Vortragende & Mitwirkende 2016

Dr. Christoph Alt

Portrait Christoph Alt

Christoph Alt

Datenschutzbeauftragter der Volkswagen AG

 

Christoph Alt wurde 1969 in Hannover geboren. Ab 1989 widmete er sich dem Studium der Physik an der Universität Hannover und der Angelo State University (Texas, USA), welches er mit Diplom und Bachelor of Science abschloss. 1999 folgte die  Promotion an der Universität Hannover (IT-gestützte Modellbildung im Pflanzenbau).

Von 1995 bis 2000 war Christoph Alt Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hannover.

Seit 2000 ist er Mitarbeiter der Volkswagen AG, anfangs als Systemanalytiker und Projektleiter im IT-Bereich und später als Fachreferent für den IT-Systemausschuss.
Seit 2010 ist Christoph Alt für die Abteilung Datenschutz tätig und seit Ende 2012 ist er Datenschutzbeauftragter der Volkswagen AG.
Im Rahmen der Akkreditierung von Hochschulstudiengängen ist er Mitglied der Kommission für Systemakkreditierung der ZEvA und war als Gutachter für die Gesellschaften ASIIN und ZEvA tätig.

Univ.-Prof. Dr. Iris Eisenberger M.Sc.

Portrait Iris Eisenberger

Iris Eisenberger

Professorin der Rechtswissenschaften, Leiterin des Institutes für Rechtswissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien

 

Iris Eisenberger ist seit 1.1.2016 Professorin für Rechtswissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Innovations- und Technologierecht, Umwelt- und Lebensmittelrecht sowie Wissenschafts-, Forschungs- und Universitätsrecht. Theoretische, methodische und didaktische Fragen sind zentraler Bestandteil ihrer Forschung und Lehre. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Durchführung von nationalen und internationalen interdisziplinären Forschungsprojekten.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Graz und der Universidad de Valladolid, Spanien (Mag. iur, Dr. iur) und dem Studium der politischen Theorie an der London School of Economics and Political Science (M.Sc.) habilitierte sie sich mit einer Arbeit zum Innovationsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien für die Fächer Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und die damit zusammenhängenden Bereiche des Europarechts.

Sie arbeitete unter anderem im österreichischen und im europäischen Parlament sowie im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst. Als Gastforscherin und Gastprofessorin war sie an zahlreichen ausländischen Universitäten tätig, darunter am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, am Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Universität Freiburg im Breisgau, im Program on Science, Society and Technology an der Harvard University, an der Mekelle University in Äthiopien und an der University of Macau.

Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann

Portrait Heinz Faßmann

Heinz Faßmann

Vizerektor der Universität Wien, Vorsitzender des Expertenrates für Integration des Bundesministerium für Inneres, Professur für Angewandte Geografie, Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien

 

Heinz Faßmann wurde 1955 in Düsseldorf geboren. Er studierte Geographie und Geschichte an der Universität Wien wo er 1981 zum Dr. phil. promovierte.

Nach seinem Studium war er bis 1992 als Wissenschaftlicher Angestellter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) tätig. Von 1984 bis 2000 war er Lektor am Institut für Geographie an der Universität Wien. 1992 bis 1995 war er geschäftsführender Direktor des Instituts für Stadt- und Regionalforschung (ISR) der ÖAW, von 1995 bis 1996 Gastprofessor an der Technischen Universität München und von 1996 bis 2000 C4-Professor für Angewandte Geographie und Geoinformatik an derselben.

Seit 2000 ist Heinz Faßmann Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien und seit 2006 geschäftsführender Direktor des ISR der ÖAW.  Zwischen 2003 und 2009 war er Mitglied des Senats der Universität Wien und von 2006 bis 2011 Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie.

Seit 2011 ist Heinz Faßmann Vizerektor für Personalentwicklung und Internationale Beziehungen an der Universität Wien.

Dr. Alexandra Föderl-Schmid

Portrait Alexandra Föderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid

Chefredakteurin und Co-Herausgeberin von Der Standard und derStandard.at

 

Alexandra Föderl-Schmid wurde 1971 in Haslach (Oberösterreich) geboren und studierte von 1989 bis 1993 Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Salzburg und promovierte 1996 zum Dr. Phil. Außerdem besuchte sie von 1989 bis 1990 die em>Journalistenschule in Wels (jetzt OÖ Journalistenakademie).

