Vortragende & Mitwirkende 2012

Univ.-Prof. Dr. Mitchell G. Ash

Portrait Mitchell Ash

Mitchell Ash (© Paul Wilke)

Ordentlicher Universitätsprofessor für Geschichte der Neuzeit, Leiter der Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte und Sprecher des Doktoratskollegs The Sciences in Historical, Philosophical and Cultural Contexts an der Universität Wien

 

Mitchell Ash studierte Geschichte und Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University und an der Freien Universität Berlin. Er lehrte an der Harvard University und der University of Iowa (USA), war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, hatte Gastprofessuren in Göttingen, Wien und Jerusalem inne, und absolvierte Gastforscheraufenthalte in Berlin, Berkeley und Princeton.

Mitchell Ash war Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte von 2001 bis 2008 und ist Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Er ist Autor oder Herausgeber von vierzehn Büchern und zahlreichen Aufsätzen mit folgenden Schwerpunkten: Wissenschafts- und Universitätsgeschichte seit 1850; Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in der Neueren und Neuesten Geschichte; Geschichte der Humanwissenschaften und Geschichte der Mensch-Tier-Beziehungen.

Eine Auswahl relevanter Publikationen: Mythos Humboldt – Vergangenheit und Zukunft der deutschen Universitäten (Hrsg.). Wien 1999; Wissenschaft und Politik. Eine Beziehungsgeschichte im 20. Jahrhundert. Archiv für Sozialgeschichte, 50 (2010), 11-46.; Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien (Hrsg. mit Wolfram Nieß und Ramon Pils). Göttingen 2010.

Mag. Dr. Ernst Balla

Portrait Ernst Balla

Ernst Balla

voestalpine AG Abteilung Corporate Human Ressources

 

Ernst Balla wurde 1973 in Linz geboren und studierte Wirtschaftswissenschaften an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

Seine Freude an der Entwicklung von und mit Menschen lebte Ernst Balla über 10 Jahre lang als Trainer selbständig aus, bevor er zweieinhalb Jahre lang für die Personalentwicklung aller 27 Landeskliniken der NÖ Landeskliniken-Holding mit 18.500 Mitarbeitern zuständig war.

2008 kehrte er in seine Heimatstadt Linz zurück und stieg dort in die Strategische Personalentwicklung in der Abteilung Corporate HR der voestalpine AG ein, wo er für die internationale Führungskräfteentwicklung zuständig ist. Die Unternehmensgruppe ist mit 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in mehr als 60 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten und beschäftigt weltweit knapp 47.000 Mitarbeiter.
Zudem lehrt Ernst Balla Kommunikation und Teamentwicklung an der Fachhochschule Linz und ist ehrenamtlich im Vorstand des Vinzenzvereins, der in Linz zwei Seniorenheime betreibt, vertreten.

Folgende Beiträge von Ernst Balla wurden publiziert: Mitarbeiter schulen Mitarbeiter in: Erfolgreiches Personalmanagement im demografischen Wandel (Oldenbourg Verlag 2010) und Change-Management in: Business Transformation Handbook (Gower Publishing 2012).

Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann

Portrait Heinz Faßmann

Heinz Faßmann

Vizerektor der Universität Wien, Vorsitzender des Expertenrates für Integration des Bundesministerium für Inneres, Professur für Angewandte Geografie, Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien

 

Heinz Faßmann wurde 1955 in Düsseldorf geboren. Er studierte Geographie und Geschichte an der Universität Wien wo er 1981 zum Dr. phil. promovierte.

Nach seinem Studium war er bis 1992 als Wissenschaftlicher Angestellter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) tätig. Von 1984 bis 2000 war er Lektor am Institut für Geographie an der Universität Wien. 1992 bis 1995 war er geschäftsführender Direktor des Instituts für Stadt- und Regionalforschung (ISR) der ÖAW, von 1995 bis 1996 Gastprofessor an der Technischen Universität München und von 1996 bis 2000 C4-Professor für Angewandte Geographie und Geoinformatik an derselben.

Seit 2000 ist Heinz Faßmann Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien und seit 2006 geschäftsführender Direktor des ISR der ÖAW.  Zwischen 2003 und 2009 war er Mitglied des Senats der Universität Wien und von 2006 bis 2011 Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie.

Seit 2011 ist Heinz Faßmann Vizerektor für Personalentwicklung und Internationale Beziehungen an der Universität Wien.

Sektionschef Mag. Friedrich Faulhammer

Portrait Friedrich Faulhammer

Friedrich Faulhammer

Generalsekretär im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, ab August 2013 Rektor der Donauuniversität Krems

 

Friedrich Faulhammer wurde 1963 geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Nach seinem Studium war Friedrich Faulhammer an der Universität Wien am Institut für Rechtsgeschichte und in der Universitätsdirektion tätig. Ab 1990 arbeitet er im Wissenschaftsministerium, zunächst in der Hochschulrechtslegistik, dann in verschiedenen Führungspositionen der Revisionsabteilung, der Studienrechtsabteilung und der Fachhochhochschulabteilung. Ab 2002 hat er die stv. Sektionsleitung und ab Oktober 2005 die Leitung der Sektion für Universitäten und Fachhochschulen inne.
Von 2009 bis 2013 war er Generalsekretär im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

Ab August 2013 ist Friedrich Faulhammer Rektor der Donauuniversität Krems. Einschlägige Vortrags-, Lehr- und Publikationsaktivitäten.

