Dr. Klaus Taschwer

Portrait Klaus Taschwer

Klaus Taschwer (© Matthias Cremer)

Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Der Standard

 

Klaus Taschwer wurde 1967 geboren und studierte Soziologie, Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Wissenschaftsforschung) an der Universität Wien und dissertierte über die Popularisierung von Wissenschaft in Wien um 1900.

Während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist und „Zwischenschaftler“. Er schrieb ab 1993 vor allem für das Stadtmagazin Falter, aber auch für die taz, den Freitag und das Universum Magazin. 1997 gründete er das Wissenschaftsmagazin heureka!, das er bis 2009 herausgab.
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit war Klaus Taschwer Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien, unterrichtete an der Universität Klagenfurt und der FH Eisenstadt, war Mitbegründer und Ko-Leiter des Universitätslehrgangs „SciMedia“ für Wissenschaftskommunikation und 2013 erster Journalist-in-Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Seit 2007 ist Klaus Taschwer Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung Der Standard. Er veröffentlichte vor allem zur österreichischen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, vgl. zuletzt „Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert“ (Czernin Verlag, 2015) und "Der Fall Paul Kammerer. das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit" (Hanser, 2016) https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-fall-paul-kammerer/978-3-446-44878-0/