Seit 1989 ist sie im Journalismus tätig, von 1988 bis 1990 bei der Mühlviertler Rundschau, seit 1990 bei der Tageszeitung Der Standard – bis 1993 in den Redaktionen in Linz und Wien, von 1993 bis 1998 als Deutschlandkorrespondentin in Berlin. Nach einem Jahr als Außenpolitik-Redakteurin in Wien kehrte sie 1999 als Deutschland-Korrespondentin nach Berlin zurück, war aber als Sonderkorrespondentin auch in Krisengebieten unterwegs (z.B. Afghanistan, Georgien, Venezuela, Israel und die Palästinensergebiete), 2005 übersiedelte sie als EU-Korrespondentin nach Brüssel. 2006 übernahm sie die Leitung des Ressorts Wirtschaft, 2007 die Chefredaktion der Tageszeitung Der Standard. 2012 ernannte sie Oscar Bronner zur Co-Herausgeberin von Der Standard und derStandard.at, seit 2013 ist sie auch Chefredakteurin von derStandard.at.

Seit 2017 ist sie Mitglied des Advisory Board des Reuters Institute for the Study of Journalism. Im Herbst 2017 wechselt Alexandra Föderl-Schmid zur Süddeutschen Zeitung. 2003 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland mit 457 Berufsjournalisten aus 61 Staaten gewählt, 2004 übernahm sie als erste Frau den Vorsitz des Vereins. 2005 erhielt sie das Alfred-Geiringer-Stipendiums der APA und verbrachte ein halbes Jahr in Oxford.

Im Sommersemester 2013 war sie Inhaberin der Theodor Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus an der Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Portrait Nikolaus Forgó

Nikolaus Forgó (© Helge Krückeberg)

Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien, Leiter des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht an der Universität Wien

 

Nikolaus Forgó wurde 1968 in Wien geboren und studierte von 1986 bis 1990 Rechtswissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften in Wien und Paris (Paris II Pantheon-Assas). 1997 promovierte er in Wien zum Dr.iur.
Von 1990 bis 2000 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht und von 1996 bis 2000 als IT-Beauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig.

Seit 1998 ist er Leiter des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation (seit 2012: Universitätslehrgang für Informations- und Medienrecht) an der Universität Wien (www.informationsrecht.at).
Von 2000 bis 2017 war er Professor für IT-Recht und Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover und in dieser Funktion u.a. u.a. Leiter des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Datenschutzbeauftragter und Chief Information Officer (CIO) der Leibniz Universität Hannover.

Seit Oktober 2017 ist er Professor für Technologie und Immaterialgüterrecht und Vorstand des neu gegründeten Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien.

Dr. Paul Frey

Portrait Paul Frey

Paul Frey

Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands

 

Paul Frey wurde 1974 in Wien geboren und studierte ab 1992-1999 Rechtswissenschaften in Wien (Magisterium 1997, Doktorat 1999).

Von 1994 bis 1997 war Paul Frey Assistent bei Rudolf Hoke am Institut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät Wien. Nach der Gerichtspraxis und dem Zivildienst war er zunächst in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und drei Jahre als Vorstandsassistent bei der Anker Versicherung in Wien tätig. Von 2002 bis 2007 war er beim Österreichischen Postbus Rechtsabteilungsleiter und Prokurist, ab 2005 Geschäftsführer. Seit 2007 ist Paul Frey Geschäftsführer des Museumsverbands Kunsthistorisches Museum mit Weltmuseum Wien und Theatermuseum Wien.

Er verfasste juristische Fachpublikationen und -beiträge, insbesondere zur Rechtsgeschichte sowie zum Versicherungs- und Steuerrecht, und hielt zahlreiche Fachvorträge zur Rechts-geschichte, Öffentlichem Verkehr(srecht) und Kunst und Kultur(-recht) sowie Allgemeinen (Kultur-)Management.

Prof. Daniel Froschauer

Portrait Daniel Froschauer

Daniel Froschauer

Vorstand der Wiener Philharmoniker

 

Der Geiger Daniel Froschauer wurde in Wien geboren und studierte an der Juilliard School in New York mit Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Pinchas Zukerman, sowie bei Professor Alfred Staar und Professor Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt er den Young Artist Award von Musical America – New York. 1997 war er Preisträger des Concours International Pierre Lantier – Paris. Als Solist spielte Daniel Froschauer u.a. mit dem Mozarteum Orchester – Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. 1993 debütierte er mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

Seit 1998 ist er erster Geiger im Orchester der Wiener Philharmoniker und im Staatsopern-orchester, seit 2005 Stimmführer, und seit 2017 Vorstand der Wiener Philharmoniker. Daniel Froschauer spielt auf einer Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahr 1723.

Dipl.-Ing. Gerald Gregori

Portrait Gerald Gregori

Gerald Gregori

Vizepräsident der Bundesverereinigung Logistik Österreich

 

Gerald Gregori wurde 1967 in Klagenfurt geboren. Von 1986 bis 1993 studierte er Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. 1993 war er zudem Assistent am Institut für Feinwerktechnik an der Technischen Universität Wien.

Von 1993 bis 1997 war er erst als Leiter des Qualitätsmanagements und danach Distributionsmanager bei Unilever/Unifrost bei Wien beschäftigt. Von 1997 bis 1999 war er Seniorberater bei Roland Berger Strategy Consultants, von 1999 bis 2000 Mitglied der Geschäftsleitung bei Fact Consulting und von 2000 bis 2011 war er Geschäftsführender Gesellschafter, erst bei der Planlogistik GmbH und nach der Fusion bei der Econsult Betriebsberatungsgesellschaft.

Seit 2012 ist Gerald Gregori bei der Österreichischen Post AG tätig. Bis 2014 als Leiter des Geschäftsfeldes Logistik Services und seit 2015 als Leiter des Geschäftsfeldes E-Commerce Innovationsmanagement. Nebenbei ist er Vizepräsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich, Mitglied des Boards der österreichischen ECR-Initiative und arbeitet an diversen Arbeitskreisen zum Thema „Logistik in städtischen Bereichen“ mit. Er war Initiator und Herausgeber des „Grünbuch der nachhaltigen Logistik“ (Wien/Bremen, 2011) und Co-Autor des „Grünbuch nachhaltige Logistik in urbanen Räumen“ (Wien/Bremen, 2014).

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Arnulf Grübler

Portrait Arnulf Grübler

Arnulf Grübler

Professor an der School of Forestry and Environmental Studies der Yale University, Programmdirektor Transitions to New Technologies am International Institute for Applied System Analysis (IIASA)

 

Arnulf Grübler, geboren 1955 in Graz, studierte an der Technischen Universität Wien, wo er auch das Doktorat erwarb. Seine Habilitation erlangte er an der Montanuniversität Leoben.

Seit 1976 arbeitet er für das International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), wo er zu den Themen der Verfügbarkeit von Ressourcen, Klimawandel, langfristige Technologieentwicklung und Transformationen von Energie- und Transportsystemen forscht.
Seit 1994 ist er Mitglied und Autor der Assessment Reports des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), das 2007 den Friedensnobelpreis erhalten hat. Er war Mit-Entwickler der zweiführenden globalen Energie- und Klimaszenarienstudien; der IIASA-WEC Study on Global Energy Perspectives und des IPCC Special Report on Emissions Scenarios.

Seit 2002 ist er Professor für Energy and Technology an der School of Forestry and Environmental Studies der Yale University. Weiters ist er Lehrbeauftragter an der Montanuniversität Leoben und Mitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften.

Mag. Martin Hoffer

Portrait Martin Hoffer

Martin Hoffer

Leiter der Rechtsdienste des ÖAMTC

 

Martin Hoffer wurde 1964 in Wien geboren und studierte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Im Anschluss absolvierte er seine Gerichtspraxis in Wien.

Seit 1993 ist er für den ÖAMTC tätig und seit März 2012 ist er Leiter der Rechtsdienste des ÖAMTC. Seine Themen- und Tätigkeitsschwerpunkte sind: Verkehrsrecht, Verkehrspolitik, Telematik, Verwaltungsstrafrecht, gerichtliches Strafrecht, Gemeinderecht, sowie Gebühren und Abgabenwesen.