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Dr. Paul Frey

Portrait Paul Frey

Paul Frey

Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands

 

Paul Frey wurde 1974 in Wien geboren und studierte ab 1992-1999 Rechtswissenschaften in Wien (Magisterium 1997, Doktorat 1999).

Von 1994 bis 1997 war Paul Frey Assistent bei Rudolf Hoke am Institut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät Wien. Nach der Gerichtspraxis und dem Zivildienst war er zunächst in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und drei Jahre als Vorstandsassistent bei der Anker Versicherung in Wien tätig. Von 2002 bis 2007 war er beim Österreichischen Postbus Rechtsabteilungsleiter und Prokurist, ab 2005 Geschäftsführer. Seit 2007 ist Paul Frey Geschäftsführer des Museumsverbands Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien.

Er verfasste juristische Fachpublikationen und -beiträge, insbesondere zur Rechtsgeschichte sowie zum Versicherungs- und Steuerrecht, und hielt zahlreiche Fachvorträge zur Rechts-geschichte, Öffentlichem Verkehr(srecht) und Kunst und Kultur(-recht) sowie Allgemeinen (Kultur-)Management.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Emer. Univ.-Prof. Dr. Peter Gerlich

Portrait Peter Gerlich (© SHS)

Peter Gerlich (© SHS)

Lehrtätigkeit an der Webster University in Wien sowie am Institute for European Studies in Wien

 

Peter Gerlich wurde 1939 geboren und studierte an der Universität Wien , an der Columbia University in New York (MCL 1962), an den Universitäten Saarbrücken und München sowie am Institut für Höhere Studien in Wien. 1964 schloss er sein Studium an der Universität Wien mit Dr.iur. ab und 1973 folgte die Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität Wien.

Von 1966 bis 1974 war Peter Gerlich Abteilungsleiter am Institut für Höhere Studien Wien. Von 1974 bis 1975 war er Professor an der Technischen Universität Braunschweig. Ab 1975 war er Ordentlicher Universitätsprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Wien (emeritiert 2009). Von 1975 bis 1979 sowie von 1993 bis 2000 war er zudem Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Zwischen 1983 und 1991 war Peter Gerlich Referent im Kuratorium des FWF und von 1984 bis 2009 Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien.
Zudem hatte Gastprofessuren an den Universitäten Stanford, Oxford, New Orleans und Minnesota sowie am Smith College inne.

Derzeit lehrt Peter Gerlich an der Webster University Wien sowie am Institute for European Studies Wien.

Mag. Dr. Gudrun Harrer

Portrait Gudrun Harrer

Gudrun Harrer

Lehrbeauftragte am Institut für Orientalistik der Universität Wien, leitende außenpolitische Redakteurin bei Der Standard

 

Gudrun Harrer wurde 1959 in Oberösterreich geboren. Nach dem Besuch des Akademischen Gymnasiums in Salzburg studierte sie zuerst in Detmold und Mailand Musik, bevor sie in Wien das Studium der Arabistik, Turkologie und Islamwissenschaften aufnahm, das sie mit dem Mag. phil. abschloss. Später promovierte sie in Politikwissenschaften mit einer Dissertation über das irakische Atomprogramm.

1993 wurde sie Redakteurin des außenpolitischen Ressorts der Tageszeitung Der Standard in Wien, fünf Jahre später Leiterin der Außenpolitik.
2006 wurde Gudrun Harrer als anerkannte Irak-Expertin Sondergesandte des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im Irak und Geschäftsträgerin der Österreichischen Botschaft Bagdad. Nach ihrem diplomatischen Einsatz wechselte sie zurück in den Journalismus.

Seit 2007 ist Gudrun Harrer Leitende Redakteurin und konzentriert sich auf ihr Fachgebiet, die arabische und die islamische Welt. Außerdem unterrichtet sie Moderne Geschichte und Politik des Nahen Ostens am Institut für Orientalistik der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien.

Mag. Belinda Hödl

Portrait Belinda Hödl

Belinda Hödl

Referentin für Hochschulpolitik an der Wirtschaftskammer Österreich (WKO)

 

 

Belinda Hödl wurde 1984 in Bruck an der Mur geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Neben ihrem Studium war sie im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Abteilung Standortpolitik und Binnenmarkt tätig. 2007 schloss sie ihr Studium ab und absolvierte im Anschluss daran ihr Gerichtsjahr.

Von 2009 bis 2010 war Belinda Hödl an der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik tätig. 2010 folgte ein Wechsel ins Staatssekretariat für Familien- und Frauenpolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, wo sie als Referentin tätig war.

Seit 2011 ist Belinda Hödl Referentin für Hochschulpolitik der Bildungspolitischen Abteilung der WKO. Sie hat sich vor allem auf die berufliche Aus- und Weiterbildung auf Hochschulebene spezialisiert und das Konzept der Berufsakademie mitentwickelt, welches die Berufsbildung im tertiären Bildungssektor in Österreich stärken und ausbauen soll.

Dr. Holger Kolb

Portrait Holger Kolb

Holger Kolb

Leiter der Stabsstelle Jahresgutachten und stellvertretender Geschäftsführer des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

 

 

Holger Kolb wurde 1977 in Fürstenfeldbruck (Deutschland) geboren und studierte von 1997 bis 2002 Politikwissenschaften, Wirtschaftspolitik, Volkswirtschaftslehre und Neuere und neueste Geschichte an der Universität Münster. 2004 promovierte er in Münster zum Dr. phil.

Von 2003 bis 2008 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie und Methodologie interdisziplinärer Migrationsforschung der Universität Osnabrück und von 2008-2009 als Postdoktorand am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster tätig.

Seit 2009 arbeitet Holger Kolb für den SVR, seit 2012 ist er Leiter der Stabstelle Jahresgutachten.

MinRat Mag. Peter Korecky

Portrait Peter Korecky

Peter Korecky (© SHS)

Vorsitzender-Stellvertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

 

Peter Korecky wurde 1951 geboren und studierte Mathematik, Logistik, Wissenschaftstheorie, Psychologie, Pädagogik, und für das Lehramt für Höhere Schulen (M/PPP).

Er ging 20 Jahre Unterrichtstätigkeiten nach, davon 10 Jahre auch als Lehrergewerkschafter. Danach war er 10 Jahre Besoldungsreferent der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und 9 Jahre  Vorsitzender Stellvertreter im Präsidium.

Peter Korecky nimmt bildungspolitische Aktivitäten wahr und war z.B. parlamentarischer Mitarbeiter des Schulsprechers der SPÖ und beteiligt bei der Entwicklung des Fachhochschulstudiengesetzes. Er war Gründungsmitglied der FH Campus, Mitglied der Planungs- und Evaluierungskommission für die Entwicklung Pädagogischer Hochschulen und ist Mitglied im Führungsforum Innovative Verwaltung.

Er ist Lehrbeauftragter an der FH Campus Wien (BA/MA Public Management) und unternahm Studienreisen mit der Universität St. Gallen (New Public Management, Wirkungsorientierte Verwaltungsführung).
Derzeit ist Peter Korecky Österreichischer Vertreter im Sozialen Dialog auf europäischer Ebene und im ständigen Ausschuss National and European Administration der EPSU der u.a. mit den  Themenbereichen Equality through diversity, Gender Pay Gap, Pension Systems beschäftigt ist. Er ist mit allen dienst- und pensionsrechtlichen Entwicklungen im Bundesdienst und allen zugehörigen  Kollektivvertragsmaterien (Universitäten, Bundesrechenzentrum, Statistik Austria etc.) befasst.

Prof. Markus Kornprobst, PhD MA

Portrait Markus Kornprobst

Markus Kornprobst

Fachbereichsleiter für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Diplomatischen Akademie Wien, Senior Research Associate an der School of Public Policy am University College London, Herausgeber der Routledge New Diplomacy Series

 

Markus Kornprobst wurde 1972 in München geboren, schloss 1999 sein Studium der Politikwissenschaften mit einem Master of Arts der University of Cape Town, Südafrika ab, und promovierte 2005 in dem selben Fach an der University of Toronto, Kanada.

Bevor Markus Kornprobst 2009 an die Diplomatische Akademie kam, lehrte und unterrichtete er am Mershon Center (Ohio State University), Magdalen College (Oxford University), und der School of Public Policy (University College London). In London war er der erste Direktor des Master-Studiengangs Global Governance and Ethics.

Markus Kornprobst publiziert in führenden Zeitschriften der Internationalen Beziehungen wie International Organization, European Journal of International Relations, International Theory, Review of International Studies, Millennium und International Studies Review. Seine Artikel erscheinen auch in namhaften Zeitschriften mit Fokus auf Vergleichender Regierungslehre, z.B. Government and Opposition, Nations and Nationalism und Journal of Modern African Studies. Er ist Autor des Buches Irredentism in European Politics (Cambridge University Press, 2008) sowie Herausgeber der Bücher Arguing Global Governance (Routledge, 2010) und Metaphors of Globalization (Palgrave, 2007).
Markus Kornprobst schreibt gerade an einem Buch mit dem Titel Understanding International Diplomacy (Routledge, 2013) und einem Buchmanuskript zu EU Krisenmanagement, sowie an diversen mit diesen Projekten zusammenhängenden Artikeln.

MMag. Margit Kreuzhuber

Portrait Margit Kreuzhuber

Margit Kreuzhuber

Beauftragte für Migration und Integration in der Wirtschaftskammer Österreich

 

Margit Kreuzhuber, 1977 geboren, studierte Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt Internationale Betriebswirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der Universidad Pablo de Olavide, Sevilla.

Margit Kreuzhuber ist seit 2005 in der Wirtschaftskammer Österreich beschäftigt, anfangs im Rahmen eines Traineeprogramms, ab 2006 als Referentin für die Aufgabenbereiche Arbeitsmarktpolitik und Ausländerbeschäftigung. Seit 2008 ist sie Beauftragte für Migration und Integration in der Wirtschaftskammer Österreich.

Margit Kreuzhuber ist ua Mitglied im Ausländerausschuss des Verwaltungsrates des AMS, im Integrationsbeirat, im Beratenden Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und Mitglied der Expert Group on Economic Migration der Europäischen Kommission.

Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger

Portrait Sylvia Kritzinger

Sylvia Kritzinger (© SHS)

Professur für Methoden der Sozialwissenschaften an der Universität Wien

 

Sylvia Kritzinger, geboren 1974 in Bozen/Italien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, am Institut für Höhere Studien (IHS) und am Trinity College Dublin. 2002 promovierte sie an der Universität Wien zur Dr. phil.

Von 2000 bis 2003 war sie am Trinity College Dublin zuerst als Research Fellow und dann als Lecturer an der Abteilung für Politikwissenschaften tätig. Von 2003 bis 2007 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Höhere Studien (IHS), Abteilung Politikwissenschaften, in Wien.

Seit 2007 ist sie Professorin für Methoden der Sozialwissenschaften am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien (Schwerpunkt: quantitative Methoden der Sozialwissenschaften). Sie ist einer der ProjektleiterInnen der Austrian National Election Study (AUTNES) sowie wissenschaftliche Leiterin des Austrian Social Science Data Archive (AUSSDA).
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Öffentliche Meinung und Wahlforschung, Repräsentationsforschung und politische Partizipation, und Umfrageforschung.

KR Dr. Eva Marchart

Portrait Eva Marchart

Eva Marchart

Vorsitzende des Vorstands der Raiffeisen Centrobank AG

 

Eva Marchart wurde 1956 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. 1979 promovierte sie zum Doktor der Rechtswissenschaften. Während Ihres Studiums war sie als Studienassistentin und anschließend als Vertragsassistentin am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien tätig.

Von 1980 bis 1991 hatte Eva Marchart die Leitung der Finanz- und Rechtsabteilung von Polkarbon Österreichisch-Polnische Kohlenhandles Ges. K.G. inne. Ab 1982 in der Position der Gesamtprokuristin.

Seit 1992 ist Eva Marchart bei der Raiffeisen Centrobank AG beschäftigt. Ab 2000 war sie Mitglied des Vorstandes der Raiffeisen Centrobank AG, ab 2005 Sprecherin des Vorstandes und ab 2007 Vorsitzende des Vorstandes.
Zudem hat Eva Marchart mehrere Aufsichtsratsfunktionen im Konzernumfeld inne und ist Praxisbeirätin am Juridicum der Universität Wien, Fachbeirätin der Fachhochschule Wien sowie Beirätin bei Zukunft.Frauen, dem Führungskräfteprogramm für Frauen. Sie wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Mag. Eva Menasse

Portrait Eva Menasse

Eva Menasse

Schriftstellerin

 

Eva Menasse wurde 1970 in Wien geboren, besuchte dort das humanistische Gymnasium und studierte Germanistik und Geschichte.

Direkt nach der Matura begann sie, neben dem Studium, für das Nachrichtenmagazin profil als freie Mitarbeiterin journalistisch zu arbeiten. Später wurde sie Redakteurin und schrieb am liebsten Reportagen. Für ihre journalistische Arbeit erhielt sie eine ehrende Anerkennung beim Claus-Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus und wurde zweimal zum Klagenfurter Publizistik-Preis eingeladen.
1999 wechselte sie nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Prag als Feuilletonredakteurin zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) in deren Berliner Büro. Für die FAZ berichtete sie vom Londoner Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving; daraus entstand 2000 ihr erstes Buch.
Nach weiteren zweieinhalb Jahren in Wien, als Korrespondentin der FAZ, ließ sie sich beurlauben, um den Roman Vienna zu beenden, für den sie ein Stipendium des Darmstädter Literaturfonds erhalten hatte. Vienna erschien 2005, wurde mit dem Corine-Preis für das beste Debüt ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt. Der Roman stand 2007 auf der Short List des britischen Independent Foreign Fiction Prize.

2009 erschien der Erzählungsband Lässliche Todsünden, 2013 wird ihr neuer Roman erscheinen, an dem sie derzeit arbeitet.
Eva Menasse lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Michael Kumpfmüller, und dem gemeinsamen Sohn in Berlin.

Prof. Dr. techn. Dipl.-Ing. Wolfgang Nejdl

Portrait Wolfgang Nejdl

Wolfgang Nejdl

Professor für Informatik an der Leibniz Universität Hannover und Leiter des Forschungszentrums L3S der Leibniz Universität Hannover

 

 

Wolfgang Nejdl, geboren 1960 in Wien, studierte Informatik an der Technischen Universität (TU) Wien. 1984 erlangte er den Dipl.Ing. und 1988 schloss er sein Studium mit dem Dr. techn. ab. 1992 habilitierte er, ebenfalls an der TU Wien.

Von 1992 bis 1995 war Wolfgang Nejdl C3-Professor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aaachen. Er arbeitete als Gastwissenschaftler bzw. Gastprofessor am Xerox Palo Alto Research Center (PARC), an der Stanford University, an der University of Illinois at Urbana-Champaign, am École Polytechnique Federqale de Lausanne (EPFL) und am Pontifícia Universidade Católica (PUC) in Rio de Janeiro.

Seit 1995 hat Wolfgang Nejdl eine C4-Professur für Informatik an der Leibniz Universität Hannover inne. Seit 2001 leitet er das Forschungszentrum L3S der Leibnitz Universität Hannover und forscht in den Bereichen: Suche, Information Retrieval, Informationssysteme, Datenbanken, Semantic Web und computerunterstütztes Lernen. Derzeit sind Projekte zur Verbesserung der Suche im Web aktuell; etwa das Projekt Living Knowledge, das sich mit Diversität und Meinungen im Web beschäftigt, und das Projekt GLOCAL, das eine eventbasierte Suche für multimediale Daten im Web entwickelt.

Wolfgang Nejdl veröffentlichte bisher mehr als 280 wissenschaftliche Artikel, gelistet auf DBLP, und war Programmkomitee-Vorsitzender, Programmkomitee-Mitglied und Editorial-Board-Mitglied zahlreicher internationaler wissenschaftlicher Konferenzen und Zeitschriften, wie zum Beispiel der ACM Transactions on the Web, oder der ACM Conference on Web Search and Data Mining 2011, der IEEE International Conference on Data Engineering 2011, und der ACM International Conference on Web Science 2012.

Univ.-Prof. Dr. Hanspeter Neuhold

Portrait Hanspeter Neuhold

Hanspeter Neuhold (© SHS)

Direktor des Advanced International Studies Lehrgang der Universität Wien und der Diplomatischen Akademie Wien, lehrt an der Diplomatischen Akademie Wien, am College of Europe, an der Sommerhochschule und an der Universität Wien

 

Hanspeter Neuhold studierte an den Universitäten Wien (1965 Dr. iur.) und Paris (1967 Diplom des Institut des Hautes Études Internationales) und als Visiting Scholar an der Columbia University New York (1971).

1966-75 war Hanspeter Neuhold Univ.-Ass., 1975-1980 Univ.-Doz., 1980-1990 ao., 1990-2008 o. Univ-Prof. für Völkerrecht und Internationale Beziehungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 1969/70 war er dem Völkerrechtsbüro des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten dienstzugeteilt. 1988-1996 leitete er als Direktor das Österreichische Institut für Internationale Politik. 1996-2004 war er Vorstand des Instituts für Völkerrecht und Internationale Beziehungen an der Universität Wien. Er war Gastprofessor an den Universitäten Carleton (Ottawa), Stanford und Leiden.

Hanspeter Neuhold ist weiterhin akademischer Leiter des von der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien veranstalteten Master-of-Advanced-International Studies-Lehrgangs und unterrichtet an der Diplomatischen Akademie, der Universität Wien, der Sommerhochschule sowie dem College of Europe in Brügge.

Dir. Dr. Thomas Neumann

Portrait Thomas Neumann

Thomas Neumann

Stv. Generaldirektor der  Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft

 

Thomas Neumann wurde 1971 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Europarecht an der Universität Groningen. Bis zu seiner Promotion als Dr.iur. im Jahre 1998 war er als Universitätsassistent am Institut für Österrei-chische und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universität Wien tätig.

Von 1998 bis 2001 war er juristischer Sachbearbeiter in der Versicherungs- und Beitragsabteilung der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft.
Von 2001 bis 2009 war er in der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Aufgabengebiet Sozialversicherung und Gesundheitspolitik betraut, wo er 2007 stv. Abteilungsleiter wurde. Ab 2004 war er zudem Mitglied der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung und der Pensions-reformkommission, ab 2005 Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsforums Österreich, ab 2006 Vorsitzender der Kontrollversammlung der Pensionsversicherungsanstalt und ab 2007 fachkundiger Laienrichter beim OGH.

2009 wurde Thomas Neumann Direktor der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft. Als Leiter des Geschäftsbereichs Kundenmanagement umfassen seine Aufgaben die Bereiche des Versicherungs-, Gesundheits- und Pensionsservice, die Internationale Sozialversicherung sowie alle Rechts- und PR-Angelegenheiten. Seit 2016 ist Thomas Neumann stellvertretender Generaldirektor der SVA.
Er hat als Sozialrechtsexperte an zahlreichen sozialpolitischen Reformen in den letzten Jahren mitgewirkt und sich in über 100 wissen-schaftlichen Aufsätzen mit dem Sozialrecht und der Sozialpolitik auseinander gesetzt.
Seit 2012 ist er Lehrbeauftragter für Sozialrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak

Portrait Manfred Nowak

Manfred Nowak

Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM), Vize-Präsident der österreichischen UNESCO Kommission, Professor für Internationales Recht und Menschenrechte an der Universität Wien

 

Manfred Nowak wurde 1950 in Bad Aussee (Österreich) geboren und promovierte 1973 an der Universität Wien zum Dr.iur. Zwei Jahre später graduierte er zum Master of Laws an der Columbia University in New York. Seit 1986 unterrichtet er an der Universität Wien.

Manfred Nowak ist Gründer und Wissenschaftlicher Leiter des Wiener Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM) seit 1992. 1993 wurde er Mitglied bei der UNO Arbeitsgruppe über erzwungenes oder unfreiwilliges Verschwindenlassen, der er bis 2001 angehörte. Ab 1994 arbeitete er für drei Jahre als UNO Experte für verschwundene Personen im ehemaligen Jugoslawien. Zwischen 1996 und 2003 arbeitete er als Richter an der Menschenrechtskammer für Bosnien-Herzegowina.
Von 2000 bis 2007 war er Vorsitzender des European Master’s Program in Human Rights and Democratisation (EMA, Venedig) und von 2002 bis 2003 Olaf Palme Gastprofessor am Raoul Wallenberg Institute of Human Rights and Humanitarian Law (RWI) an der Universität Lund.
Zwischen 2002 und 2006 war er Österreichisches Mitglied im EU Netzwerk unabhängiger Grundrechtsexperten und von 2004 bis 2010 UNO-Sonderberichterstatter über Folter.
Von 2007 bis 2008 hatte er eine Stiftungsprofessur für Internationalen Menschenrechtsschutz an der Universität Wien inne und zwischen 2008 und 2009 war er Visiting Professor am Graduierten Institut in Genf.

Seit 2008 ist Manfred Nowak Mitglied des österreichischen Monitoringausschuss zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und Leiter der interdisziplinären Forschungsplattform Human Rights in the European Context an der Universität Wien. Zudem ist er seit 2009 Vorsitzender der COST Action The Role of the EU in UN Human Rights Reform, seit 2010 Vize-Präsident der österreichischen UNESCO Kommission, seit 2011 Professor für Internationales Recht und Menschenrechte an der Universität Wien und seit 2012 Lehrgangsleiter des Vienna Master of Arts in Human Rights (Universität Wien).

Manfred Nowak ist Autor von mehr als 500 Publikationen in den Bereichen des Verfassungs-, Verwaltungs- und Völkerrechts mit Schwerpunkt auf den Grund- und Menschenrechten.
Verliehene Auszeichnungen: Prize for the Teaching of Human Rights von der UNESCO 1994, Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte 2007.

Univ.-Prof. Dr. Paul Oberhammer

Portrait Paul Oberhammer

Paul Oberhammer

Professor am Institut für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien

 

Paul Oberhammer, geboren 1965 in Innsbruck, absolvierte seine juristische Ausbildung an der Universität Wien. Nach seiner Habilitation 1997 war er zunächst außerordentlicher Professor an der Universität Wien, dann Ordinarius an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Handelsrecht). Von 2003 bis 2010 war er Inhaber des Lehrstuhls für Schweizerisches und Internationales Zivilprozess-, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht sowie Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich.

Paul Oberhammers bisherige Lehrtätigkeit umfasst Zivilverfahrensrecht, Privatrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Rechtsgeschichte in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich sowie als Gastvortragender in verschiedenen europäischen Staaten und den USA.
Er war als Berater in verschiedene Gesetzgebungsprojekte involviert und verfügt über reichhaltige praktische Erfahrung vor allem auf den Gebieten des Zivilverfahrens, des Vollstreckungs- und Insolvenzrechts, in der Schiedsgerichtsbarkeit sowie im Privat- und Wirtschaftsrecht.

Seit 2011 ist Paul Oberhammer Professor am Institut für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist das gesamte Zivilverfahrensrecht unter besonderer Berücksichtigung seiner privatrechtlichen, internationalen und historischen Bezüge sowie das Privat und Wirtschaftsrecht.
Paul Oberhammer ist als Rechtsanwalt bei der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg zugelassen und of counsel der Kanzlei Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr in London. Seit 2012 ist  er zudem ständiger Gastprofessor für Rechtswissenschaft an der Universität St. Gallen.

Dr. Klaus Schedler

Portrait Klaus Schedler

Klaus Schedler

Abteilungsleiter-Stv. in der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKO)

 

Klaus Schedler wurde 1952 in Westfalen geboren. Er studierte in Wien Psychologie mit dem Schwerpunkt der mathematischen Methodenlehre. Studienbegleitend war er an diverse Projektarbeiten im Bereich der empirischen Sozialforschung beteiligt. Im Jahr 1978 folgte seine Promotion zum Dr.phil. und er begann mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in der angewandten Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsforschung.

Von 1982 bis 2002 war Klaus Schedler Geschäftsführer-Stv. am Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft. 1982 bis 1988 hatte er ein Lektorat am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Wien inne. 1992 bis 2002 war er Referent in der Abteilung für Bildungspolitik und Wissenschaft der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft.

Seit 2002 hat Klaus Schedler die hochschulpolitischen Agenden in der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich übernommen und seit 2005 ist er stellvertretender Leiter dieser Abteilung. Zudem arbeitet er in diversen nationalen und internationalen wissenschaftlichen und bildungspolitischen Gremien mit wie etwa OECD, CEDEFOP, Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen und Universitätsbeirat der Universität Graz.

Mag. Gabriele Schmid

Portrait Gabriele Schmid

Gabriele Schmid

Abteilungsleiterin der Abteilung Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien

 

Gabriele Schmid studierte Politikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien. Nach Abschluss ihres Studiums 1989 war sie von 1990 bis 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Forschungszentrum Sozialwissenschaften (IFS).

Im Jahre 1993 war Gabriele Schmid Leiterin der Kurses "Politische Bildung" für Zivildienstleistende und von 1994 bis 1995 freiberufliche, wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten.
Zwischen 1995 und 1998 war sie Ministerassistentin der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz in Wien mit den Tätigkeitsschwerpunkten Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Familienangelegenheiten.
Von 1998 bis 2002 war sie Mitarbeiterin der Arbeiterkammer Wien, Abteilung Sozialpolitik. Von 2002 bis 2004 folgte eine Tätigkeit als stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Sozialpolitik der Arbeiterkammer Wien und von 2004 bis 2006 war sie Abteilungsleiterin der Abteilung Weiterbildungspolitik.

Seit 2006 ist Gabriele Schmid Abteilungsleiterin der Abteilung Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind: soziale Selektion im Bildungswesen, berufstätige Eltern, Weiterbildung und Qualifizierung Erwachsener, sowie Strategie des Lebensbegleitenden Lernens.

Uwe F. Schmid

Portrait Uwe Schmid

Uwe Schmid

Leiter der Rechtsabteilung und Compliance Officer der E.ON IT GmbH

 

 

Uwe Schmid wurde 1973 in Krefeld geboren und studierte von 1993 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und der Universität in Utrecht (Niederlande). Sein Referendariat absolvierte er in der Folgezeit in Frankfurt am Main und Darmstadt.

Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Legal Counsel im „Kompetenz-Center Recht“ der E.ON Kernkraft GmbH und betreute dort Themenstellungen in den Bereichen öffentliches Anlagen- und Umweltrecht, IT- und TK-Recht sowie Exportkontrollrecht.

Seit September 2006 ist Uwe Schmid Leiter der Rechtsabteilung bei der E.ON IT GmbH und Compliance Officer. Gemeinsam mit seinem Team begleitet er alle rechtlich geprägten Vorgänge der E.ON IT GmbH und ihrer zehn Landesgesellschaften.

Dr. Josef Schmidinger

Portrait Josef Schmidinger

Josef Schmidinger

Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank

 

Josef Schmidinger wurde 1955 geboren und studierte an der juristischen Fakultät in Wien, wo er 1978 zum Dr.iuris promovierte. Während und nach seinem Studium war er als Studienassistent an der Universität Wien tätig; von 1976 bis 1978 am Institut für Römisches Recht und von 1978 bis 1980 am Institut für Staats- und Verwaltungs-recht.

Seit 1980 arbeitet Josef Schmidinger für die Erste Bank. Von 1980 bis 1985 als juristischer Referent in der Abteilung allgemeine Rechtangelegen-heiten, 1986 übernahm er die Leitung des Bereichs Wohnbaufinanzierungen und 1990 die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien. 1992 kam die Leitung des Generalsekretariats hinzu und von 1995 bis 1997 die zusätzliche Leitung der Stabstelle Recht. Von 2000 bis 2001 übernahm er außerdem noch die Leitung des Geschäftsfeldes Wohnbau & Immobilien der Erste Bank AG.

Josef Schmidinger ist seit 1994 Vorstandsmitglied der sWohnbaubank AG, seit 1997 Vorstandsmitglied der sBausparkasse AG, seit 2001 Vorstandsvorsitzender der sBausparkasse AG und seit 2017 Geschäftsführer Wohnbau Erste Bank. Zudem ist er Vortragender an der Fachhochschule Wr. Neustadt, an der FH Wien, sowie beim ÖPWZ zum Thema Veranlagungen, und Immobilienveranlagungen.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer

Michael Stampfer

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.

Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnützigen Wissen-schaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungs-professuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder „Kognitions-forschung”.<br/> Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.

Dr. Klaus M. Steinmaurer, MBA

Portrait Klaus Steinmaurer

Klaus Steinmaurer (© David Bohmann, RTR)

Geschäftsführer für den Fachbereich Telekommunikation der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH

 

Klaus Steinmaurer wurde 1969 in Oberösterreich geboren und studierte von 1988 bis 1994 Recht an der Universität Wien. 2002 promovierte er neben seiner beruflichen Tätigkeit. Ergänzend absolvierte er ein Masterstudium im Bereich IT und Business Process Management an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er 2010 erfolgreich beendete.

Seine berufliche Karriere startete er bei einer großen österreichischen Baufirma als Mitglied der Rechtsabteilung. Ab 1996 war er für max.mobil, dann T-Mobile und nunmehr Magenta T als Leiter des Bereichs Recht und Regulierung tätig. Von 2016 bis 2018 war er als Vice President International Regulatory Affairs Europe bei der Deutschen Telekom AG (DTAG) in Bonn tätig. Dabei war er für die Entwicklung einer Konzernregulierungsstrategie gegenüber den europäischen Tochtergesellschaften der DTAG sowie deren Implementierung auf nationaler Ebene verantwortlich. Er war in dieser Zeit auch als Boardmitglied der Nordmazedonischen Telekom tätig und war im Vorstand des Ostausschusses des BDI (Bund der Deutschen Industrie) für die DTAG nominiert. Vor seiner Tätigkeit in der Konzernzentrale der Deutschen Telekom 2016 hatte Klaus Steinmaurer zusätzlich verschiedene weitere Managementpositionen bei Magenta inne. Seit Juli 2019 ist er Geschäftsführer des Fachbereichs Telekommunikation und Post der RTR-GmbH.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Klaus. Steinmaurer seit 2011 an der FH St. Pölten als Vortragender für Zivilrecht tätig sowie seit 2013 auch als Vortragender für Internationales Telekommunikationsrecht an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Regulierung, Datenschutz und Compliance. Außerdem ist er Co-Autor des aktuellen Manz Kommentars zum Telekommunikationsrecht 2003.

Dr. Ilse Stockinger

Portrait Ilse Stockinger

Ilse Stockinger

Geschäftsführerin der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement GmbH und der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement E-Mobilität GmbH, FTI-Koordinatorin der Wiener Stadtwerke (WStW)

 

Ilse Stockinger wurde 1971 geboren und studierte Rechtswissenschaften in Wien und Innsbruck.

Von 1997 bis 2000 war sie Rechtsanwaltsanwärterin und absolvierte die Rechtsanwaltsprüfung. Von 2001 bis 2002 war sie Rechtsanwaltsanwärterin mit Schwerpunkt öffentliches Wirtschaftsrecht. 2002 folgte der Eintritt in die Rechtsabteilung der Wiener Stadtwerke Holding AG.

Seit 2005 ist Ilse Stockinger Geschäftsführerin der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement GmbH. Seit 2011 ist sie zudem FTI-Koordinatorin der Wiener Stadtwerke und Geschäftsführerin der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement E-Mobilität GmbH.

Dr. Jürgen Wallner, MBA

Portrait Jürgen Wallner

Jürgen Wallner (© www.photo-simonis.com)

Leiter der Bereiche Personalmanagement, Organisationsentwicklung, Ethikberatung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, Medizinethiker an der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien

 

Jürgen Wallner wurde 1976 geboren und studierte katholische Theologie und Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Medizinethik an der Universität Wien und der Georgetown University (Washington, D.C.), Wirtschaftsethik an der Katholischen Universität Eichstätt (Bayern). 2003 promovierte er zum Dr. theol. mit einer Arbeit zu ethischen Fragen der Gesundheitsökonomie und -politik. Darauf folgte ein Postgraduales MBA-Studium (Health Care Management).

Von 1996 bis 2003 war Jürgen Wallner Mitarbeiter der Erste Bank AG im Bereich Ausbildung und von 2001 bis 2003 war er als Religionslehrer tätig. Seit 2001 ist er Wissenschaftler der Universität Wien an den Instituten für Ethik und Recht in der Medizin. Von 2004 bis 2010 war er zudem Wissenschaftler am Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht und von 2008 bis 2010 APART-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Wien und der Georgetown University.

Seit 2010 ist Jürgen Wallner (Position/Tätigkeit) im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien und seit (Jahreszahl) Lehrbeauftragter für Medizinethik an der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen rechtsethische Fragen in der Biomedizin, klinische Ethikberatung, medizinische Berufsethik, Management im Gesundheitswesen, Ethik & Gesundheitsökonomie.
Er ist Mitglied der American Society for Bioethics and Humanities, der Akademie für Ethik in der Medizin, der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, der European Society for Philosophy of Medicine and Healthcare, des Kennedy Institute for Ethics, der Österreichischen Gesellschaft für Public Health, der Ethikkommission der Stadt Wien, sowie der Ethikkommission des Hospitalordens des Heiligen Johannes von Gott an der Generalkurie in Rom.

Zu seinen Publikationen zählen: Ethik des Gesundheitssystems (Wien 2004). Health Care zwischen Ethik und Recht (Wien 2007).

Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin

Portrait Ewald Wiederin

Ewald Wiederin

Professor für öffentliches Recht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien

 

Ewald Wiederin wurde 1961 in Satteins (Vorarlberg) geboren und studierte von 1979 bis 1983 Rechtswissenschaften in Wien. Ab 1984 war er als Universitätsassistent am Institut für Staats‑ und Verwaltungsrecht der Universität Wien tätig, wo er sich 1995 für Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und öffentlich-rechtliche Rechtsvergleichung habilitierte.

Von 1995 bis 1996 war er Referent im Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts. Im Jahr 2000 wurde er an die Universität Salzburg berufen, wo er eine Professur für Allgemeine Staatslehre, Verwaltungslehre, Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht bekleidete und den Fachbereich Öffentliches Recht leitete. Von 2003 bis 2005 gehörte er dem Österreich-Konvent als Mitglied an und von 2007 bis 2008 arbeitet er in der Expertengruppe Staats- und Verwaltungsreform mit.

2009 folgte Ewald Wiederin einem Ruf zurück an die Universität Wien, wo er nun eine Professur für öffentliches Recht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht inne hat. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Staatsorganisationsrecht, im allgemeinen Verwaltungsrecht, im Verwaltungsverfahrensrecht und in der Geschichte des öffentlichen Rechts.

Botschafter Dr. Hans Winkler

Portrait Hans Winkler

Hans Winkler

Direktor der Diplomatischen Akademie Wien, ehemaliger Staatssekretär für europäische und internationale Angelegenheiten im Bundesministerium

 

Hans Winkler wurde 1945 in Wien geboren und studierte an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, wo er 1968 zum Dr.iur. promovierte. Von 1968 bis 1970 folgte eine Ausbildung an der Diplomatischen Akademie Wien.

Mit seinem Eintritt in das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten begann Hans Winkler 1970 seine Karriere im auswärtigen Dienst. Er bekleidete zunächst unterschiedliche Funktionen an österreichischen Vertretungsbehörden, war in den 90er Jahren ständiger Vertreter Österreichs beim Europarat und übernahm 1996 die Leitung der Abteilung für Nord- und Südamerika im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten. 1999-2005 war er Leiter des Völkerrechtsbüros und ab 2002 zusätzlich stellvertretender Generalsekretär.
2005 wurde Hans Winkler zum Staatssekretär im Ministerium für europäische und internationale Angelegenheiten bestellt, eine Funktion, die er auch im Kabinett Gusenbauer bis Dezember 2008 bekleidete.

Seit 2009 ist Winkler Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Michaela Windisch-Graetz

Portrait Michaela Windisch-Grätz

Michaela Windisch-Grätz

Professorin und stellvertretende Institutsvorständin des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Michaela Windisch-Graetz wurde 1967 in Wien geboren und studierte von 1985 bis 1991 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit zur ärztlichen Therapiefreiheit. Ab dieser Zeit war sie Universitätsassistentin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien und habilitierte sich dort im Jahr 2002 zur Rechtsfragen des europäischen Kranken-versicherungsrechts. 2003 erfolgte ihre Sponsion zur Mag.phil. nach dem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie.

Seit 2002 lehrt Windisch-Graetz Arbeits- und Sozialrecht sowie Europäisches Wirtschaftsrecht als außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien. Ihre aktuellen Forschungs-gebiete beziehen sich auf Rechtsfragen grenzüberschreitender Arbeitsverhältnisse, der Verknüpfung von Unionsbürgerschaft und Integration in die Aufnahmegesellschaft sowie Fragen des Antidiskriminierungsrechts.
Sie war Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen der Universität Wien sowie fachkundige Laienrichterin am Obersten Gerichtshof.

Neben ihrer Lehrtätigkeit ist Michaela Windisch-Graetz derzeit stellvertretende Instituts-vorständin des Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, Mitglied der Schiedskommission der Donau Universität Krems sowie Vizestudienprogrammleiterin der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät.