanien auf. Von 2003 bis 2014 war er Berater für verschiedene internationale und Regierungsorganisationen im Staats- und Verwaltungsaufbau. Von 2015 bis 2017 hatte er die Leitung für ein Forschungsprojekt zum Parlamentarismus in Nordafrika inne und zwischen 2015 und 2018 diverse Senior Fellowships.

Seit 2012 ist Ebrahim Afsah Tenured Associate Professor für Völkerrecht an der Universität Kopenhagen und seit 2018 Professor für Rechtswesen und Ethik im Islam an der Philosophisch-Kulturwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Islamisches Recht, im Besonderen das gegenwärtige öffentliche Recht, Völkerrecht, insbesondere Kriegsrecht, Rechtsvergleichung, Rechts- und Verwaltungsreform in Räumen fragiler Staatlichkeit sowie Internationale Beziehungen.

Mag. Michaela Burger

Portrait Michaela Burger

Michaela Burger

Senior Vice President for Transformation, Innovation & Strategy at Swarovski

 

Michaela Burger verantwortet als Senior Vice President für Transformation, Innovation und Unternehmensstrategie die B2B Strategie und Innovationsaktivitäten von Swarovski im Headquarter in Wattens.

Als Geschäftsführerin der Swarovski New Venturing GmbH steuert sie das StartUp-Beteiligungsportofolio. Sie ist seit 2012 im Top-Management von Swarovski und war bis 2018 SVP Human Resources wo sie u.a. für Leadership Development zuständig war. Ihr besonderer Fokus liegt nach wie vor auf der Entwicklung einer innovationsfreudigen Unternehmenskultur, neuer Formen der Zusammenarbeit und kollaborativen Arbeitsumgebungen.

Vor ihrem Eintritt bei Swarovski war sie 11 Jahre als Global Director Human Resources im Pharmakonzern Baxter tätig. Michaela Burger hat ihr Wirtschaftsstudium an der WU Wien and an der McGill University in Montreal absolviert.

Dr. Roland Deiser

Portrait Roland Deiser

Roland Deiser

Executive Director at the Center for the Future of Organization at the Drucker School of Management, Chairman of the Executive Corporate Learning Forum (ECLF)

 

Roland Deiser is a Drucker Senior Fellow and leads the Center for the Future of Organization at the Drucker School of Management at Claremont Graduate University (www.futureorg.org). Prior to this appointment, he served for 10 years as a Senior Fellow with the Center for the Digital Future at the University of Southern California.

His current work focuses on the impact of digital technologies on leadership and organization, and on organizational capabilities required in disruptive business environments. His latest books are “Designing the Smart Organization” (2009), “Transformers” (2014), and the research paper “Digital Transformation Challenges in Large and Complex Organizations” (2018).

Roland Deiser is also Founder and Chairman of the Executive Corporate Learning Forum (ECLF), a consortium of more than 50 global corporations from 14 countries which he created in 2005 to shape the future of transformational learning and development in large organizations (www.eclf.org). As a keynote speaker, he has been addressing audiences in the US, Europe, Asia, and Australia. He has also been working in advisory and board positions with global Fortune 500 companies such as BASF, Bertelsmann, Credit Suisse, Cisco Systems, Deutsche Telekom, E.ON, Xerox, SAP, or Siemens, as well as with emerging growth companies, primarily in the digital media convergence space.

He lives with his wife and two kids in Los Angeles, California.

 

 

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Mag. Marielouise Gregory

Portrait Marielouise Gregory

Marielouise Gregory

Leiterin der Rechtsabteilung der Telekom Austria AG und der A1 Telekom Austria AG

 

Marielouise Gregory, geboren 1967, hat verschiedene Positionen im Rechtsbereich im Industrie- und Dienstleistungssektor wahrgenommen.

Sie ist seit 2008 Leiterin der Rechtsabteilung der A1 Telekom Austria AG und General Counsel der börsenotierten Telekom Austria AG. Sie ist Prokuristin und Aufsichtsrätin in (Konzern-) Unternehmen sowie Mitglied des Arbeitskreises für Corporate Governance.

Sie hat Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz studiert und das International Strategic Management Executive MBA Program an der LIMAK sowie in Boston absolviert und verfügt über eine Controllerausbildung.

Dkfm. Helmut Hanusch

Portrait Helmut Hanusch

Helmut Hanusch

Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Mitglied des Österreichischen Werberates, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle

 

Helmut Hanusch wurde 1947 in Wien geboren und studierte von 1966 bis 1970 spezielle BWL „Werbung und Marksforschung“ an der Hochschule für Welthandel in Wien.
Im selben Zeitraum war er als Wirtschaftsredakteur der Finanznachrichten tätig.

Ab 1971 wurde Helmut Hanusch Chefredakteur der Zeitschrift Organisation & Betrieb (Fachmagazin für Bürotechnik, EDV, Betriebswirtschaft und Organisation) im Verlag Orac.
Von 1972 bis 1995 war er Verlagsleiter, Geschäftsführer, Gesellschafter im Verlag Orac und von 1995 bis 1997 Geschäftsführer der Wirtschaftstrend- Zeitschriftenverlag GmbH.
Von 1997 bis 2001 war er Vorstand der ZVB AG (Magazinholding der KURIER-Gruppe), sowie Geschäftsführer der diversen Verlage, und von 2001 bis 2008 Geschäftsführer der Verlagsgruppe NEWS GmbH.
Von Oktober 2008 bis April 2018 war Helmut Hanusch Generalbevollmächtigter der Verlagsgruppe NEWS GmbH. Mit seiner Berufung in den Beirat, das Aufsichtsgremium der VGN hat er diese Funktion zurückgelegt.

Ehrenamtlich ist er zudem Präsident des Vereins Media-Analysen, Vorstandsmitglied des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger, Vorstandsmitglied der Österreichischen Auflagenkontrolle, Vorsitzender des Board Werbemarkt im VÖZ und Mitglied des Österreichischen Werberates. Er hat das Silberne und das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich erhalten.

Dr. Kristin Hanusch-Linser

Portrait Kristin Hanusch-Linser

Kristin Hanusch-Linser

Executive Advisor, Vice President of the International Advertising Association

 

Kristin Hanusch-Linser ist Executive Advisor im Bereich Transformation, Agile Leadership und Brand-Positioning. Ihr besonderer Fokus auf "Transformation by brand" hat sich aus ihrer langjährigen Erfahrung als Medien- und Kommunikationsmanagerin entwickelt.

Bei den ÖBB verantwortete sie als Head of Communication & Marketing von 2010 bis 2016 den Image Turnaround.

Sie ist Vice-President der International Advertising Association, Member des Eurobrand Advisory Board, Lektorin an der WU Executive Academy und Gründungsmitglied des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der juridischen Fakultät der Universität Wien.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas T. Jaeger, LL.M.

Portrait Thomas Jaeger

Thomas Jaeger

Professor für Europarecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

 

Thomas Jaeger studied law in Vienna, Paris and Leuven and worked in legal and institutional practice up to 2003.

From 2003, he pursued an academic career, first at Salzburg University (PhD researcher), then at the Max-Planck-Institute for Innovation and Competition in Munich (senior research fellow). From 2013, he substituted Chairs in Civil Law at the Universities of Hanover and Munich.

Since 2016, he has been holding Vienna University’s Chair in European Law. His research focuses on issues of European economic law and integration, particularly the internal market and competition, as well as on the EU court system and enforcement. He is author and editor of a vast number of publications in those fields, including Austria’s leading EU law commentary.

Mag. Waltraud Kaserer

Portrait Waltraud Kaserer

Waltraud Kaserer (© Leopold Neumayr, Lenzing AG)

Vice President of Corporate Communications & Investor Relations at Lenzing Group

 

Waltraud Kaserer is Vice President Corporate Communications & Investor Relations of the Lenzing Group. In this role she is responsible for global branding and communicating the sustainable business model of the entire group.

She started her career in investment banking and investment advisory before joining the Austrian Futures & Options Exchange. She subsequently gained extensive international management and communications experience in setting-up the websites Spiegel.de and ftd.de, as a business and finance journalist and as foreign editor with various Austrian, German and U.S. media such as Der Standard and Welt am Sonntag. Before accepting a position with the Lenzing Group, she served as the Spokesperson for the Austrian Vice Chancellor and Federal Minister of Research, Science and Economy.

Waltraud Kaserer holds a Master’s degree in Journalism, Communication Science and Political Science from the University of Vienna.

Dr. Peter Köppl

Portrait Peter Köppl

Peter Köppl (© Christian Lendl)

Eigentümer und Geschäftsführer von Mastermind Public Affairs Consulting

 

Peter Köppl ist Gründer und Geschäftsführer von Mastermind Public Affairs Consulting. Er ist einer der maßgeblichen Public Affairs- und Lobbying-Experten Österreichs mit über 25 Jahren einschlägiger Berufserfahrung. Er arbeitete als Journalist, PR-Berater, Pressesprecher und Lobbying-Verantwortlicher in Industrie- unternehmen, Kammern, Verbänden sowie diversen Agenturen.

Der promovierte Kommunikationswissenschaftler und Politologe (Universität Wien) ist akademisch geprüfter PR-Fachmann und absolvierte die Graduate School of Political Management in Washington D.C. (GWU) im Fachbereich „Lobbying & Public Affairs“.

Köppl ist seit vielen Jahren Lektor an Universitäten und Fachhochschulen sowie international als Fachautor und -vortragender tätig. 2017 nahm Peter Köppl als erster Österreicher am Certificate Program „Strategies Beyond Markets: Building Competitive Advantage through Government Relations and Public Affairs“ der Stanford University Graduate School of Business teil. 2017 erschien sein aktuellstes Buch „Advanced Power Lobbying. Erfolgreiche Public Affairs in Zeiten der Digitalisierung“ (Linde International).

Peter Köppl ist Präsident der Österreichischen Public Affairs Vereinigung (ÖPAV), Mitglied von PACE (Public Affairs Community of Europe) sowie der de|ge|pol (Deutsche Gesellschaft für Politikberatung) und des Public Affairs Council (Washington, D.C.). Als Absolvent des 3. Strategischen Führungslehrganges der Republik Österreich ist er Mitglied der „Austrian Strategic Community“.

Univ.-Prof. Dr. Ursula Kriebaum

Portrait Ursula Kriebaum

Ursula Kriebaum

Professorin für Völkerrecht und Leiterin des Wahlfachkorbes Recht der Internationalen Beziehungen an der Universität Wien

 

Ursula Kriebaum wurde 1971 in Wien geboren und studierte von 1989 bis 1994 Rechtswissenschaften und technische Mathematik in Wien und Dijon. 1995 erwarb sie das Diplom des International Menschenrechtsinstituts in Straßburg. 1999 promovierte sie in Wien zur Dr. iur., 2008 wurde ihr die venia docendi für Völkerrecht durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien verliehen.

Von 1993-1995 war sie als Assistentin am Institut für Römisches Recht und von 1995 bis 2011 als Assistentin am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Universität Wien tätig. Von 2007 bis 2011 war sie außerordentliche Professorin an der Universität Wien, seit 2011 hat sie eine Professur für Völkerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne.
Seit 2010 leitet sie den Wahlfachkorb, Recht der Internationalen Beziehungen, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Ursula Kriebaum ist Mitglied des Ständigen Haager Schiedshofs, Mitglied des Schiedsgerichts des Protokolls über kulturelle Kooperation des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten und der Republik Korea sowie Stellvertreterin des österreichischen Schiedsrichters am Vergleichs- und Schiedshof der OSZE. Des Weiteren fungiert sie als rechtliche Beraterin/Gutachterin in Investitionsschiedsverfahren und Menschenrechtsfällen.

Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger

Portrait Sylvia Kritzinger

Sylvia Kritzinger (© SHS)

Professur für Methoden der Sozialwissenschaften an der Universität Wien

 

Sylvia Kritzinger, geboren 1974 in Bozen/Italien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, am Institut für Höhere Studien (IHS) und am Trinity College Dublin. 2002 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr. phil.

Von 2000 bis 2003 war sie am Trinity College Dublin zuerst als Research Fellow und dann als Lecturer an der Abteilung für Politikwissenschaften tätig. Von 2003 bis 2007 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Höhere Studien (IHS), Abteilung Politikwissenschaften, in Wien.

Seit 2007 ist sie Professorin für Methoden der Sozialwissenschaften am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien (Schwerpunkt: quantitative Methoden der Sozialwissenschaften). Sie ist einer der ProjektleiterInnen der Austrian National Election Study (AUTNES) sowie wissenschaftliche Leiterin des Austrian Social Science Data Archive (AUSSDA).
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Öffentliche Meinung und Wahlforschung, Repräsentationsforschung und politische Partizipation, und Umfrageforschung.

Univ.-Ass. Dr. Alexandra Kunesch, BA

Portrait Alexandra Kunesch

Alexandra Kunesch (© Moriz Kopetzki)

Universitätsassistentin am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

 

Alexandra Kunesch wurde 1989 in Wien geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Wien, der University of Oxford und der Université Paris I Panthéon-Sorbonne. 2018 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr.iur.

Von 2014 bis 2017 war sie Universitätsassistentin am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Im Anschluss war sie am Verwaltungsgericht Wien und am Österreichischen Verfassungsgerichtshof tätig.

Seit Februar 2019 ist sie Universitätsassistentin (post doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Mag. Sophie Martinetz

Portrait Sophie Martinetz

Sophie Martinetz (© Marlene Rahmann)

Gründerin von Seinfeld Professionals

 

Sophie Martinetz ist ausgebildete Juristin mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung sowie internationaler Management Erfahrung im Corporate Bereich in London und Berlin. Sie ist Managing Partnerin & Gründerin von „Future Law“, der unabhängigen Plattform für Legal Tech die sich mit dem Thema Innovation und Digitalisierung.

Sie ist u.a. Herausgeberin des Magazins Legal Trigger, Betreiberin des Legal Tech Hub Vienna und Gründerin von Women in Law.

Prof. Dr. Liviu Matei

Portrait Liviu Matei

Liviu Matei (© Mikael Risedal)

Provost at the Central European University (CEU), Professor at the Doctoral School of Political Science, Public Policy and International Relations at the CEU

 

Liviu Matei is Provost of Central European University and a Professor of Higher Education Policy at the School of Public Policy.

He taught at universities in Romania, Hungary and the U.S., consulted extensively in the area of higher education policy and conducted applied policy research projects for the World Bank, UNESCO, OSCE, the Council of Europe, the European Commission, and other international organizations (intergovernmental and non-governmental), national authorities and universities from Europe and Asia.

He is a member of the Board of Trustees of the American University of Central Asia and serves on the editorial board of the Internationalisation of Higher Education journal. He studied philosophy and psychology at Babeș-Bolyai University Cluj, and Sociology of Higher Education at Bucharest University, Romania. He received his PhD from the latter. He benefited from fellowships at the Institut Supérieur de Formation Sociale et de Communication, Bruxelles, The New School for Social Research, Université Paris X Nanterre, Université de Savoie, the Salzburg Seminar and the Maison des Sciences de l’Homme.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Prof. Dr. Werner Neudeck

Portrait Werner Neudeck

Werner Neudeck

Professor für International Economics an der Diplomatischen Akademie

 

Werner Neudeck wurde 1954 in Mödling geboren und erhielt 1976 den Magister rerum socialium oeconomicarumque an der Universität Wien. 1978/1979 war er Student an der University of Oxford (Campion Hall und Nuffield College) und 1980 promovierte er zum Doctor rer. soc. oec. an der Universität Wien. 1989 kehrte er für ein Sabbatical nach Campion Hall zurück.

Von 1980 bis 1995 war Werner Neudeck Universitätsassistent an der Universität Wien und von 1983 bis 1992 zudem Adjunct Professor an der Webster University (Wien) wo er 1992 den Excellence in Teaching Award erhielt. Von 1992 bis 1999 war er Senior Economist des International Monetary Fund am Joint Vienna Institute. 1994 wurde er zum AGIP Professor of International Economics am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University berufen und lehrte dort bis 1997.

Seit 1997 ist Werner Neudeck Professor of International Economics an der Diplomatischen Akademie Wien und Academic Dean des gemeinsamen postgradualen Master-Programms (M.A.I.S.) der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien.

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Ratkolb

Portrait Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb (© Matthias Cermer)

Professor am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien

 

Oliver Rathkolb wurde 1955 in Wien geboren und promovierte zum Dr. jur. und Dr. phil.

Von 1981 bis 1994 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und ab März 1994 Co-Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte und Gesellschaft in Wien.
Von 1985 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Leiter des Bruno-Kreisky-Archivs Wien und von 1992 bis 2007 Wissenschaftskoordinator des Bruno-Kreisky-Forums für Internationalen Dialog, Wien.
Seit 1993 ist Oliver Rathkolb Universitätsdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2000 bis 2001 hatte er zudem die Schumpeter-Forschungsprofessur am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University, USA. 2003 war er Gastprofessor am Department of History der University of Chicago, USA.
Von 2005 bis 2008 war Oliver Rathkolb Leiter des neu gegründeten Bolzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

Seit 2004 ist er Herausgeber der Fachzeitschrift "Zeitgeschichte". Zudem ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des "Hauses der Geschichte Österreich", Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Europa Museums in Brüssel und Vorsitzender des Theodor Körner Preises für Wissenschaft und Kunst.
Seit März 2008 hat er eine Professur für Zeitgeschichte an der  Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich politische Geschichte, Österreichische Republikgeschichte im europäischen Kontext, Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Europa und Europäische Integration, NS-Perzeptionsgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte, sowie Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich).

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M.

Portrait Bernhard Schima

Bernhard Schima (© SHS)

Assistent des Generaldirektors des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission

 

Bernhard Schima wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1991 seinen Magister und 1994 seinen Doktortitel erhielt. Ebenfalls 1994 schloss er seine Postgradualen Studien an der Harvard Law School mit einem LLM ab. Von 1989 bis 1993 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht der Universität Wien tätig.

1994 war Bernhard Schima Jurist in der für Rechtsfragen der europäischen Integration zuständigen Abteilung im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Von 1995 bis 2003 war er am Gerichtshof der Europäischen Union Mitarbeiter im Kabinett von Richter Dr. Peter Jann.

Seit 2003 ist Bernhard Schima Mitglied des Juristischen Diensts der Europäischen Kommission. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Graz für das Fach Europarecht und ist seit 2010 Hon.-Prof. an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Studienjahr 2013/14 war er Visiting Fellow an der Yale University, wo er sich mit verfassungsrechtlichen Fragen der EU beschäftigte.
Bernhard Schima hat zum Europarecht weitreichend gelehrt und publiziert.

emer. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Schrammel

Portrait Walter Schrammel

Walter Schrammel (© SHS)

Ehemaliger Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Walter Schrammel wurde 1947 geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien wo er 1969 zum Dr.iur. promovierte. 1981 erfolgte die Habilitation für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien.

1983 wurde Walter Schrammel zum ordentlichen Professor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien ernannt, wo er Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht war.<br/> Von 1991 bis 1993 war er Dekan und von 1993 bis 1999 Prodekan und danach Vorsitzender des Fakultätskollegiums der Rechtswissen-schaftlichen Fakultät der Universität Wien. Bis 2006 war er Vizedekan der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät sowie Vorsitzender des Dachverbandes der Universitäten.

Seit 1994 hat Walter Schrammel regelmäßige Gastprofessuren an der Universität René Descartes in Paris inne. Er gehört zu den Gastprofessoren der Donau-Universität Krems und ist Vortragender des Zentrums für Europäische Integration und des Zentrums für Europa-, Wirtschafts- und Technologierecht. Seit 1993 ist er Mitglied des Direktoriums der Lehrgänge EURAS und EROJUS. Außeruniversitär ist er Vorsitzender des Bühnenschiedsgerichts Wien und stellvertretender Vorsitzender des ständigen Schiedsgerichts der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer

Michael Stampfer

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.

Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnützigen Wissen-schaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungs-professuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder „Kognitions-forschung”.<br/> Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.

Dr. Klaus M. Steinmaurer, MBA

Portrait Klaus Steinmaurer

Klaus Steinmaurer (© David Bohmann, RTR)

Geschäftsführer für den Fachbereich Telekommunikation der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH

 

Klaus Steinmaurer wurde 1969 in Oberösterreich geboren und studierte von 1988 bis 1994 Recht an der Universität Wien. 2002 promovierte er neben seiner beruflichen Tätigkeit. Ergänzend absolvierte er ein Masterstudium im Bereich IT und Business Process Management an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er 2010 erfolgreich beendete.

Seine berufliche Karriere startete er bei einer großen österreichischen Baufirma als Mitglied der Rechtsabteilung. Ab 1996 war er für max.mobil, dann T-Mobile und nunmehr Magenta T als Leiter des Bereichs Recht und Regulierung tätig. Von 2016 bis 2018 war er als Vice President International Regulatory Affairs Europe bei der Deutschen Telekom AG (DTAG) in Bonn tätig. Dabei war er für die Entwicklung einer Konzernregulierungsstrategie gegenüber den europäischen Tochtergesellschaften der DTAG sowie deren Implementierung auf nationaler Ebene verantwortlich. Er war in dieser Zeit auch als Boardmitglied der Nordmazedonischen Telekom tätig und war im Vorstand des Ostausschusses des BDI (Bund der Deutschen Industrie) für die DTAG nominiert. Vor seiner Tätigkeit in der Konzernzentrale der Deutschen Telekom 2016 hatte Klaus Steinmaurer zusätzlich verschiedene weitere Managementpositionen bei Magenta inne. Seit Juli 2019 ist er Geschäftsführer des Fachbereichs Telekommunikation und Post der RTR-GmbH.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Klaus. Steinmaurer seit 2011 an der FH St. Pölten als Vortragender für Zivilrecht tätig sowie seit 2013 auch als Vortragender für Internationales Telekommunikationsrecht an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Regulierung, Datenschutz und Compliance. Außerdem ist er Co-Autor des aktuellen Manz Kommentars zum Telekommunikationsrecht 2003.

Dr. Klaus Taschwer

Portrait Klaus Taschwer

Klaus Taschwer (© Matthias Cremer)

Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Der Standard

 

Klaus Taschwer wurde 1967 geboren und studierte Soziologie, Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Wissenschaftsforschung) an der Universität Wien und dissertierte über die Popularisierung von Wissenschaft in Wien um 1900.

Während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist und „Zwischenschaftler“. Er schrieb ab 1993 vor allem für das Stadtmagazin Falter, aber auch für die taz, den Freitag und das Universum Magazin. 1997 gründete er das Wissenschaftsmagazin heureka!, das er bis 2009 herausgab.
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit war Klaus Taschwer Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien, unterrichtete an der Universität Klagenfurt und der FH Eisenstadt, war Mitbegründer und Ko-Leiter des Universitätslehrgangs „SciMedia“ für Wissenschaftskommunikation und 2013 erster Journalist-in-Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Seit 2007 ist Klaus Taschwer Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung Der Standard. Er veröffentlichte vor allem zur österreichischen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, vgl. zuletzt „Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert“ (Czernin Verlag, 2015) und "Der Fall Paul Kammerer. das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit" (Hanser, 2016) https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-fall-paul-kammerer/978-3-446-44878-0/

Mag. Daniel Uchtmann

Portrait Daniel Uchtmann

Daniel Uchtmann

Kunsthistoriker, Kunstvermittlung, Kunsthistorisches Museum Wien

 

Daniel Uchtmann wurde 1973 in Schüttorf, in der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) geboren und studierte ab 1993 Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Marburg/Lahn, Münster/Westf. und Wien mit Studienaufenthalten in Florenz und Rom.

Von 1994-1997 war Daniel Uchtmann als Kunsthistoriker für die Stadt Marburg/Lahn tätig und seit 2000 arbeitet er für das Kunsthistorische Museum Wien im Bereich der Kunstvermittlung.
Er verfasste kunsthistorische Fachpublikationen insbesondere zur Kulturgeschichte (Staatspreis 2015) und zahlreiche Beiträge zu Ausstellungskatalogen und Kinderbüchern, hielt zahlreiche Fachvorträge und kuratierte Ausstellungen.

Daniel Uchtmann lehrt Kunstgeschichte in der Erwachsenen- und Jugenbildung. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der venezianischen Malerei sowie in der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

Michael Winter, MBA

Portrait Michael Winter

Michael Winter

Head of Marketing, Communications & International Affairs at Rail Cargo Group

 

Michael Winter wurde 1980 in Knittelfeld geboren und war bereits während seiner Schulzeit in den Bereichen Mobilität, Motorsport und Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Funktionen tätig. Sowohl im Laufe seines Studiums, als auch der späteren beruflichen Laufbahn, konnte er diese Interessen weiterhin intensiv verfolgen und weitreichende Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Ab dem Jahr 2000 studierte er internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien, mit späterer Vertiefung im Bereich Export, Marketing und international Management an der Universität Graz.

Frühe berufliche Stationen bei Williams F1 Ltd. in der Formel 1 und zahlreichen Motorsport Großveranstaltungen, sowie Führungspositionen bei der Moser Holding und Styria Medien AG in Verkauf und Marketing waren ebenfalls stark im Thema Mobilität & Innovation gelagert. Der darauffolgende Wechsel zur KTM AG als Head of Trade Marketing International und später Managing Director für die Märkte Afrika und Middle East, ermöglichte den weiteren und intensiven Ausbau der internationalen Managementerfahrung im Themengebiet.

Seit 2017 unterstützt er in seiner aktuellen Position als Head of Marketing, Communications & International Affairs bei der Rail Cargo Austria AG (Gütertransport international der ÖBB), die Neupositionierung des Unternehmens in zahlreichen Ländern Eurasiens. Als Gründungsmitglied der RFF - Rail Freight Forward, widmet er sich leidenschaftlich der umfangreichen Modernisierung des Marktauftritts des europäischen Schienengüterverkehrs und leitet die Kommunikationsagenden dieser stark wachsenden Bewegung RFF.