Martin Hoffer war co-Autor der Fachbücher „IG-L“ (Verlag Österreich, 2008) und „Handbuch-Verkehrsrecht“ (facultas, 2009) und verfasste diverse Artikel in Zeitschriften, insbesondere der Zeitschrift für Verkehrsrecht (ZVR) des Manz Verlag sowie Deutsches Auto Recht (DAR) des ADAC.

Hon.-Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner

Portrait Andy Kaltenbrunner

Andy Kaltenbrunner (© Carina Brunthaler)

Gesellschafter von Medienhaus Wien, Medienforscher und -entwickler

 

Andy Kaltenbrunner, geboren 1962 in Steyr, studierte Politikwissenschaft und Pädagogik und arbeitete parallel ab 1981 als Redakteur der Arbeiter-Zeitung. Ab 1990 war er Redakteur und Leiter des Politikressorts des Nachrichtenmagazins profil und bis 1999 in der trend/profil/Orac-Magazingruppe Entwickler und Chefredakteur neuer Verlagsprodukte.
Für seine Arbeit zu pädagogischen Themen erhielt er den Journalismus-Staatspreis 1982 und 1985.

Seit 1985 berufsbegleitend in Lehre und Forschung tätig, machte er dies ab 2000 zum Arbeitsschwerpunkt. Seine Themenfelder sind Medienpolitik, journalistische Praxis, Medienkonvergenz und -innovation.
Am Institute for Comparative Media and Communication Studies der Österreichischen Akademie der Wissenschaften leitet er als Senior Researcher das Projekt „Journalism in Transition“. Er lehrte u.a. an den Universitäten Wien und Klagenfurt, der Publizistikakademie Hamburg, dem Poynter Institute (USA) und ist Honorar-Professor der Universidad Miguel Hernández (Spanien). Von 2011 bis 2015 war er Programm-Direktor für „International Media Innovation Management“ an der Deutschen Universität für Weiterbildung /Steinbeis-Hochschule in Berlin.
Seit 2000 ist er außerdem als Medienberater in mehreren europäischen Ländern tätig.
Andy Kaltenbrunner leitete die Entwicklung der Wiener  FH-Studiengänge „Journalismus und Medienmanagement“ (2003) "Film, sowie „TV- und Medienproduktion" (2011).

2005 gründete er gemeinsam mit Matthias Karmasin, Alfred Noll, Daniela Kraus und Astrid Zimmermann die Forschungs- und Bildungsgesellschaft Medienhaus Wien.
Er ist wissenschaftlicher Beirat der Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft und Gründer und Co-Herausgeber der Forschungsreihe Journalisten-Report / Journalism Report.
Ausführliche Publikationsliste und Kontaktdaten: www.mhw.at

MMag. Margit Kreuzhuber

Portrait Margit Kreuzhuber

Margit Kreuzhuber

Beauftragte für Migration und Integration in der Wirtschaftskammer Österreich

 

Margit Kreuzhuber, 1977 geboren, studierte Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt Internationale Betriebswirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der Universidad Pablo de Olavide, Sevilla.

Margit Kreuzhuber ist seit 2005 in der Wirtschaftskammer Österreich beschäftigt, anfangs im Rahmen eines Traineeprogramms, ab 2006 als Referentin für die Aufgabenbereiche Arbeitsmarktpolitik und Ausländerbeschäftigung. Seit 2008 ist sie Beauftragte für Migration und Integration in der Wirtschaftskammer Österreich.

Margit Kreuzhuber ist ua Mitglied im Ausländerausschuss des Verwaltungsrates des AMS, im Integrationsbeirat, im Beratenden Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und Mitglied der Expert Group on Economic Migration der Europäischen Kommission.

Univ.-Prof. Dr. Ursula Kriebaum

Portrait Ursula Kriebaum

Ursula Kriebaum

Professorin für Völkerrecht und Leiterin des Wahlfachkorbes Recht der Internationalen Beziehungen an der Universität Wien

 

Ursula Kriebaum wurde 1971 in Wien geboren und studierte von 1989 bis 1994 Rechtswissenschaften und technische Mathematik in Wien und Dijon. 1995 erwarb sie das Diplom des International Menschenrechtsinstituts in Straßburg. 1999 promovierte sie in Wien zur Dr. iur., 2008 wurde ihr die venia docendi für Völkerrecht durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien verliehen.

Von 1993-1995 war sie als Assistentin am Institut für Römisches Recht und von 1995 bis 2011 als Assistentin am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Universität Wien tätig. Von 2007 bis 2011 war sie außerordentliche Professorin an der Universität Wien, seit 2011 hat sie eine Professur für Völkerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne.
Seit 2010 leitet sie den Wahlfachkorb, Recht der Internationalen Beziehungen, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Ursula Kriebaum ist Mitglied des Ständigen Haager Schiedshofs, Mitglied des Schiedsgerichts des Protokolls über kulturelle Kooperation des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten und der Republik Korea sowie Stellvertreterin des österreichischen Schiedsrichters am Vergleichs- und Schiedshof der OSZE. Des Weiteren fungiert sie als rechtliche Beraterin/Gutachterin in Investitionsschiedsverfahren und Menschenrechtsfällen.

Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel

Portrait Franz-Stefan Meissel

Franz-Stefan Meissel (© derknopfdrücker)

Professor für Römisches Recht und Privatrechtsentwicklung im Rechtsvergleich an der Universität Wien, Direktor der Sommerhochschule der Universität Wien, und Initiator des Sommerdiskurses

 

Franz-Stefan Meissel wurde 1966 in Graz geboren und studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1993 promovierte er zum Dr. iur. an der Universität Wien. Im Jänner 2000 folgte die Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Von 2000 bis 2003 war Franz-Stefan Meissel als Projektleiter der Historikerkommission der Republik Österreich tätig.
Im September 2004 wurde ihm der Premio Boulvert und die Goldmedaille der Universität Federico II für die Monographie "Societas" zuerkannt.

Seit September 2005 ist Franz-Stefan Meissel Universitätsprofessor an der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; regelmäßige  Gastprofessuren an der Universität Paris 5 und Paris 2. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Bürgerlichen Recht, zum Römischen Recht, zur juristischen Zeitgeschichte und zur (historischen) Rechtsvergleichung.

Prof. Dr. Werner Neudeck

Portrait Werner Neudeck

Werner Neudeck

Professor für International Economics an der Diplomatischen Akademie

 

Werner Neudeck wurde 1954 in Mödling geboren und erhielt 1976 den Magister rerum socialium oeconomicarumque an der Universität Wien. 1978/1979 war er Student an der University of Oxford (Campion Hall und Nuffield College) und 1980 promovierte er zum Doctor rer. soc. oec. an der Universität Wien. 1989 kehrte er für ein Sabbatical nach Campion Hall zurück.

Von 1980 bis 1995 war Werner Neudeck Universitätsassistent an der Universität Wien und von 1983 bis 1992 zudem Adjunct Professor an der Webster University (Wien) wo er 1992 den Excellence in Teaching Award erhielt. Von 1992 bis 1999 war er Senior Economist des International Monetary Fund am Joint Vienna Institute. 1994 wurde er zum AGIP Professor of International Economics am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University berufen und lehrte dort bis 1997.

Seit 1997 ist Werner Neudeck Professor of International Economics an der Diplomatischen Akademie Wien und Academic Dean des gemeinsamen postgradualen Master-Programms (M.A.I.S.) der Diplomatischen Akademie Wien und der Universität Wien.

Mag. Johannes Peyrl

Portrait Johannes Peyrl

Johannes Peyrl

Experte für Fremden- und Asylrecht der Arbeiterkammer Wien

 

Johannes Peyrl wurde 1974 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Johannes Peyrl ist Experte für  österreichisches und europäisches Migrationsrecht. Er ist Mitglied in diversen Gremien bzw. Ausschüssen zu migrationsrechtlichen Themen auf nationaler und EU-Ebene und leitet Seminare zu migrationsrechtlichen Fragestellungen.

Seit 2003 ist Johannes Peyrl in der Arbeiterkammer Wien beschäftigt. Seit 2008 ist er zudem ist er Lehrbeauftragter der FH Vorarlberg, weiters ist er Vortragender der Donau-Universität Krems.<br/> Er ist Mitautor des Kommentars zum Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) und hat viele weitere Publikationen zum Fremden-, Ausländerbeschäftigungs- und Arbeitsmarktrecht verfasst.

Univ.-Prof. Dr. Barbara Prainsack

Portrait Barbara Preinsack

Barbara Preinsack

Professorin für Politikwissenschaften am King's College London

 

Barbara Prainsack wurde 1975 in Klagenfurt geboren. Nach dem Doktorat im Fach Politikwissenschaft an der Universität Wien (2004) war  sie im Rahmen zweier vom österreichischen Genomforschungsprogramm (GEN-AU/Elsa) unterstützter Projekte als Postdoktorandin und Lektorin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien tätig. 2007 erfolgte der Umzug nach Großbritannien, wo sie seit 2014 eine ordentliche Professur am "Department of Social Science, Health & Medicine" am Londoner King´s College innehat.

Barbara Prainsacks Forschung beschäftigt sich mit regulatorischen, sozialen und ethischen Aspekten biowissenschaftlicher Forschung und Praxis im Bereich der Medizin und der Forensik. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Bücher; zuletzt erschien "Das Solidaritätsprinzip: Ein Plädoyer für eine Renaissance in Medizin und Bioethik" (mit Alena Buyx, Campus Verlag, 2016).

Sie ist Mitglied der Österreichischen Bioethikkommission, der Ethikkommission der nationalen DNA-Datenbank des Vereinigten Königreichs, und der britischen Royal Society of Arts (RSA).

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Ratkolb

Portrait Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb (© Matthias Cermer)

Professor am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien

 

Oliver Rathkolb wurde 1955 in Wien geboren und promovierte zum Dr. jur. und Dr. phil.

Von 1981 bis 1994 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und ab März 1994 Co-Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte und Gesellschaft in Wien.
Von 1985 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Leiter des Bruno-Kreisky-Archivs Wien und von 1992 bis 2007 Wissenschaftskoordinator des Bruno-Kreisky-Forums für Internationalen Dialog, Wien.
Seit 1993 ist Oliver Rathkolb Universitätsdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2000 bis 2001 hatte er zudem die Schumpeter-Forschungsprofessur am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University, USA. 2003 war er Gastprofessor am Department of History der University of Chicago, USA.
Von 2005 bis 2008 war Oliver Rathkolb Leiter des neu gegründeten Bolzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

Seit 2004 ist er Herausgeber der Fachzeitschrift "Zeitgeschichte". Zudem ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des "Hauses der Geschichte Österreich", Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Europa Museums in Brüssel und Vorsitzender des Theodor Körner Preises für Wissenschaft und Kunst.
Seit März 2008 hat er eine Professur für Zeitgeschichte an der  Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich politische Geschichte, Österreichische Republikgeschichte im europäischen Kontext, Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Europa und Europäische Integration, NS-Perzeptionsgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte, sowie Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich).

Univ.-Prof. Dr. Robert Rebhahn

Portrait Robert Rebhahn

Robert Rebhahn

Professor für Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Wien

 

Robert Rebhahn, geboren 1954 in Linz, studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Wien und Linz und promovierte 1977 in Linz zum Dr.iur. Nach der Tätigkeit als Universitätsassistent für Bürgerliches Recht folgte 1984 die Habilitation an der Universität Linz.

1986 wurde Robert Rebhahn AO., später O.Univ.-Prof., für Privatrecht an der Universität Klagenfurt. 1996 wechselte er als Professor für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an die Humboldt-Universität Berlin.

Seit 2003 ist Robert Rebhahn Professor an der Universität Wien und befasst sich vornehmlich mit Arbeits- und Sozialrecht, wobei – neben Fragen des nationalen Rechts (z.B. Kommentierungen zum Dienstvertrag) – rechtsvergleichende und unionsrechtliche Aspekte behandelt werden. Zu den jüngeren Veröffentlichungen zählen Bücher zur Finanzierungsverantwortung des Bundes für die Gesetzliche Krankenversicherung (2008), zur Mitarbeiterkontrolle (2009) und zur Solidarität in der Wirtschafts- und Währungsunion (2015). In den letzten Jahren hat Robert Rebhahn sich wiederholt mit dem Zugang von Migranten zu Sozialleistungen befasst, sowohl von Unionsbürgern wie zuletzt von Schutzsuchenden.

Robert Rebhahn verstarb im Jahr 2018.

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M.

Portrait Bernhard Schima

Bernhard Schima (© SHS)

Assistent des Generaldirektors des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission

 

Bernhard Schima wurde 1968 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1991 seinen Magister und 1994 seinen Doktortitel erhielt. Ebenfalls 1994 schloss er seine Postgradualen Studien an der Harvard Law School mit einem LLM ab. Von 1989 bis 1993 war er als Assistent am Institut für Römisches Recht der Universität Wien tätig.

1994 war Bernhard Schima Jurist in der für Rechtsfragen der europäischen Integration zuständigen Abteilung im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Von 1995 bis 2003 war er am Gerichtshof der Europäischen Union Mitarbeiter im Kabinett von Richter Dr. Peter Jann.

Seit 2003 ist Bernhard Schima Mitglied des Juristischen Diensts der Europäischen Kommission. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Graz für das Fach Europarecht und ist seit 2010 Hon.-Prof. an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Studienjahr 2013/14 war er Visiting Fellow an der Yale University, wo er sich mit verfassungsrechtlichen Fragen der EU beschäftigte.
Bernhard Schima hat zum Europarecht weitreichend gelehrt und publiziert.

emer. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Schrammel

Portrait Walter Schrammel

Walter Schrammel (© SHS)

Ehemaliger Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Walter Schrammel wurde 1947 geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien wo er 1969 zum Dr.iur. promovierte. 1981 erfolgte die Habilitation für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien.

1983 wurde Walter Schrammel zum ordentlichen Professor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien ernannt, wo er Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht war.<br/> Von 1991 bis 1993 war er Dekan und von 1993 bis 1999 Prodekan und danach Vorsitzender des Fakultätskollegiums der Rechtswissen-schaftlichen Fakultät der Universität Wien. Bis 2006 war er Vizedekan der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät sowie Vorsitzender des Dachverbandes der Universitäten.

Seit 1994 hat Walter Schrammel regelmäßige Gastprofessuren an der Universität René Descartes in Paris inne. Er gehört zu den Gastprofessoren der Donau-Universität Krems und ist Vortragender des Zentrums für Europäische Integration und des Zentrums für Europa-, Wirtschafts- und Technologierecht. Seit 1993 ist er Mitglied des Direktoriums der Lehrgänge EURAS und EROJUS. Außeruniversitär ist er Vorsitzender des Bühnenschiedsgerichts Wien und stellvertretender Vorsitzender des ständigen Schiedsgerichts der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Em. Univ.-Prof. Dr. Christoph Schreuer, J.S.D. LL.M.

Portrait Christoph Schreuer

Christoph Schreuer

Of-Counsel der Rechtsanwaltskanzlei zeiler.partners in Wien

 

Christoph Schreuer studierte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien wo er 1966 zum Dr.iur promovierte. Seit 1970 ist er Absolvent der University of Cambridge (LL.M.) und seit 1979 der Yale Law School (J.S.D.).

Von 1970 bis 2000 war er Professor der Rechtswissenschaften des Instituts für Internationales Recht der Universität Salzburg und von 1992 bis 2000 zudem Edward B. Burling Professor of International Law and Organization und Director der Abteilung International Law and Institutions an der School of Advanced International Studies der Johns Hopkins University. Von 2000 bis 2009 hatte er eine Professur für Internationales Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne.

Heute ist Christoph Schreuer als Of-Counsel in der Rechtsanwaltskanzlei zeiler.partners in Wien tätig. Er ist ein anerkannter Experte für internationales Recht - insbesondere Investitionsschutzrecht und berät als unabhängiger Experte.
Er ist Verfasser einer großen Anzahl von Publikationen und zahlreicher Artikel zum Thema Internationales Recht und Internationales Investitionsrecht.
Zudem ist er Mitglied des ICSID Panel of Conciliators and Arbitrators und des International Arbitration Institute und ist Schiedsrichter in ICSID und UNCITRAL Schiedsgerichtsverfahren.

Univ.-Prof. Dr. Alexander Somek

Portrait Alexander Somek

Alexander Somek

Professor für Rechtsphilosophie und Methodenlehre der Rechtswissenschaften an der Universität Wien

 

Alexander Somek wurde 1961 in Wien geboren und studierte von 1980 bis 1984 Rechtswissenschaft und Philosophie an der Universität Wien. Von 1985 bis 1992 war er Universitätsassistent an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und 1988 zudem Visiting Researcher an der Harvard University. 1992 erlangte er die Habilitation in Rechtsphilosophie und Rechtstheorie an der Universität Wien.

1997 wurde Alexander Somek ao. Universitätsprofessor am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien. 2001 folgte seine Habilitation für Verfassungsrecht an der Universität Wien.
2003 verließ er Österreich und wurde Professor of Law am University of Iowa College of Law, wo er von 2006 bis 2015 den Charles E. Floete Chair in Law inne hatte. Von 2007 bis 2008 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von 2012 bis 2013 Visiting Professor und Law and Public Policy Fellow an der Princeton University, 2013 Visiting Professor im Law Department der London School of Economics and Political Science und 2014 Visiting Research Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien.

Seit August 2015 ist Alexander Somek Professor für Rechtsphilosophie am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorie und Philosophie des Rechts, Transformationen des Konstitutionalismus, Europarecht und die Rekonstruktion politischer Grundbegriffe.

Dr. Michael Stampfer

Portrait Michael Stampfer

Michael Stampfer

Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs-, Technologiefonds

 

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.

Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnützigen Wissen-schaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungs-professuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder „Kognitions-forschung”.<br/> Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.

Dr. Klaus Taschwer

Portrait Klaus Taschwer

Klaus Taschwer (© Matthias Cremer)

Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Der Standard

 

Klaus Taschwer wurde 1967 geboren und studierte Soziologie, Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Wissenschaftsforschung) an der Universität Wien und dissertierte über die Popularisierung von Wissenschaft in Wien um 1900.

Während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist und „Zwischenschaftler“. Er schrieb ab 1993 vor allem für das Stadtmagazin Falter, aber auch für die taz, den Freitag und das Universum Magazin. 1997 gründete er das Wissenschaftsmagazin heureka!, das er bis 2009 herausgab.
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit war Klaus Taschwer Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien, unterrichtete an der Universität Klagenfurt und der FH Eisenstadt, war Mitbegründer und Ko-Leiter des Universitätslehrgangs „SciMedia“ für Wissenschaftskommunikation und 2013 erster Journalist-in-Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Seit 2007 ist Klaus Taschwer Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung Der Standard. Er veröffentlichte vor allem zur österreichischen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, vgl. zuletzt „Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert“ (Czernin Verlag, 2015) und "Der Fall Paul Kammerer. das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit" (Hanser, 2016) https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-fall-paul-kammerer/978-3-446-44878-0/

Univ.-Prof. Mag. Dr. Michaela Windisch-Graetz

Portrait Michaela Windisch-Grätz

Michaela Windisch-Grätz

Professorin und stellvertretende Institutsvorständin des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

 

Michaela Windisch-Graetz wurde 1967 in Wien geboren und studierte von 1985 bis 1991 Rechtswissenschaften in Wien und Paris. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit zur ärztlichen Therapiefreiheit. Ab dieser Zeit war sie Universitätsassistentin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien und habilitierte sich dort im Jahr 2002 zur Rechtsfragen des europäischen Kranken-versicherungsrechts. 2003 erfolgte ihre Sponsion zur Mag.phil. nach dem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie.

Seit 2002 lehrt Windisch-Graetz Arbeits- und Sozialrecht sowie Europäisches Wirtschaftsrecht als außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien. Ihre aktuellen Forschungs-gebiete beziehen sich auf Rechtsfragen grenzüberschreitender Arbeitsverhältnisse, der Verknüpfung von Unionsbürgerschaft und Integration in die Aufnahmegesellschaft sowie Fragen des Antidiskriminierungsrechts.
Sie war Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen der Universität Wien sowie fachkundige Laienrichterin am Obersten Gerichtshof.

Neben ihrer Lehrtätigkeit ist Michaela Windisch-Graetz derzeit stellvertretende Instituts-vorständin des Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, Mitglied der Schiedskommission der Donau Universität Krems sowie Vizestudienprogrammleiterin der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät.